Fischbek
- Distanz:
- ca. 27 km
- Gehzeit:
- ca. 7 h
- Aufstieg:
- ca. 293 hm
- Abstieg:
- ca. 247 hm
Die erste Tagesetappe führt dich von der Fischbeker Heide durch Wälder und Felder bis ins Zentrum der Stadt Buchholz in der Nordheide.

Der erst 2012 eingeweihte Heidschnuckenweg ist ein Weitwanderweg, bei dem du die Kultur und Schönheit der Lüneburger Heide erleben kannst. Er beginnt in Hamburg-Neugraben-Fischbek und führt u.a. durch das autofreie Naturschutzgebiet Lüneburger Heide sowie durch den Naturpark Südheide in die prachtvolle Residenzstadt Celle. Insgesamt durchquert der Weg über 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide. Im August erwarten dich lila Heideflächen, im September und Oktober empfängt dich die Stille des Winters.
In der touristisch gut erschlossenen Gegend kann man auf 13 Etappen die Lüneburger Heide erleben. Da der Heidschnuckenweg in vielen Teilen identisch mit dem Europäischen Fernwanderweg E1 verläuft, kann man beide Routen kombinieren und für Hin- und Rückweg nutzen. Als noch junger Qualitätswanderweg erschließt der Heidschnuckenweg Wanderern die Schönheit Norddeutschlands auf ganz besondere Art und Weise.
Entlang des Heidschnuckenwegs erwarten dich verschiedene Sehenswürdigkeiten:
Die erste Tagesetappe führt dich von der Fischbeker Heide durch Wälder und Felder bis ins Zentrum der Stadt Buchholz in der Nordheide.
Von Buchholz geht es über die Höllenschlucht und den Brunsberg weiter nach Handeloh.
Die heutige Tagesetappe führt dich entlang der Seeve bis ins Moor hinein. In der Stadt Wesel bietet sich eine kurze Verschnaufpause im Hexenhaus an. Anschließend geht es weiter bis nach Undeloh, wo dich das Heide-Erlebniszentrum erwartet.
Von Undeloh wanderst du weiter durch das Radenbachtal bis in das Dorf Wilsede, wo du das Heidemuseum besuchen kannst. Anschließend geht es über den Wilseder Berg, dem höchsten Punkt der Lüneburger Heide, bis nach Niederhaverbeck.
Durch die unberührte Landschaft der Behringer Heide führt dich der Weg bis zur Stadt Behringen und dem Brunausee, wo du dich an warmen Tagen abkühlen kannst. Endziel der heutigen Etappe ist Bispingen.
Entlang des Baches Luhe wanderst du vorbei am Heidepark, einem Erlebnispark für die ganze Familie, bis du die Stadt Soltau erreichst.
Auf dieser Etappe erwarten dich moorige Landschaften und absolute Ruhe. Das Tagesziel ist Wietzendorf.
Heute erlebst du das Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide mit vielen schönen Plätzen und Fotomotiven. Die Etappe endet in der Stadt Müden.
Es erwartet dich die kürzeste Etappe der gesamten Tour: Vorbei am Heidesee und entlang des Baches Örtze wanderst du bis nach Faßberg.
Durch Moorlandschaft und an kleinen Bächen entlang geht es heute bis zur Oberoher Heide.
Genieße die unberührte Natur auf dieser Tagesetappe und entdecke die naturbelassene Heide. Die Wanderung endet in Weesen.
Durch das Tiefental geht es vorbei am idyllisch gelegenen Löschteich bis nach Dehningshof.
Die letzte Tagesetappe ist zugleich auch die längste: Vorbei an den Wildecker Teichen geht es bis zum Dorf Groß Hehlen und anschließend nach Celle, wo du dein Tourenziel erreicht hast.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die An- und Abreise an den Heidschnuckenweg.
PKW: Mit dem Auto erreichst du die Lüneburger Heide über die Autobahnen A2 und A7 von Westen und Osten. Von Norden und Süden kommst du über die A7.
Flixbus: Auch mit dem Flixbus erreichst du den Heidschnuckenweg gut vom Designer Outlet in Soltau.
Heide-Shuttle: Der Heide-Shuttle ist ein kostenloser Freizeitbus mit insgesamt 4 Ringbuslinien. In der Sommersaison (15. Juli - 15. Oktober) fährt er täglich und führt außerdem einen Fahrradanhänger mit, wobei du an jeder Etappe zusteigen kannst.
Auch bei der Abreise hast du sowohl mit dem PKW, als auch mit dem öffentlichen Nahverkehr gute Anbindungen.
Der Heidschnuckenweg ist mit seinen geringen Steigungen ideal für Anfänger. Der höchste Punkt ist der gerade einmal 169 Meter hohe Wilseder Berg.
Wanderliebhaber können beim Heidschnuckenweg Stempel für ihren "Heidschnuckenweg-Wanderpass" sammeln. An 14 ausgewiesenen Stempelstationen kannst du deinen Wanderpass vorzeigen und erhältst einen Stempel. Am Ende der Tour kannst du deinen Wanderpass einreichen und erhältst einen Heidschnuckenweg-Pin als Belohnung. Erreichst du in deinem Wanderpass 6 Stempel bekommst du ihn in Bronze, bei mindestens 10 Stempelstationen in Silber und bei 14 Stempeln wird dir der goldenen Heidschnuckenweg-Pin überreicht.