Nepal, das Dach der Welt in Südostasien, beheimatet abgesehen von den Achttausendern auch die eine oder andere mehrtägige Trekkingtour, darunter auch die Wanderung zum Everest Base Camp. Im Zuge von zwölf Etappen und über eine Strecke von 131 Kilometern erstreckt sich die Tour von Lukla zum Camp und wieder zurück. Der höchste und berühmteste Berg der Welt zieht nicht nur professionelle Extrembergsteiger und Ausnahmekletterer an, auch fitte Aktivreisende dürfen sich hier auf eine unvergessliche Herausforderung freuen.
Der mittlere bis schwere Schwierigkeitsgrad ist nichts für Genusswanderer, die Strecke ist aber trotz der Lage im Gebirge der Achttausender für Aktivreisende mit durchschnittlicher Kondition und guter Fitness machbar. Der Trek eignet sich besonders für Aktivreisende, die keine erfahrenen Gipfelstürmer sind, aber trotzdem einmal den majestätischen Himalaja zu Gesicht bekommen möchten. Die beste Reisezeit herrscht in Nepal in den Frühling- und Herbstmonaten – im Oktober und November ist der Blick auf die atemberaubenden Achttausender am besten.
Im hochalpinen Bereich sind Sie besonders auf Ihre Selbsteinschätzung und Ihre Ausrüstung angewiesen. Bergsteigererfahrung ist natürlich von Vorteil, die Etappen stellen aus technischer Sich aber keine große Herausforderung dar. Eine Schwierigkeit, die auf jeden Fall bedacht werden sollte, ist die gefährliche Höhenkrankheit, die mit Tagen zur Akklimatisation und Hören auf den eigenen Körper vermieden werden kann. Wandernde werden für ihre Strapazen mit unvergesslichen Panoramablicken über den Himalaya und seine Achttausender belohnt – eine Szene, die die heimischen Alpen und Dolomiten beinahe klein erscheinen lässt.