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Habibi.Works, die Zukunftswerkstatt in Griechenland von Soup and Socks e.V.

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Soup & Socks (e.V.) wurde im Dezember 2015 gegründet, in einer Zeit, in der sich die politische Krise in Europa zuspitzte. Bereits 8 Monate nach der Gründung hatte sich der Fokus des Vereins von punktueller Nothilfe auf nachhaltige Lösungsansätze verschoben und das Projekt Habibi.Works wurde gegründet. Habibi.Works ist ein interkultureller „Maker-Space“, der Menschen aus den umliegenden Flüchtlingscamps und der lokalen Bevölkerung im Norden Griechenland Plattformen für Begegnung, Bildung und die Umsetzung von Projekten für den Alltag bietet. Die Räumlichkeiten bestehen insgesamt aus 10 verschiedenen Workshop Bereichen: Holz und Metall Werkstatt, IT Bereich, Gemeinschaftsküche, Nähbereich, Kreativbereich, Fahrradwerkstatt, Bücherei, Sportanlagen und ein Gemeinschaftsgarten.
 
Dennoch ist Habibi.Works viel mehr noch als nur ein Ort an dem Menschen lernen, unterrichten, bauen oder kreieren können. Es ist auch ein Ort, der es den Menschen ermöglicht die Monate und Jahre während derer sie auf Entscheidungen in ihren Asylverfahren warten, konstruktiv zu nutzen. Wir arbeiten auf Augenhöhe mit den Menschen und unterstützen sie in der Suche nach eigenen Ideen und Lösungen. Statt Anweisungen und geben oder Vorgaben zu machen, orientieren sich die Expertinnen und Experten, die in Habibi.Works auf freiwilliger Basis ihr Wissen und ihre Zeit einbringen, an den Bedürfnissen der Zielgruppe. Habibi.Works ist damit ein gelebtes Beispiel für drei grundlegende Werte, die wir gerne in unseren Gesellschaften sehen möchten: Gleichheit, Solidarität und Respekt. 
 
Derzeit befinden sich über 115,000 Geflüchtet in Griechenland und die Zahl der Ankommenden steigt stetig. In der im norden Griechenlands gelegenen Region Epirus befinden sich derzeit 3000 geflüchtete Menschen. Für diese mangelt es an Zugang zu psychologischer Unterstützung, zu Arbeitsmöglichkeiten sowie überhaupt zu einem adäquaten Integrationsprogramm. Die meisten der Betroffenen leben in Lagern, ausgegrenzt und am Rande der Gesellschaft. Genau hier greift Habibi.Works ein: in den verschiedenen Werkstätten können sich die Männer und Frauen des beschränkenden Stempels „Flüchtling“ entledigen und eigene Entscheidungen über die Gestaltung ihres Alltags treffen. 
Wir packen aber nicht nur aktiv mit an sondern fördern auch das Bewusstsein sowie die Sensibilität gegenüber der aktuellen Situation in anderen Ländern Europas. Wir unterstützen die Geflüchteten Menschen auf ihrem Weg der Integration und bieten ihnen gleichzeitig den Raum, ihre Talente und ihre Können auszuleben und zu zeigen. 
 
Wir haben im Laufe der letzten 4 Jahre ständig weiterentwickelt. Schon seit der Gründung finanziert sich das Projekt ausschließlich aus Gelder von privaten Spenden, Preisen oder Förderungen durch kleinere Stiftungen. Für uns ist Habibi.Works der Beweis dafür, dass wir gemeinsam Dinge verändern können. 
 
Vielen Dank für ihre Unterstützung, 
Das Habibi.Works Team 
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Habibi.Works – ein interkultureller „Maker-Space“, der Menschen zusammenbringt.

Habibi.Works, die Zukunftswerkstatt in Griechenland von Soup and Socks e.V.

Florian H.

Soup and Socks e.V.

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Materialien für einen Monat in der Holzwerkstatt

Jeden Tag werden in der Holzwerkstatt ambitionierte Projekte umgesetzt. Um so vielen Makern wie möglich ihre Projekte aus Holz ermöglichen zu können, muss die Werkstatt mit Holz ausgestattet werden. Mit 750 Euro im Monat ist das möglich.

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Monatsbedarf an Materialien für den Nähbereich

Der Nähbereich ist eine reichlich besuchte Werkstatt. Hier wird jeden Tag Kleidung und andere Sachen entworfen, angepasst, geschnitten und genäht. Um die Nähwerkstatt mit genügend Materialien für einen Monat auszustatten werden 650 Euro benötigt.

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Materialien für Fahrradreparatur-Werkstatt

Jeden Tag wird in unserer Fahrradreparatur-Werkstatt an Fahrrädern gebastelt. Für viele Menschen sind Fahrräder die am meisten gebrauchten Transportmittel. Mit 850 Euro im Monat kann die Fahrrad-Werkstatt mit Materialien ausgestattet werden

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Materialien für unser Kreativ- Atelier

Schon das Wort kreativ überlässt den Makern unendlichen Spielraum. Vom Malen, Schmuckdesign, bis hin zu Fotografie und Origami kann dort alles passieren. Um den Kreativ-Bereich mit Materialien ausstatten zu können benötigen wir monatlich 450 Euro

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Neuigkeiten zum Projekt

24.02.2022 We received a payout of €19,579.06
December 2021
Upon urgent request, Habibi.Works receives a special emergency budget from the organization "ChooseLove" to distribute hygiene items such as diapers, sanitary towels, soap, shampoo and toothpaste to the residents of the camp. At the beginning of December, the Greek state had still not arranged for the monthly aid to be paid out. No one publicly asks where the money that the European Commission has made available for the people goes.

The Habibi.Works team is working on another task outside of the usual work areas in addition to the complex distributions and the winter campaign: the creation of the " Tea Truck ". The organization "Lifting Hands International" gave us an old, discarded van, which we are lovingly converting into a tea station. The people of Camp Katsikas enthusiastically work shifts to offer tea, coffee, cocoa and tangerines to all who come onto the site.

January 2022
Some of the developments in Habibi.Works in 2021 in graphs. Below you will find what we hope are some meaningful graphs of the Habibi.Works year 2021, from a comparison of the amount of donations to the percentage of refugees helping out in our team. 


New Projects and Additions in January 2022

The latest addition to Habibi.Works' concept is the Sound Studio that was set up in our dome just last month. The team installed the little studio following requests of countless people living in the camp of Katsikas.
Music - like sports, like creating and making - is a way for people to express themselves and engage with others without a spoken language. It therefore is an amazing means to communicate in the context we work in.
One of the main aims of Habibi.Works is to create platforms on which the participants are the decision-makers, retaking agency and implementing their own ideas. Requests or suggestions from the participants are therefore treated with priority. We believe that people are the experts of their own lives. They know best what is missing in their daily lives and how to fix things.Habibi.Works is meant as a space that belongs to anybody who uses it. Some people might look for tools and materials to implement practical solutions, others might be enjoying a cup of tea, a chat and some company. And some might show up simply because they need a haircut.
The barber shop (or beauty salon, as people called it back then ;) ) has been a feature of Habibi.Works since the very early days. Residents of Katsikas refugee camp took over the decoration and use of the space. Throughout the past years, the barber shop has moved around the space - from our former screen printing atelier, to the front veranda, to the outside shed, and most recently to the dome. With the installation of a new music studio inside the dome, it was clear that the barber shop couldn't simply disappear - it needed a new space! Well, we are happy to announce that it now has its own cozy nook.
 
31.01.2022 Das war 2021 - was wir euch noch sagen wollten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

was für ein Jahr! Es fällt schwer, 2021 mit den Jahren vor der Pandemie zu vergleichen. Die Zahlen der täglichen Nutzerinnen und Nutzer von Habibi.Works beispielsweise unterlagen rechtlichen Einschränkungen und sind daher niedriger als in 2016-2019. Auch die Summe der Spenden, die wir im Laufe der letzten 12 Monate erhalten haben, liegt unter den Beträgen der Vorjahre. Die Winterkampagne allerdings war sehr erfolgreich - gemeinsam habt ihr von überall auf der Welt 17.000 Euro gespendet. Das ist ein hervorragendes Ergebnis, tausend Dank!

Trotz der Einschränkungen war 2021 möglicherweise das Jahr, in dem sich die meisten Veränderungen, Erweiterungen und Entwicklungen in Habibi.Works ereignet haben. Ist das nicht unglaublich? Die Tatsache, dass wir in Zeiten einer Pandemie nicht nur das Projekt am Leben erhalten, sondern es vergrößern und verbessern konnten, macht uns stolz und ist einem hervorragenden Team vor Ort und überall in Europa zu verdanken - und natürlich euch, die ihr unsere Entwicklungen begleitet und unterstützt habt!

In diesem Newsletter teilen wir 1. die größten Herausforderungen und die größten Erfolge, 2. die Highlights der jeweiligen Monate in 2021 im Überblick, 3. den Ausblick auf 2022.

1. Die größten Herausforderungen - und die schönsten Erfolge


Die mit Abstand größten Herausforderungen im vergangenen Jahr waren die Pandemie und die damit verbundenen Risiken. Mit Risiken sind hier sowohl die gesundheitlichen Risiken für die Teilnehmenden des Projekts als auch die legalen Risiken für unsere Organisation gemeint. Das Team musste unzählige Entscheidungen treffen ohne klare Vorgaben und Richtlinien vom Staat zu erhalten - selbst heute kann uns keine Behörde, die wir kontaktieren, die zulässige Anzahl von Personen pro Quadratmeter für unsere Räumlichkeiten nennen. Wir müssen also selbst entscheiden, lassen daher Vorsicht walten, sind besonders verantwortungsbewusst - und wissen doch, dass unsere Entscheidungen uns im Zweifelsfall anders zur Last gelegt werden könnten als beispielsweise griechischen Betrieben. Die Stimmung gegenüber ausländischen Organisationen, die mit Geflüchteten arbeiten hat sich in 2021 weiter verschlechtert.

Die Aufgabe, unzählige Entscheidungen über unser Konzept und unsere Prozesse selbstständig treffen zu müssen, hat auch das Team und die Teamdynamik auf eine harte Probe gestellt. Während manche lieber zu vorsichtig als zu gelassen vorgehen wollten, sahen andere eigene Freiheiten oder Freiheiten der Zielgruppe durch Teamentscheidungen massiv beschnitten. Ein Beispiel: Während der ersten Jahreshälfte schlossen sich alle Teammitglieder zu einem großen "Haushalt" zusammen (wir nannten es "Blase"). Die meisten von uns wohnten zusammen, da machte es einfach Sinn, außerhalb der Arbeit die Maske abnehmen zu können wenn man beisammen war. Schwierig war dann allerdings, dass alle "Mitglieder der Blase" sich gegenüber anderen gleich verhalten mussten: Mindestabstand, Maske, keine Rendez-Vous, etc. Dürfen wir als Team, als Kollektiv wirklich so tief in die Privatsphäre von Einzelnen eingreifen? Dürfen wir vorschreiben, mit wem man sich wie treffen darf? Die Auflösung des "Team-Haushalts" hätte angesichts der sinkenden Fallzahlen vermutlich früher erfolgen sollen - wir entschieden uns erst im Sommer dafür. Es gibt sicher vieles, was wir heute in vergleichbaren Situationen anders und hoffentlich besser machen würden. Diese Spannung zwischen "Nicht-Wissen" und "logische Entscheidungen treffen müssen", das Gewicht der Verantwortung für die Sicherheit des Projekts und der Teilnehmenden schultern zu müssen, hat viel Energie, Kraft und Zeit gekostet. Die Anzahl der Stunden, die das gesamte Team in diesem Jahr in zusätzlichen Besprechungen verbracht hat, sind astronomisch. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die geduldig und konstruktiv geblieben sind und das Projekt in diesen schwierigen Zeiten nach bestem Wissen und Gewissen geformt haben. Die schönsten Erfolge

Der größte Erfolg in 2021 ist sicherlich die Tatsache, dass das Projekt nicht nur ein weiteres Pandemie-Jahr überlebt hat, sondern in diesem auch beträchtlich gewachsen ist. Jeder einzelne der neuen Arbeitsbereiche und jedes neue Projekt, wie das Sportprojekt HSR in Kollaboration mit unserem Partner YSR, das Re.Works-Plastik-Labor und der Tea Truck wären alle für sich schon ein Grund zum Feiern. Dass alle drei in diesem Jahr entstehen konnten, während wir zusätzlich Teilnehmende internationaler Kampagnen und Programme wurden, ist überwältigend. 

Ein weiterer Erfolg ist die große Zahl von "Community Team Members". Nie war die Zahl der Menschen aus dem Camp, die in Habibi.Works die eigenständige Leitung eines Arbeitsbereichs oder zumindest die Aufgabe der Unterstützung übernehmen, größer. Wir empfinden das als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.



2. Das Jahr im Überblick

Januar: Anders als die meisten Projekte, die in Griechenland mit Geflüchteten arbeiten, öffnet Habibi.Works nach der Winterpause seine Türen. Für "Makerspaces" (Werkstätten-Projekte) gibt es keine rechtlich definierte Kategorie und daher keine klaren Vorschriften. Das Team entscheidet, die Werkstätten für grundlegende Reparaturen zu öffnen, aber Aspekte, die eher einem Gemeinschaftszentrum entsprechen (gemeinsames Mittagessen, Teeküche, Sofa-Bereich mit WLan) geschlossen zu halten, um uns und die teilnehmenden Menschen keinem größeren rechtlichen und gesundheitlichen Risiko auszusetzen als nötig.

Februar: Nach Terminvergabe können Menschen aus dem Camp für Geflüchtete in Katsikas und Mitglieder der lokalen Bevölkerung die Werkstätten nutzen - natürlich mit Maske und Mindestabstand. Viele Grundsteine für die größeren Projekte in 2021 werden in diesen Wochen gelegt. 

März: Die Region, in der sich Habibi.Works befindet, wird zur Corona-Hochrisiko-Zone erklärt, auch Werkstätten müssen nun den Betrieb einstellen. Habibi.Works schließt am 13. März seine Türen für insgesamt drei Wochen. Im März gehen auch erschütternde Artikel über Menschenrechtsverletzungen durch den griechischen Staat im Mittelmeer durch die Medien. 

April: Nachdem Ioannina am 5. April nicht mehr Hochrisikogebiet ist, öffnet Habibi.Works direkt am 6 April seine Türen. Jetzt steht auch der Beginn eines der größten Projekte in 2021 an; der Aufbau der Plastik-Upcycling-Werkstatt Re.Works! Mit der Unterstützung der kleinen Organisation "Not For Your Distinction" entsteht so in Habibi.Works ein vollkommen neuer, spannender Arbeitsbereich.
Im April beginnt der Fastenmonat Ramadan. Gleichzeitig gibt es einen Ausbruch von Corona innerhalb des Camps. Behörden erzwingen die Quarantäne von erkrankten Personen gemeinsam mit all ihren gesunden Mitbewohner*innen, statt die positiv getesteten Personen zu separieren.



Mai: Habibi.Works erhält Besuch von einem Team von MaiKa'i - die jungen Kletter-Enthusiasten aus Spanien bauen gemeinsam mit Menschen aus dem Camp die Außensportanlage mit Kletterwand auf. "Habibi and Sport with Refugees" ist seitdem ein eigenes, erfolgreiches Projekt in Kollaboration zwischen Habibi.Works und unseren Partnern "YSR".



Juni: Mit dem Beginn der Touristensaison lockert Griechenland viele Beschränkungen. Das Leben im öffentlichen Raum wird geselliger und das Wetter tut sein Übriges um in Habibi.Works viele schöne Momente entstehen zu lassen. Unter anderem nimmt Habibi.Works an der Kampagne 44000 Names teil, um an Menschen zu erinnern, die an der Europäischen Grenzen ihr Leben verloren haben.

Juli: Im Juli laufen die Vorbereitungen für mehrere Sommer-Veranstaltungen in vollem Gange - für den Besuch von Amal, für das MakersXchange Programm und für den Geburtstag von Habibi.Works. Zudem wird weiter an der Fertigstellung des Re.Works Containers gearbeitet.

August: Auf ihrem langen Marsch von Syrien nach England kommt "Amal" (zu deutsch "Hoffnung") mit ihrem Team in Habibi.Works vorbei. Die drei Meter hohe Puppe und ihre Wanderung erzeugen international viel Aufmerksamkeit. Wir sind froh, dass Habibi.Works eine Station auf dem abwechslungsreichen Weg der Kampagne ist. Zudem feiert Habibi.Works im August seinen 5. Geburtstag. Die Machtübernahme der Taliban erschüttert nicht nur die Menschen in Afghanistan, sondern wirkt sich auch auf viele der Menschen aus, mit denen wir arbeiten.



September: Im August und September findet das "MakersXchange"-Programm statt, in das Habibi.Works aufgenommen wurde. Eine junge Kreativschaffende aus den Niederladen stößt zu unserem Team und gibt Kurse im Bereich Keramik und pre-kolumbianische Windinstrumente. Das mit Abstand größte und schönste Ereignis im September ist die feierliche Einweihung des Re.Works-Arbeitsbereiches

Oktober: Die Organisation "CircusAid" bietet auf unserem Gelände Zirkus-Kurse für die Kinder des Flüchtlingscamps an.
Im Oktober setzt plötzlich die monatliche finanzielle Unterstützung (150 Euro pro Person) für Menschen in den griechischen Flüchtlingscamps aus. Die Menschen, die sich oftmals ohnehin in einer prekären finanziellen Lage befinden, sehen sich nun vor die unlösbare Aufgabe gestellt, für sich und ihre Familien Nahrungsmittel, Hygieneprodukte und Medikamente zu beschaffen.
Habibi.Works wird mit Mimi Hapig als Repräsentantin in das Ashoka Programm "Hola America" zum Austausch mit Organisationen für Geflüchtete in Lateinamerika aufgenommen.

November: Das Ausbleiben der finanziellen Unterstützung führt zu wachsender Verzweiflung unter den Campbewohner*innen. Zum ersten Mal seit Eröffnung von Habibi.Works im Jahr 2016 erlebt das Team gezielte Diebstähle. Nach einem Einbruch in das kleine Sportlager schließen wir resolut für zwei Tage die Türen und nehmen uns Zeit, das Gebäude einbruchsicherer zu machen - aber vor allem, mit Menschen aus dem Camp zu sprechen und zu erklären, dass Einbrüche und Diebstähle das Vertrauen und das gesamte Projekt schnell an sein Ende bringen können. Natürlich wissen wir nicht, ob der Einbruch von jemandem aus dem Camp verübt wurde - aber die Kommunikation ist angesichts der kleineren Diebstähle dennoch wichtig. Danach verzeichnet das Team keine weiteren Vorkommnisse mehr. November ist nicht nur aufgrund der finanziellen Notlage der Menschen ein schwieriger Monat. Bei einem Autounfall in den USA kommt Katie-Jay ums Leben, eine Gründerin der Organisation "iAct", die mit dem Program Little Ripples gerade vor zwei Wochen erst Fortbildungen für Eltern in Habibi.Works organisiert hat. Der Tod dieser motivierten und lebensfrohen Kollegin trifft uns und die Menschen im Camp, die Katie-Jay bereits seit Jahren kennen, schwer.
Mitten in dieser turbulenten Zeit beginnt das Team gemeinsam mit Unterstützer*innen neben dem Arbeitsalltag an der Winter-Kampagne zu arbeiten.

Dezember: Auf dringende Anfrage erhält Habibi.Works von der Organisation "ChooseLove" ein besonderes Notfall-Budget um Hygieneartikel wie Windeln, Damenbinden, Seife, Shampoo und Zahnpasta an die Bewohnerinnen und Bewohnern des Camps zu verteilen. Anfang Dezember hat der griechische Staat noch immer keine Auszahlung der monatlichen Hilfen veranlasst. Wo die Gelder bleiben, die von der Europäischen Kommission für die Menschen zur Verfügung gestellt wurden, fragt öffentlich niemand.
Im Dezember arbeitet das Team von Habibi.Works neben den aufwändigen Verteilungen und der Winter-Kampagne an einer weiteren Aufgabe außerhalb der üblichen Arbeitsbereiche: an der Erstellung des "Tea Trucks". Von der Organisation "Lifting Hands International" wurde uns ein alter, ausrangierter Van geschenkt, den wir in liebevoller Arbeit zu einer Teestation umbauen. Die Menschen aus dem Camp Katsikas übernehmen begeistert Schichten, um allen, die auf das Gelände kommen, Tee, Kaffee, Kakao und Mandarinen anzubieten.

Am 23. Dezember verabschieden sich die Teammitglieder in die 10-tägige Winterpause, um neue Energie für 2022 zu tanken.



3. Ausblick auf 2022 - diese Entwicklungen stehen an

Nach der erfolgreichen Erweiterung des Projekts hat das Team vor Ort im Dezember beschlossen, dem ausdrücklichen Wunsch vieler Teilnehmender Folge zu leisten und einen ständigen Musikbereich in Habibi.Works einzurichten. Darüber hinaus soll das Re.Works-Plastik-Labor wichtige Plattform für die Einbindung griechischer Schüler*innen und Jugendgruppen werden. Menschen aus der lokalen (oft arbeitenden) Bevölkerung zu involvieren und damit Austausch und Integration weiter zu fördern, soll durch ein attraktives Kursangebot an Samstagen leichter gemacht werden.

Zuletzt ein Wort zur Teamkonstellation. Ab Januar werde ich mehr für das Projekt unterwegs sein als bisher. Partner zu besuchen und ein Netzwerk aufzubauen, aber auch andernorts über die Situation in Griechenland aufzuklären und zudem Zeit für die Entwicklung der langfristigen, nachhaltigen Strategie von Habibi.Works zu haben, sind dabei nur einige der vielen Ziele. Über das vergangene Jahr hinweg hat nach und nach ein hervorragendes Koordinationsteam (bestehend aus meinen Kolleginnen Effie, Esther und Alice) das Management des Tagesgeschehens in Habibi.Works von mir übernommen. Ich werde weiterhin voll und ganz für Habibi.Works arbeiten, in ständigem Austausch mit dem Team vor Ort stehen und wichtige Entscheidungen weiter gemeinsam mit ihm treffen - nur eben nicht mehr rund um die Uhr in Katsikas. Ich bin dankbar für die herausragende Arbeit, die so viele talentierte, engagierte Menschen in Habibi.Works in den letzten 5,5 Jahren geleistet haben. Wir befinden uns in der privilegierten Position, unsere Zeit und unser Können dazu einzusetzen, einen Unterschied zu machen und die Welt, in der wir leben wollen, aktiv zu gestalten. Dieses Privileg mit vollem Einsatz zu nutzen um Plattformen zu schaffen, auf der sich alle auf Augenhöhe begegnen können - das ist ein zentrales Anliegen von Habibi.Works. Jetzt kann ich es kaum erwarten, mit dem aktuellen Team in die nächste Phase des Projekts einzutauchen! 

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden und stehen jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Lasst von euch hören :)

Mit den besten Grüßen und den besten Wünschen für euer neues Jahr, 

Mimi und das Habibi.Works-Team  
31.01.2022 Looking Back on 2021 in Habibi.Works

Dear supporters,

What a year! It is difficult to compare 2021 with the years before the pandemic. The numbers of daily users of Habibi.Works, for example, were subject to legal restrictions and were therefore lower than in 2016-2019. The amount of donations we received over the last 12 months is also lower than in previous years. The winter campaign, however, was very successful - together you donated 17,000 euros from all over the world. This is a fantastic result, thank you very much!

Despite the limitations, 2021 was possibly the year in which the most changes, expansions and developments happened in Habibi.Works. Isn't that incredible? The fact that we were able to not only keep the project alive but grow and improve it in times of a pandemic makes us proud and is thanks to an excellent team on the ground and all over Europe - and of course you, who accompanied and supported our developments!

In this last newsletter of 2021, we are sharing the biggest challenges and the biggest successes, the highlights of each month in 2021 at a glance, and the outlook for 2022 .

The biggest challenges - and the most beautiful success stories

By far the biggest challenges in the past year were the pandemic and the risks associated with it. By risks we mean both the health risks for the participants of the project and the legal risks for our organization. The team had to make countless decisions without clear guidelines from the government - even today, no authority we contact can tell us clearly the allowed number of people per square meter for our building. We have to decide on our own, so we exercise caution, we are particularly responsible - and yet we know that our decisions could, in case of doubt, be held against us differently than against Greek businesses. The mood towards foreign organizations working with refugees has deteriorated further in 2021.

The task of having to make countless decisions about our concept and processes on our own has also tested the team and the team dynamics. While some preferred to proceed too cautiously rather than too calmly, others saw their own freedoms or freedoms of the target group massively curtailed by team decisions. One example: During the first half of the year, all team members joined together to form one big "household" (we called it a "bubble"). Almost all of us live together, so it made sense to be able to take off the mask outside of work when we were together. What was difficult, however, was that all the "members of the bubble" had to behave in the same way towards others: minimum distance, mask, no dates, etc. Are we as a team, as a collective, really allowed to intervene so deeply in the privacy of individuals? Are we allowed to dictate with whom one may meet and how? The dissolution of the "team budget" should probably have taken place earlier in view of the decreasing number of cases in our region - we only decided to do so in the summer. There are certainly many things we would do differently and hopefully better in comparable situations today. This tension between "not knowing" and "having to make good decisions", having to shoulder the weight of responsibility for the safety of the project and its participants, took a lot of energy, strength and time. The number of hours the whole team has spent in additional meetings this year is astronomical. We would like to take this opportunity to thank everyone who has remained patient and constructive and shaped the project to the best of their ability during these difficult times.

What we celebrate - Biggest Successes in 2021

The biggest success in 2021 is certainly the fact that the project has not only survived another pandemic year, but has also grown considerably in this one. Each of the new areas of work and each new project, such as the HSR sports project in collaboration with our partner YSR, the Re.Works plastic lab and the Tea Truck would all be a reason to celebrate in themselves. That all three could come into being this year, while we also became participants in international campaigns and programs, is overwhelming.

Another success is the large number of "Community Team Members". There has never been a greater number of people from the camp who took on the independent management of a work area or the task of support in Habibi.Works. We feel this is an important step in the right direction.



The Year at a Glance

January: Unlike most projects working with refugees in Greece, Habibi.Works opens its doors after the winter break. There is no legally defined category for "maker-spaces" (like our workshop project) and therefore no clear rules. The team decides to open the workshops for basic repairs, but to keep aspects that are more characteristic for a community center (shared lunch, tea kitchen, sofa area with wifi) closed, in order not to expose the participating people and the project to more legal and health risks than necessary.

February: People from the camp for refugees in Katsikas and members of the local population can use the workshops on an appointment basis - with masks and minimum distance, of course. Many foundations for the larger projects in 2021 are laid in these weeks.

March:The region Habibi.Works is located in is declared a High Risk Area, all sorts of workshops now have to stop operating, too. Habibi.Works closes its doors on March 13 for a total of three weeks. In March, shocking articles about human rights violations by the Greek state in the Mediterranean Sea go through the media.



April: With Ioannina no longer a high-risk area on 5 April, Habibi. Works opens its doors directly on April 6th. Now, the implementation of one of the biggest projects in 2021 is about to begin; the construction of the plastic upcycling workshop Re.Works! With the support of the small organization "Not For Your Distinction", a completely new and exciting workspace is being created in Habibi.Works out of a shipping container (pictured above).

In April, the religious fasting month of Ramadan begins. At the same time, there is an outbreak of Corona inside the camp. Authorities enforce the quarantine of sick people together with all their healthy housemates instead of separating the people who tested positive.

May: Habibi.Works receives a visit from a team from MaiKa'i - the young climbing enthusiasts from Spain build the outdoor sports facility with climbing wall together with people from the camp. "Habibi and Sport with Refugees" has since been a successful project in collaboration between Habibi.Works and our partners "YSR". A huge shoutout to their amazing team!



June:With the beginning of the tourist season, Greece relaxes many restrictions. Life in the public space becomes more sociable and the weather does its part to create many beautiful moments in Habibi.Works. Among other things, Habibi.Works takes part in the 44000 Names campaign to commemorate people who lost their lives at the European borders.

July: In July, preparations for several summer events are in full swing - for Amal's visit, for the MakersXchange program and for Habibi.Works' birthday. Meanwhile, de works on the completion of the Re.Works container goes on.

August:On her long march from Syria to England, "Amal" (Arabic for "hope") and her team stop by Habibi.Works. The three-metre high doll and her journey generate a lot of international attention. We are happy that Habibi.Works is a stop on the campaign route . Moreover, Habibi.Works celebrates its 5th birthday in August. Meanwhile, in a different part of the world, the Taliban takeover is not only shaking the people of Afghanistan, but is also affecting many of the people we work with.



September: In August and September, the "MakersXchange" program takes place, in which Habibi.Works has been accepted. A young artist from the Netherlands joins our team and gives courses in ceramics and pre-Columbian whistling vessels. By far the biggest and most beautiful event in September is the ceremonial inauguration of the Re.Works workspace.



October:
The organisation "CircusAid" offers circus courses for the children of the refugee camp on our premises.
In October, the monthly financial support (150 euros per person) for people in the Greek refugee camps suddenly stops. The inhabitants, who are often in a precarious financial situation anyway, are now faced with the insurmountable task of procuring food, hygiene products and medicine for themselves and their families.
 
Habibi.Works, with Mimi Hapig as its representative, is accepted into the Ashoka programme "Hola America" for an exchange with organisations working with refugees in Latin America.

November: The lack of financial support leads to growing despair among the camp residents. For the first time since Habibi.Works opened in 2016, the team experiences targeted thefts. After a break-in in the small sports storage, we resolutely close the doors for two days and take time to make the building more burglar-proof - but most of all to talk to people from the camp and explain that break-ins and thefts can quickly bring trust and the whole project to its end. Of course, we don't know if the break-in was actually committed by someone from the camp - but we consider the communication still relevant and important in view of the smaller thefts. After that, the team records no further incidents.

November is a difficult month not only because of people's financial hardship. Katie-Jay, a founder of the organisation "iAct", who offered trainings for parents in Habibi.Works with the programme Little Ripples just a fortnight ago, loses her life in a car accident in the United States. The death of this motivated and optimistic colleague hits us and the people in the camp, who have known Katie-Jay for years, hard.

In the midst of this turbulent time, and in addition to their daily work, the team begins to work on the winter campaign together with supporters from the camp.

December: On urgent request, Habibi.Works receives a special emergency grant from the organisation "ChooseLove" to distribute hygiene items such as nappies, sanitary towels, soap, shampoo and toothpaste to the residents of the camp. As of the beginning of December, the Greek state has still not made any payment of the monthly aid. Where the money went that was made available for the people by the European Commission is not publicly questioned.



In December, in addition to the elaborate distributions and the winter campaign, the Habibi.Works team is working on another task outside the usual areas of work: the creation of a Tea Truck. An old, discarded van was donated to us by the organisation "Lifting Hands International", which we are lovingly converting into a tea station. The people from Katsikas Camp enthusiastically take on shifts to offer tea, coffee, cocoa and mandarins to everyone who comes to the compound.

On 23 December, the team members depart on a 10-day winter break to recharge their energies for 2022.

 Outlook for 2022 - these developments are in the pipeline

After the successful expansion of the project, the local team decided in December to follow the explicit wish of many participants and to establish a permanent music area in Habibi.Works. In addition, the Re.Works plastic lab will become an important platform for the involvement of Greek students and youth groups. Involving people from the local (often working) population and thus further promoting exchange and integration will be made easier by offering attractive courses on Saturdays.

Finally, a word about the team constellation. From January on, I will be travelling more for the project. Visiting partners and building a network, but also raising awareness about the situation in Greece and (maybe most importantly) having time to develop a long-term, sustainable strategy for Habibi.Works are just some of the many goals. Over the past year, an excellent coordination team (consisting of my colleagues Effie, Esther and Alice) has gradually taken over the day-to-day management of Habibi.Works from me. I will continue to work fully for Habibi.Works, being in constant communication with the team on the ground and continue to make important decisions together with them - just no longer in Katsikas all year round. I am grateful for the outstanding work that so many talented, dedicated people have done in Habibi.Works over the past 5.5 years. We are in a privileged position that allows us to use our time and skills to make a difference and to actively shape the world we want to live in. Using this privilege with full commitment in order to create platforms where everyone can meet as equals - that is a central aim of Habibi.Works. Now, I can't wait to dive into the next phase of the project with the current team! 

We will keep you updated and are always available for questions and suggestions. Happy to hear from you, always :)

With best regards and the best wishes for your new year, 

Mimi and the Habibi.Works team 
10.11.2021 Wir haben 14.587,61 € Spendengelder erhalten
Milestones, Collaborations and Developments

Summer and autumn have been a busy time in Habibi.Works. The beginning of 'tourist season' in Greece was accompanied by an easing of Covid-19 restrictions, enabling the makerspace to move beyond 'essential repairs' and open its doors to more people through a wider diversity of activities.

One of our areas which has seen exciting developments is the sports program of Habibi.Works, run in collaboration with Yoga and Sport with Refugees (YSR), which includes classes and activities such as boxing, yoga, basketball, volleyball, handball and more, most of which are led by trainers from the Katsikas refugee community. Activities dedicated for women - known as the Habibti.Trains project - continue to take place and provide a safe, empowering space for women from the local community. Thanks to a collaboration with the Spanish organization Maikai , Habibi. Works now hosts a beautiful climbing wall in which climbing training takes place every day. Our June newsletter shines a special spotlight on the sports program, as well as developments in the local context - read more here .  The space also doubles as a covered space for sports classes and Scout activities run by our other partner organization,Second tree. Second Tree focus on running English classes for adults and children, as well as Scouts activities for children; Habibi.Works has offered its premises as a space for these activities to take place for the past several months

August was a particularly exciting month, with the arrival of the Walk with Amal. Amal is a giant puppet representing a young refugee child - on her journey from Turkey to the UK. Habibi.Works, along with other organizations in the area, collaborated in the creation of a lightbox display featuring messages written by both team and community members. Watch this video to see some of the highlights of her visit to Ioannina and Katsikas.

August also marked Habibi.Works 5th Anniversary!You can watch a short video reviewing this journey here . One of our most recent collaborations was that with CircusAid , who ran circus training and movement therapy workshops for both children and adults throughout the month of October. It was both entertaining and heartwarming to see people experimenting with juggling, hula-hopping, diablo-ing and aerial silks, and a unique opportunity for our team to have some team-building sessions led by CircusAid!





Growing through Community

While we have seen many team members come and go over the past months - as is the nature of a volunteer project - we have also seen our team expand in beautiful ways, with several members of the Katsikas refugee community joining the team as workshop supervisors and dedicating their time to share their skills and expertise with others. Currently, the bike repair workshop, wood workshop, metal workshop, sewing atelier, creative workspace and community library are fully or partly led by volunteer working area supervisors from the refugee community. As mentioned above, many of the sports activities run out of Habibi. Works are also led by teachers / trainers from the refugee community.

With the onset of (a very hot) summer and an easing of restrictions around Covid-19, Habibi.Works was also able to create more moments for connection with the local community. Some new additions to the space include an outdoor tea & coffee station and a board games table - created in our wood workshop! - as well as an indoor ping-pong table and virtual-reality gaming / TV zone. While restrictions are still in place throughout Greece, it has been a delight to be able to have more people come and enjoy time in the makerspace.



This has also been an opportunity to - after a long hiatus due to Covid-19 lockdowns and restrictions - revive the regular practice of holding community meetingsduring which anyone is welcome to come and share their impressions, feedback and ideas; with the help of translators from the community, we have been able to have valuable conversations with those whose opinion matters most!

Exciting Projects Underway

                            In our last newsletter we introduced the upcoming new plastic recycling lab, Re.Works. In September the new working area officially opened its doors, following an opening event in which members of the local community were invited to learn about the possibilities this space offers. Discarded plastic can now find new life and new purpose after passing through the Re.Works lab!
The Habibi.Works
community gardenis currently seeing some exciting expansion and a re-model of an old greenhouse that existed on the premises of the makerspace. Stay tuned for the reveal of the final product. You can also donate specifically to this project here.



Context Developments
 
Gap in Cash Assistance

People who are registered as asylum seekers in Greece have access to certain services: eg they get assigned a place in a camp or accommodation scheme and they receive a little financial assistance every month. So far, the financial assistance was provided through big international organizations, most recently the UNHCR. Now the Greek government is taking over the cash assistance - and instead of paying the monthly amounts in the beginning of the month, they decided to pay at the end of each month. This change in management has resulted in a gap in cash assistance which, while only meant to last between September and October, has now extended into November. Those accommodated in formal structures (such as camps) have been receiving assistance in the form of food distribution; however, This assistance is limited to those who have not received a decision on their asylum process. From what individuals in Katsikas camp have reported, the food distribution is also being discontinued, at a time when people have yet to receive cash assistance. Furthermore, individuals have very little assistance in terms of non-food items such as hygiene products. Habibi.Works hasresponded to this need by offering diapers, sanitary pads, soap and shampoo to those coming to the makerspace. Additionally, there are ongoing reusable sani-pad and natural cosmetics (including soap and shampoo) workshops in which people can make their own products.




Looking ahead: the upcoming Winter Campaign

    2021 has seen many changes and evolutions, but one thing remains constant: this year, our annual tradition of a Winter Campaign will continue! The team in Katsikas is busy preparing for an upcoming launch. More news to follow soon!  



21.04.2021 Wir haben 7.903,34 € Spendengelder erhalten

Dear supporters, 
 The donations received over the past several months have been invaluable for enabling Soup & Socks e.V. to continue running the Habibi.Works project through a very difficult period amidst the global corona pandemic.

From March 13th to April 5th, the doors of Habibi.Works were temporarily closed, due to the fact that the region of Ioannina had been declared a "dark red zone". Your team on site used these three weeks to prepare various (exciting!) projects, which will be discussed below. The good news is that Habibi.Works has been open again for a little more than a week now. The bad news is that three days ago, several corona cases were confirmed in the Katsikas refugee camp.

February, March, April: Impressions from Habibi.Works
We are following our appointment system. In order to reduce the risk of a fine for being open, we focus on “essential repairs”, running activities in wood, metal, bikes, IT and Sewing. Moreover, the precious plastic lab Re.Works is being added as a completely new, independent working area and the setting up of the lab will be an important part of our activities in the next weeks (see more below!).

At the moment, people can book an appointment for multiple working areas of their choice on days and times of their preference – as long as it is within the same week. People living in Ioannina or Agia Eleni can book appointments via Facebook messenger or via phone call or messages to a specific phone number we set up. The appointment is marked in the excel sheet that is accessible to the team online. At the time of their appointment, people present the appointment cards they had received, disinfect their hands and enter the building. 

Moreover, during every lockdown we are adding to our experience and our “creative solutions”, finding ways to continue offering at least some activities outdoors and away from our premises. One of the latest of these flexible approaches was the “Ninja Bike Repairs”, within which two Bike facilitators of Habibi.Works meet (in changing outdoor locations) with one person living in the camp at a time, to facilitate simple bike repairs.

Thanks to a growing team, Habibi.Works has been able to offer an increasing number of electronic workshop and repair sessions and sport activities.

Precious Plastic in Habibi.Works - A Thrilling Addition to the Concept!
One of the most exciting projects in the past few weeks was the beginning of the collaboration with the young organisation "Not For Your Distinction". Louis and Laura from Germany are experts when it comes to recycling and part of the "Precious Plastic" movement. Within the Precious Plastic Workshops, plastic waste is collected, cleaned, shredded, processed and turned into pretty impressive new products. And thanks to the collaboration with "Not For Your Distinction", Habibi.Works will be setting up its own plastic laboratory these weeks. The name for this completely new work area is Re.Works. Below you can see some examples of the products created (for now we used a photo of Precious Plastic Cyprus, because Re.Works is still under construction - but we can't wait to share our first recycling products with you!).

For more detail on our activities in the past months, we invite you to take a look at our newsletters for the months of  December, January and April

13.01.2021 We received a payout of €22,093.27

Dear supporters,

The donations received over the past several months have been invaluable for enabling Soup & Socks e.V. to continue running the Habibi.Works project through a very difficult period amidst the global corona pandemic. With the support shown through donations to the project, we have been able to adapt and meet new needs specific to the current circumstances. Donations received for disinfection materials made it possible to protect not only our team members but also the "makers" who come and use our space - many of which are part of a vulnerable population with limited access to healthcare and services - and ensure we have adequate safety and hygiene standards. We were additionally able to provide materials for each of our working areas, including the sewing atelier, where experienced tailors and beginners alike benefit from the guidance of a visiting expert to design their own projects. During corona times, this has provided many the opportunity to design and create their own reusable face mask. Our MediaLab - equipped with a lasercutter and 3D printer - also became a small production site for face visors which were used not only by users of the space but also partner organisations offering valuable services to the refugee and asylum seeker population.

In 2020, the Habibi.Works team was faced with several phases of increasing restrictions on movement for the general population; the year saw two national lockdowns as well as periods of high alert due to Covid-19, as well as specific restrictions on the movement refugees and asylum-seekers. Despite this, Habibi.Works has continued to provide as many services as possible in the current circumstances. This included the continuation of a loan system which enabled people living in the refugee camp to borrow bicycles, basic tools, books, sport equipment and musical instruments - free of charge. Prior to the national lockdown which came into force in November 2020, Habibi.Works continued to invite makers into its 10 working areas, now using a new appointment-based system to ensure adequate physical distancing was in place. We are looking forward to the end of this current lockdown to open our doors again! This continues to be a space for makers to express their creativity, make necessary repairs, create items specific to their own needs, learn new skills as well as put their own expertise to use.

For more detail on our activities in the past months, we invite you to take a look at our newsletters for the months of September, November and December as well as a special newsletter celebrating the start of the new year.

Best wishes for 2021 from the Habibi.Works team!

Soup and Socks e.V. stellt sich vor

Zweck des Vereines ist die humanitäre Hilfe für Flüchtlinge, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, um in Europa Asyl zu erhalten. Seine Hauptaufgabe sieht der Verein in der humanitären Unterstützung von Flüchtlingskindern, Flüchtlingsfamilien und anderen Flüchtlingen auf der Flucht nach Europa. Der Verein beschäftigt sich mit der Organisation, Finanzierung und Durchführung von Hilfstransporten zu den Flüchtlingsrouten in Südeuropa und Flüchtlingscamps in der Europäischen Union, sowie angrenzenden Nachbarregionen. Durch Spenden finanziert, werden Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Regenschutz direkt mit PKW oder Transportern zu den Notleidenden unter Einsatz von freiwilligen Helfern an die Flüchtlingslager oder Flüchtlingsansammlungen verbracht und verteilt. Auch das Einrichten von Hilfsräumen oder Zelten zur Erstversorgung mit Essen und Schutz von Notleidenden ist vorgesehen.

Habibi.Works, die Zukunftswerkstatt in Griechenland von Soup and Socks e.V.

Soup and Socks e.V.

Friedensstraße 39
69121 Heidelberg
Deutschland

Habibi.Works, die Zukunftswerkstatt in Griechenland von Soup and Socks e.V.

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