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Sellrainer Hüttenrunde

Sellrainer Hüttenrunde

Länge:
84 km
Höhenmeter:
11.502 hm
Dauer:
7 Tage
Schwierigkeitsgrad:
Level 5Schwer

Der Weg ist perfekt geeignet für...

In sieben Tagen führt dich die Sellrainer Hüttenrunde durch herrliche Berglandschaften und zu einzigartigen Aussichtspunkten. Auf mittelschwierigen bis schwierigen Wegen wanderst du durch zauberhafte Natur und besteigst Gipfel auf über 3.000 Meter Höhe. Gemütliche Hütten, herzhafte Tiroler Speisen und viel Ruhe inklusive! 

Die abwechslungsreiche Rundtour beginnt und endet im beschaulichen Sellrain. In sieben Etappen wanderst du durch die alpine Landschaft und begibst dich in luftige Höhen. Den höchsten Punkt der Route stellt die Schöntalspitze mit 3.008 Metern dar. Insgesamt legst du bis zu 84 Kilometer zurück und überwindest - je nach Variante - etwa 7.300 Höhenmeter.

Die anspruchsvolle Weitwanderung führt über mittelschwierige bis schwierige Bergwege und erfordert Trittsicherheit sowie eine wetterfeste Ausrüstung.

Die beste Zeit für die Sellrainer Hüttenrunde ist von Ende Juni bis Ende September.

Highlights

Zauberhafte Landschaften, beschauliche Täler und eindrucksvolle Gipfel - Highlights gibt es auf der Sellrainer Hüttenrunde so einige.

Ein absolutes Spektakel ist das einzigartige Bergpanorama: Im Süden sind die Stubaier Alpen zu sehen, während du im Norden das Karwendel und die Nordkette bestaunen kannst. Nach Westen liegt das Ötztal, im Osten blickst du auf das Wipptal und Stubaital. Auch von der Schöntalspitze, dem höchsten Punkt der Rundwanderung, kannst du einzigartige Ausblicke genießen.

Die Natur entlang der Sellrainer Hüttenrunde ist besonders abwechslungsreich und reicht von weiten Almen über hohe Gipfel. Mit etwas Glück kannst du auch den ein oder anderen tierischen Bergbewohner erblicken, wie etwa Steinböcke oder Murmeltiere

Auch das Essen kommt auf dieser Wanderroute nicht zu kurz: In den gemütlichen Hütten wirst du mit köstlicher Tiroler Küche versorgt und kannst die erholsame Stille in den Bergen so richtig genießen!

Route & Etappen

Sieben Tage, 84 Kilometer und bis zu 7.300 Höhenmeter - das erwartet dich auf der Sellrainer Hüttenrunde. Das alpine Hüttentrekking mit teils anspruchsvollen Etappen, die dich in Höhenlagen von mehr als 3.000 Metern führen, setzt Trittsicherheit und Kondition voraus. Je nach Können gibt es unterschiedliche Varianten der Tour. Hier stellen wir die gängigste Route mit sieben Etappen vor. Für besonders erfahrene Bergsteiger eignet sich aber auch die hochalpine Variante mit Ötztal- und Inntalschlaufe.

Etappe 1

Sellrain

Distanz:
ca. 9 km
Gehzeit:
ca. 4 h
Aufstieg:
ca. 1.101 hm
Abstieg:
ca. 20 hm

Los geht's beim Gasthaus Neuwirt in Sellrain, dem Startpunkt der Route. Von hier wanderst du durch das schöne Fotschertal über das Bergheim Fotsch bis zur malerisch gelegenen Potsdamer Hütte.

Etappe 2

Potsdamer Hütte

Distanz:
ca. 16 km
Gehzeit:
ca. 8 h
Aufstieg:
ca. 1.465 hm
Abstieg:
ca. 1.198 hm

Von der Potsdamer Hütte geht es weiter über die Schafalm zum Roten Kogel auf 2.873 Meter. Von dort steigst du ab ins beschauliche Lüsenstal und wanderst bis zum Ort Lüsens. Es folgt der letzte Aufstieg des Tages zum Westfalenhaus, wo dich gemütliche Zimmer und eine herrliche Sonnenterrasse erwarten. 

Etappe 3

Westfalenhaus

Distanz:
ca. 7 km
Gehzeit:
ca. 5 h
Aufstieg:
ca. 780 hm
Abstieg:
ca. 745 hm

Auf dem Weg Nr. 143 wanderst du weiter zur Zischgenscharte auf 2.936 Meter. Hier bietet sich die Besteigung der Schöntalspitze an, die mit 3.008 Metern den höchsten Punkt der Rundwanderung darstellt. Einzigartige Ausblicke garantiert! Anschließend geht es weiter ins Gleirschtal und nach einem letzten kurzen Aufstieg hast du dein Tagesziel, die Pforzheimer Hütte, erreicht.

Etappe 4

Pforzheimer Hütte

Distanz:
ca. 6 km
Gehzeit:
ca. 4 h
Aufstieg:
ca. 440 hm
Abstieg:
ca. 715 hm

Von der Pforzheimer Hütte geht es durch idyllische Berglandschaften hinauf zum Gleirschjöchl. Von hier wanderst du weiter über das Schneeloch ins Zwieselbachtal und erreichst die Schweinfurter Hütte.

An- und Abreise

Je nach Wunsch kannst du An- und Abfahrt mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisieren. Die Anreise nach Innsbruck ist ebenfalls problemlos mit Bahn, Bus oder Auto möglich.

Anreise

Die Tour beginnt am Gasthaus Neuwirt in Sellrain, welches von Innsbruck aus mit Auto oder Bus gut erreichbar ist. Der Regiobus Sellraintal Linie 4166 bringt dich bequem bis zur Haltestellt Sellrain Gh. Neuwirt.

Abreise

Je nach Zieldestination geht es mit Bahn, Bus oder Auto von Innsbruck aus wieder nach Hause.

Wichtige Informationen

Die Anforderungen der Sellrainer Hüttenrunde sollten nicht unterschätzt werden. Das alpine Hüttentrekking erfordert Trittsicherheit, Kondition und elementare Bergerfahrung. Auch die Berücksichtigung des Wetters ist wichtig. Dementsprechend solltest du vorbereitet sein und wetterfeste Ausrüstung dabei haben. 

  • Meist rote und schwarze Etappen, zwischendurch auch leichtere Wegabschnitte
  • In der Regel gut markiert und an ausgesetzten Stellen versichert
  • Im Frühsommer eventuell erschwerte Begehung aufgrund von Schneefeldern
  • Schwierigste Übergänge: Längentaljoch und Oltroggeweg.
  • Beste Zeit: Ende Juni bis Ende September

Körperliche Anforderungen

Kondition

Die Sellrainer Hüttenrunde verfügt über teils konditionell anspruchsvolle Etappen bis in Höhenlagen um die 3.000 Meter. Mittelschwierige bis schwierige Bergwege erfordern eine gute Kondition und solide Fitness. 

Technik

Trittsicherheit und elementare Bergerfahrung sind auf den mittelschwierigen bis schwierigen Bergwegen auf jeden Fall erforderlich.

Empfehlungen

Kein Fernwanderweg ist wie der andere, so ergeben sich unterschiedliche Empfehlungen für diese Art zu Wandern. Wenn du mit Kindern, deinem vierbeinigen Freund oder mit dem Mountainbike deine Aktivreise bestreiten willst, musst du verschiedene Dinge beachten.

Familienfreundlich

Erst ab Jugendalter und nach eigenem Ermessen. Die Sellrainer Hüttenrunde verlangt Trittsicherheit und gute Kondition.

Hunde

Nein

Radfahren

Nein

Gepäck

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ausrüstung für alle Wetterlagen ist empfehlenswert.

Sicherheit

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ausgeprägte elementare Bergerfahrung werden vorausgesetzt.