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Folgen des Klimawandels - CARE-Hilfe und Prävention

Folgen des Klimawandels - CARE-Hilfe und Prävention

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Die Klimakrise betrifft uns alle, trotzdem sind die Auswirkungen gerade für Menschen im globalen Süden schon bittere Realität: Knapper werdende Wasserressourcen, aber vor allem unkalkulierbare Zustände wie Dürren, Überschwemmungen und Taifune erschweren Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika, Lateinamerika und zum Beispiel Asien den Kampf um das Überleben. CARE hilft dort, wo jetzt schon die Folgen der Klimakrise deutlich zu spüren sind und setzt alles daran, noch vorhandene Ressourcen zu schützen – und das nicht erst seitdem die Klimakrise Gehör in den Medien gefunden hat. CARE setzt sich schon seit vielen Jahren gegen die Folgen der Klimakrise ein.

CARE setzte alles daran, noch vorhandene Ressourcen zu schützen. Eine Maßnahme zur Katastrophenvorsorge, die CARE ergreift, ist beispielsweise das Pflanzen von Mangrovensetzlingen. Sie dienen als natürliche Schutzwand in Küstenregionenen, können Überflutungen abschwächen und helfen bei der Wiederaufforstung.  Neben gezielter Aufforstung und der Einführung alternativer Anbaumethoden werden regenerative Technologien zur Energie- und Wassergewinnung dabei immer wichtiger. In vielen Projekten arbeitet CARE bereits erfolgreich mit Biogasanlagen, solar betriebenen Kochern, Pumpen und wiederbelebten traditionellen Bewässerungstechniken, wie dem Terrassenfeldbau, der Kanal-, Schmelzwasser- oder Tröpfchenbewässerung.

In Ländern wie Mosambik und Somalia leiden die Menschen bereits unter den Auswirkungen des Klimawandels, die sich in Wetterextremen wie Dürren oder Zyklonen äußern.
Hier hilft CARE besonders durch den wetter-resistenten Wiederaufbau und die Erstversorgung von Betroffenen.

Auch Vietnam zählt weltweit zu den Ländern, die am stärksten von Naturkatastrophen und den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Besonders die Ärmsten, häufig Angehörige ethnischer Minderheiten und Frauen in abgelegenen Regionen, leiden unter den Auswirkungen des veränderten Klimas, wie Starkwind, Überflutung und Dürre. Die neuen Wetterlagen haben Folgen für die Landwirte, deren Ernten zunehmend kleiner ausfallen. Da Absicherungssysteme wie Versicherungen fehlen, haben diese Ernteausfälle weitreichende Folgen vor allem für Kleinbäuerinnen. Derzeit fehlt ihnen der Zugang zu Informationen darüber, wie sie auf die neuen Begebenheiten reagieren und sich an die veränderten klimatischen Verhältnisse anpassen können. CARE schult lokale Partner darin, Minderheiten mit verständlich aufbereiteten Wettervorhersagen und Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Zusätzlich werden Kleinbäuerinnen und –bauern darin geschult, Klimainformationen zu interpretieren und anzuwenden.

Hilf du dabei, Menschen, die bereits von der Klimakrise betroffen sind, zu unterstützen und setze ein Zeichen, dass der Klimawandel uns alle etwas angeht.

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Die Klimakrise geht uns alle etwas an. Fördere Projekte von CARE, die Menschen helfen, sich an den Klimawandel anzupassen, ihre Existenz zu sichern und die Umwelt zu schützen.

Folgen des Klimawandels - CARE-Hilfe und Prävention

Vita Möller

CARE Deutschland e.V.

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Dürreresistentes Saatgut

30 Euro können eine Familie mit Saatgut versorgen, das widerstandsfähiger ist, schneller keimt und erntereif wird. So können Landwirt*innen trotz klimatischer Veränderungen Erträge erwirtschaften und müssen nicht hungern.

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Neuigkeiten zum Projekt

18.02.2022 Wir haben 2.144,50 € Spendengelder erhalten

Liebe Spenderinnen und Spender,

dank eurer Spenden kann CARE Hilfe und Prävention gegen die Folgen des Klimawandels leisten, vor allem in Ländern wie Somalia, Mosambik und Vietnam, die bereits jetzt schwer von diesen Folgen betroffen sind.

Dank eurer Spenden können unsere CARE-Helfer:innen dort weiterhin unterstützen, wo jetzt schon die Folgen der Klimakrise deutlich zu spüren. Mit neuen Spenden können sie außerdem alles daransetzen, noch vorhandene Ressourcen zu schützen – und das nicht erst seitdem die Klimakrise Gehör in den Medien gefunden hat. Denn CARE setzt sich schon seit vielen Jahren gegen die Folgen der Klimakrise ein.

Eine Maßnahme zur Katastrophenvorsorge, die unsere lokale Helfer:innen ergreifen, ist beispielsweise das Pflanzen von Mangrovensetzlingen. Sie dienen als natürliche Schutzwand in Küstenregionen, können Überflutungen abschwächen und helfen bei der Wiederaufforstung.  Neben gezielter Aufforstung und der Einführung alternativer Anbaumethoden werden regenerative Technologien zur Energie- und Wassergewinnung dabei immer wichtiger. In vielen Projekten arbeiten CARE-Helfer:innen zusammen mit lokalen Partnerorganisationen bereits erfolgreich mit Biogasanlagen, solar betriebenen Kochern, Pumpen und wiederbelebten traditionellen Bewässerungstechniken, wie dem Terrassenfeldbau, der Kanal-, Schmelzwasser- oder Tröpfchenbewässerung.

CARE dankt euch für eure Spende und euer Vertrauen, die unsere Hilfe in von Klimakrise betroffenen Ländern wie Mosambik, Somalia oder auch Vietnam möglich macht!

P.S. Hier halten wir euch auf dem Laufenden über unsere Arbeit:
Instagram, Facebook, YouTube & CARE-Website.

14.01.2022 CARE-Jahresrückblick 2021

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
 
für das im Jahr 2021 gemeinsam Erreichte möchten wir Euch danken. Mit Euch und über 12.000 Mitarbeitenden vor Ort haben wir letztes Jahr 100 Millionen Menschen in über 100 Ländern weltweit erreicht. Gerne möchten wir mit Euch auf ein paar der wichtigsten Themen des letzten Jahres und unsere Hilfe zurückblicken:

Auswirkungen des Klimawandels
Immer wieder ist Mosambik mit wetterbedingten Risiken wie Überflutungen, Wirbelstürmen, Dürren und nachfolgenden Epidemien konfrontiert. 2021 zerstörte erneut ein schwerer Sturm die Ernte, die gerade erst nachgewachsen war. Außerdem wirkte sich Covid-19 auf alle Bereiche der Lebensmittelproduktion und -verteilung aus, einschließlich erhöhter Lebensmittelpreise und Transportbeschränkungen. Mit sauberem Trinkwasser und Hygieneartikeln wie Seife und medizinischen Schutzmasken haben CARE-Helfer:innne letztes Jahr dank Eurer Spenden gegen die Ausbreitung von Corona geholfen. Zusätzlich wurden Lebensmittel-CARE-Pakete gegen den akuten Hunger verteilt. Für Kleinbäuerinnen und -bauern organisierte CARE sogenannte „Farmer Field Schools“, in denen sie neue Anbaumethoden und den Umgang mit dürreresistenten Gemüsearten lernten. Mit gutem Saatgut von CARE können sie das Erlernte auf den eigenen Feldern umsetzen. In den Dörfern gründete und schulte CARE Hygienekomitees mit dem Ziel, dass das Trinkwasser vor Ort in Zukunft wirklich sicher ist.

Kriese im Jemen
Der Bürgerkrieg im Jemen dauert bereits seit sechs Jahren an. Ein Großteil der Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, Millionen Familien sind aus ihrem Zuhause geflüchtet und sind nun Vertriebene im eigenen Land. Hunderttausende Menschen wurden aufgrund von schmutzigem Wasser und fehlenden sanitären Anlagen cholerakrank. CARE-Helfer:innen unterstützen seit Jahren, oft unter schwierigsten Bedingungen, die Bevölkerung im Jemen mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und Bargeld. CARE stärkt außerdem das Gesundheitssystem durch die Ausbildung von Gesundheitshelfer:innen. Diese leisten Aufklärungsarbeit und verteilen lebenswichtige CARE-Hygiene-Pakete.

Kampf gegen das Coronavirus in Indien
Indien galt lange als Musterland während der Corona-Pandemie: Im Januar 2021 schien das Land das Virus bereits komplett überwunden zu haben – doch die dramatische zweite Corona-Welle brachte das Gesundheitssystem im April und Mai 2021 an den Rand des Zusammenbruchs. Besonders die Metropole Neu-Delhi hatte mit der ungeheuren Anzahl an Corona-Opfern zu kämpfen.
Dank der Solidarität und der Unterstützung zahlreicher Spender:innen wie Euch konnten CARE-Helfer:innen unmittelbar vor Ort helfen. Wir errichteten sogenannte „COVID-CARE-Centers“, die dringend benötigte Intensivbetten bereithielten. Außerdem statteten wir bestehende Krankenhäuser mit Material und Personal aus und konnten so beim Ausbau der medizinischen Infrastruktur helfen. Zusätzlich unterstützten wir die nationale Impfkampagne und führten Sensibilisierungsschulungen durch - vor allem für Menschen im ländlichen Raum.

Bürgerkrieg in Syrien
Es ist die schlimmste Vertreibung seit dem Zweiten Weltkrieg: 2021 jährte sich der Krieg in Syrien zum zehnten Mal. Über 6,6 Millionen Syrer:innen sind aus dem Land geflohen – 6,7 Millionen sind Geflüchtete im eigenen Land. Vor allem Schwangere, stillende Mütter, Babys und Kleinkinder sind akut gefährdet. Sie suchen Schutz in völlig zerstörten Hausruinen oder bauen sich aus Planen notdürftige Lager. Hinzu kommt, dass es kaum noch medizinische Hilfe gibt, denn die Kriegsparteien schrecken nicht mehr davor zurück, Krankenhäuser und Gesundheitszentren zu bombardieren. CARE unterstützt die syrischen Partnerorganisationen vor Ort mit allem, was für die medizinische Versorgung notwendig ist, unter anderem medizinische Geräte, Medikamente, Fortbildungen sowie Gehälter für das Personal und die Kosten für die Instandhaltung von Krankenhäusern. Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden außerdem die Nothilfemaßnahmen in den Bereichen Wasser und Hygiene massiv ausgeweitet. Mit Bargeld unterstützen CARE-Helfer:innne Geflüchtete vor Ort, damit sie selbstbestimmt entscheiden können, welche Hilfsgüter sie am nötigsten brauchen. In Camps versorgten wir sie mit Wasser und sanitären Einrichtungen. Zudem bietet CARE psychosoziale Hilfe an, um den Menschen zu helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

Gewalt gegen Frauen
Ein brutaler Konflikt, der es nur selten in die Schlagzeilen schafft: 2021 waren in Äthiopien Millionen von Menschen aufgrund des gewaltsamen Konfliktes in der Tigray-Region gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Frauen und Mädchen leiden besonders unter den Ausschreitungen: in Kriegs- und Krisengebieten und auf der Flucht sind sie die ersten, die Opfer von Gewalt und Missbrauch werden. Selbst im Zufluchtsland oder in den Flüchtlingscamps sind sie oft nicht sicher. CARE unterstützte dank Eurer Spenden die Frauen und Mädchen in Äthiopien durch medizinische und psychosoziale Hilfsangebote. 2021 waren weltweit mehr als 40 Millionen Frauen und Kinder auf der Flucht. In Flüchtlingscamps schaffte CARE für sie sichere Räume und stellt spezielle Hygiene-CARE-Pakete zur Verfügung.

Hungerkrise
Wir alle haben die Medienberichte zu Afghanistan in diesem Sommer verfolgt. Eine Krise in dem südasiatischen Land geriet trotz all der Aufmerksamkeit in den Hintergrund: Der Hunger ist schlimmer denn je. Ein CARE-Bericht zeigte, dass sich die ohnehin schon schwerwiegende Hungerkrise in Afghanistan durch Dürre, zunehmende Vertreibung, steigende Lebensmittelpreise und wirtschaftlichen Rückgang noch weiter verschärft hat. 2021 litten 18,8 Millionen Menschen, und somit fast die Hälfte der Bevölkerung, unter akutem Hunger - ein Anstieg um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Letztes Jahr hat CARE die humanitären Hilfsprogramme in Afghanistan wieder aufgenommen. Nothilfeteams haben Bargeld an besonders betroffene und schutzbedürftige Familien verteilt. Zudem haben die CARE-Helfer:innen lokalen Kleinbäuerinnen und -bauern, die für die Ernährungssicherung des Landes eine entscheidende Rolle spielen, mit Düngemitteln, Werkzeugen, Saatgut sowie Schulungen geholfen.

Wir hoffen, dass dieser kleine Jahresrückblick deutlich macht, wie wichtig unsere gemeinsame Hilfe ist. Außerdem wünschen wir uns, dass wir in diesem Jahr noch mehr Menschen helfen und Millionen Familien eine sichere Zukunft bieten können.  

09.12.2021 Bangladesch: Gemeinsam gegen die Klimakriese

Liebe Spender:innen,

der südlichste Teil Bangladeschs, wo auch eins der größten Geflüchtetencamps Cox’s Bazar liegt, ist stark anfällig für Naturkatastrophen wie Zyklone, Erdrutsche und schwere Monsunregen. In der Vergangenheit wurde diese Region schon mehrfach von Wirbelstürmen oder Überschwemmungen getroffen. CARE-Helfer:innen unterstützen schon länger die Gemeinden dabei, sich gegen Naturgefahren und Katastrophen zu wappnen.

Dabei arbeiten unsere Helfer:innen zusammen mit der lokalen Bevölkerung, aber auch die bangladeschische Regierung unterstützt das Vorhaben. Ziel ist es, die Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge zu verbessern und effizienter zu machen, die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern und gleichzeitig die Bildung der Kinder sicherzustellen. So werden beispielsweise Schutzbauten renoviert, die den Gemeinschaften nicht nur als Schutzräume im Falle von Naturkatastrophen dienen sollen, sondern auch als sichere und leicht zugängliche Schulen genutzt werden. 



Die Zwillinge Usaba und Fabiha besuchen eine der vielen Schulen, die renoviert wurden. Im Rahmen des Projekts zur Stärkung der lokalen Katastrophenvorsorge mit CARE-Helfer:innen, nahm Usaba an einem Kurs in ihrer Schule teil. Sie und ihre Mitschüler:innen lernten, wie man mit einer Trage, einem Rollstuhl, einem Thermometer und einem Erste-Hilfe-Kasten umgeht. „Mit dem Wissen aus dieser Schulung werde ich nun in der Lage sein, andere über die Verwendung dieser Notfallartikel zu informieren, ihnen im Notfall zu helfen und eine nachhaltige Nutzung sicherzustellen“, so Usaba.

Ihre Schwester Fabiha erhielt in einer anderen Schulung Baumsetzlinge, die das Gleichgewicht der Natur weiter sichern sollen. „Wir haben den Slogan 'Kümmert euch um die Bäume und die Bäume kümmern sich um uns' verinnerlicht. Jetzt, da auch ich diese Setzlinge erhalten habe, kann ich sie rund um unser Haus pflanzen und so das ökologische Gleichgewicht erhalten“, berichtet Fabiha.

Neben den Schutzräumen wurde auch für den Verkehr in dieser Region wichtige Verbindungsstraße repariert. Die Straße wurde durch die häufig auftretenden Naturkatastrophen wie Zyklone und Flutwellen stark beschädigt und konnte lange Zeit aufgrund finanzieller Engpässe nicht wieder aufgebaut werden. Besonders wichtig war in diesem Projekt die Einbeziehung der Frauen in die Entscheidungen bei den Reparaturarbeiten. Denn diese Verbindungstraße erleichtert insbesondre ihnen ihren oft täglichen Arbeitsweg sowie den Zugang zum lokalen Markt oder zur Gemeindeklinik.

08.11.2021 Niger: Neue Anbaumöglichkeiten für Nomadinnen

Liebe Spender:innen,

die erste Woche der Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow ist um. In dieser Woche wird es nun unter anderem darum gehen, mit allen Regierungen konkrete Meilensteine und Maßnahmen bis 2023 zu vereinbaren. Ziel ist es, die Lücke zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze zu schließen sowie den Einstieg in die zusätzliche Finanzierung zum Umgang mit Klimaschäden festzusetzen. Wir als eine internationale Hilfsorganisation sind sehr besorgt, dass die Regierungen bei der Klimakonferenz weit hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Stark von der Klimakrise betroffene Länder benötigen schon jetzt wesentlich mehr finanzielle Unterstützung. Die erste drohende klimabedingte Hungersnot in Mosambik ist ein mahnendes Beispiel dafür, dass bereits heute unzählige Menschen unter der Klimakrise leiden. In vielen Weltregionen sind die Folgen der Klimakrise längst bittere Realität: Knapper werdende Wasserressourcen, eine schnellere Verkarstung der Böden, aber vor allem unkalkulierbare Wetterzyklen mit Dürren und Überschwemmungen erschweren Kleinbauern und Kleinbäuerinnen den Kampf um das Überleben.

Im Niger kommt es dadurch für nomadischen Viehzüchterinnen beispielsweise zu immer häufigeren Konflikten um Wasser. Aber Ilgamoutt (auf dem Bild) und andere Frauen haben nicht aufgegeben - zusammen mit CARE haben sie gelernt, wie sie Gemüse in tragbaren Säcken und Holzschalen anbauen können. Da sie als Nomadinnen immer umherziehen, gab es dafür vorher nie die Möglichkeit.



„Heute baue ich Salat und Kohl an. So müssen wir weniger auf dem Markt einkaufen gehen und sind unabhängiger“, erzählt Ilgamoutt. Diese neuen Anbaumöglichkeiten sind für Nomadinnen wie sie von entscheidender Bedeutung. Auch in anderen Ländern setzen CARE-Helfer:innen vor Ort Projekte um, die Menschen Unterstützung bieten, sich selbst gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken und widerstandsfähiger zu machen.  

Hilf uns unsere Projekte, weiter zu führen und noch mehr Frauen wie Ilgamoutt zu helfen.

27.08.2021 Syrien & Irak: Klimakrise führt zur schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten
Liebe Spender:innen,

wir wissen alle: Wasser ist Leben. Ohne Wasser können wir nicht existieren. Aktuell droht mehr als zwölf Millionen Menschen aus Syrien und dem Irak die Gefahr, den Zugang zu lebensnotwendigem Trinkwasser zu verlieren. Warum? Steigende Temperaturen, Dürre in Syrien, kaum Niederschlägen im Irak und ein extrem niedriger Wasserspiegel des Flusses Euphrat haben in den vergangenen Wochen zu einem verheerenden Wassermangel in der Region geführt. 

Mehr als fünf Millionen Menschen in Syrien sind direkt vom Wasser des Euphrat abhängig. Hinzu kommt, dass derzeit rund 400 Quadratkilometer landwirtschaftliche Nutzfläche von der Dürre bedroht sind. Das Ergebnis: viele Ernten fallen aus. Zwei Staudämme in Nordsyrien, die drei Millionen Menschen mit Strom versorgen, stehen aktuell vor der Schließung. In zahlreichen syrischen Bezirken und Vertriebenencamps steigt die Zahl der Infektionen durch Krankheiten, die durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen werden, deutlich an.

Der totale Zusammenbruch der Wasser- und Nahrungsmittelproduktion für Millionen von Syrerinnen und Syrern sowie unzähligen Menschen im Irak steht unmittelbar bevor. Hunderttausende Menschen fliehen im Irak und Syrien, um ihr Leben zu retten. Für sie und viele weitere könnte sich die weiter ausbreitende Wasserkrise bald zu einer noch nie dagewesenen Katastrophe entwickeln, die sogar noch mehr Menschen in die Flucht zwingt. Die Menschen in beiden Ländern leiden ohnehin schon unter jahrelangen Konflikten, Vertreibungen, aktueller Pandemie sowie wirtschaftlicher Instabilität. Sie sind am Ende ihrer Kräfte. Neben einer Notversorgung mit Wasser und Nahrung ist es daher dringend nötig, dass in eine langfristige, nachhaltige Lösung für die Wasserkrise investiert wird.

In vielen ärmeren Ländern setzt CARE bereits langjährige Projekte um, die Menschen Unterstützung bieten, sich selbst gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken und widerstandsfähiger zu machen. CARE verfolgt das Ziel, Menschen den Zugang zu Trinkwasser sowie angemessenen sanitären Einrichtungen zu ermöglichen. Unsere Helfer:innen und Partner:innen vor Ort setzen auf langfristig wirkende Maßnahmen, wie z.B. den Aufbau von Wasserversorgungssystemen in ländlichen Gemeinden. Darüber hinaus führen unsere Helfer:innen Schulungen zu nachhaltigeren Anbaumethoden und effizienten Bewässerungssystemen durch und helfen mit dürreresistentem Saatgut. Insbesondere werden dabei Kleinbauern und Kleinbäuerinnen unterstützt, da wir wissen, dass sie für die weltweite Lebensmittelproduktion von entscheidender Bedeutung sind.



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26.07.2021 Klimakrise statt Klimawandel

Liebe Unterstützer:innen,

mehr denn je spüren Menschen auch in Deutschland die klimatischen Veränderungen. Denn Erderhitzung verstärkt Extremwetter überall auf der Welt. Die extreme Flut hat viele Menschenleben genommen und Familien obdachlos gemacht. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft ist großartig. Doch Extremwetter und der Klimawandel sind allgegenwertig und es wird weltweit zu weiteren wetterbedingten Katastrophen kommen. Wie sollen Menschen in Deutschland und im globalen Süden damit umgehen? Leider auch, wenn man etwas gegen tut, denn der Wandel ist nicht aufzuhalten.



Der Klimawandel, wie wir ihn mittlerweile wahrnehmen ist nur durch menschlichen Einfluss erklärbar. Die drastischen Folgen dieses menschengemachten Wandels wirken sich auf Mensch und Natur gravierend aus. Der Begriff “Klimawandel” beschreibt nur neutral, dass sich das Klima verändert und verharmlost damit das Tempo der fortschreitenden extremen Einwirkungen auf das Leben auf der Erde. Deswegen sprechen wir bei CARE immer häufiger von einer „Klimakrise“ statt eines „Klimawandels“.

Durch Industrie, industrielle Landwirtschaft (wie etwa Massentierhaltung), Verkehr und die aktuellen Energiesektoren (wie etwa Kohlekraftwerke) werden immer mehr Gase, unter anderem Stickstoff, in die Atmosphäre geblasen. Diese Luftverschmutzung kann eine der schlimmsten der gesamten Menschheitsgeschichte werden. Doch das ist nicht die einzige Folge. Aufgrund des menschengemachten Klimawandels und der hohen Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre steigt die Oberflächentemperatur der Erde immer weiter, seit 1880 bis jetzt schon um 1,1 Grad.

Das hat zur Folge, dass nicht nur das Land auf der Erde sich erwärmt, sondern auch die Meere. Durch mehr Verdunstung von Wasser werden wiederum mehr Treibhausgase freigesetzt. Extreme Wetterlagen nehmen zu, es kommt in vielen Teilen der Erde zu lange anhaltenden Dürreperioden oder Überschwemmungen, die ganze Ernten und damit die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen zerstören. CARE macht daher nicht nur politischen Druck, sondern hilft Menschen für Katastrophen jeglicher Art vorzubereiten und die Katastrophenfolgen wie Hunger und Armut nachhaltig zu bekämpfen.




Was tut CARE?
CARE setzt alles daran, vorhandene Ressourcen zu schützen. Neben gezielter Aufforstung und der Einführung alternativer Anbaumethoden werden regenerative Technologien zur Energie- und Wassergewinnung dabei immer wichtiger. In vielen Projekten arbeiten unsere Helfer:innen bereits erfolgreich z.B. mit Biogasanlagen, solar betriebenen Kochern, Pumpen und wiederbelebten traditionellen Bewässerungstechniken, wie beispielsweise Tröpfchenbewässerung. Es ist wichtig die Menschen gegen die Folgen des Wetterextremen zu stärken und sie widerstandsfähiger zu machen. Dafür werden Landwirt:innen im Umgang mit dem dürreresistentem Saatgut ausgebildet. Darüber hinaus fördern wir geschlechtsspezifische Klimaschutzmaßnahmen insbesondere dort, wo die Klimakrise bereits massive Probleme verursacht und Frauen in Bezug auf ihren Zugang zu Wissen und Ressourcen sowie die Durchsetzung ihrer Rechte deutlich benachteiligt sind.

Wie unser Klimaexperte Sven Harmeling sagte: „Doch Klimawandel ist nun mal da und es wird zu weiteren Katastrophen kommen, wenn weltweit nichts unternommen wird.“



CARE Deutschland e.V. stellt sich vor

CARE wurde 1945 in den USA gegründet, um Armut und Hunger in Europa mit über 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Allein in Deutschland wurden damals zehn Millionen CARE-Pakete verteilt. Heute setzt sich CARE in 90 Ländern mit überwiegend einheimischen Kräften für die Überwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und beteiligt insbesondere Frauen und Mädchen. CARE hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. CARE ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und wurde in den vergangenen Jahren für seine transparente Berichterstattung immer mit einem der oberen Plätze des Transparenzpreises von PricewaterhouseCoopers ausgezeichnet. Im Jahr 2020 hat CARE über 92 Millionen Menschen weltweit unterstützt.
CARE. wirkt. weltweit.

Folgen des Klimawandels - CARE-Hilfe und Prävention

CARE Deutschland e.V.

Siemensstr. 17
53121 Bonn
Deutschland

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