Die Machame oder auch "Whiskey Route" wird von knapp der Hälfte der Reisenden gewählt, die das Dach Afrikas, den Uhuru Peak erklimmen wollen. Die Hauptunterschiede zur ebenfalls sehr bekannten Marangu ("Coca-Cola") Route sind die abwechslungsreiche Flora und Fauna, die teilweise felsigen Pfade und die Übernachtungen im Zelt statt in Hütten.
Durch die Besteigung von Westen und später entlang des South Circuit, sind eine atemberaubende 180° Rundumsicht und tolle Ausblicke auf den Kibo garantiert! Der Aufstieg zum Gipfel erfolgt vom Barafu Camp, vorbei am atemberaubenden Rebmann-Gletscher.
Von Start bis Ende umfasst die Machame Route rund 63 Kilometer und kann in sechs oder sieben Tagen erwandert werden. Ein Tag länger steigert die Chancen auf Erfolg deutlich, da hierbei eine weit bessere Akklimatisation möglich ist. Ein Vorteil der Route ist, dass meist recht hoch gestiegen und dann tiefer geschlafen wird, sodass man sich besser an die Höhe anpassen kann.
Die Machame Route ist konditionell recht anspruchsvoll. Vor allem ein paar technisch schwerere Abschnitte am 3. Tag vorbei am Lava Tower und am 4. Tag beim Aufstieg in der Great Barranco Wall fordern Trittsicherheit und Leistungsfähigkeit. Bergsteigerische Fähigkeiten sind auf der hier beschriebenen South-Circuit Route jedoch, anders als beim Aufstieg über die Western Breach Wall, nicht vonnöten.
Während der gesamten Tour wird in Zelten übernachtet. Zu empfehlen sind außerdem Trekkingstöcke, mit denen du beim Auf- und Abstieg die Kniegelenke schonen kannst.