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Blick auf Wiesen, Hütten und Berge im Stubaital in Österreich

Alpenüberquerung Garmisch - Sterzing

Länge:
94 km
Höhenmeter:
9.550 hm
Dauer:
7 Tage
Schwierigkeitsgrad:
Level 3Mittel
Passende Reisen entdecken

Der Weg ist perfekt geeignet für...

Vom Werdenfelser Land in die nördlichste Stadt Italiens: Die Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing überzeugt mit abwechslungsreichen Landschaften und traumhaften Ausblicken. In gemütlichem Tempo führt dich die 7-tägige Trekkingreise von Bayern über Tirol bis nach Südtirol. Wandere auf ruhigen Pfaden und lass dich von der Magie der Alpen verzaubern!

Aus eigener Kraft die Alpen überwinden: Wer das schon einmal geschafft hat, kennt das unbeschreibliche Erfolgsgefühl danach. Auf der Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing durchwanderst du gleich drei Länder: Deutschland, Österreich und Italien. Dabei genießt du herrliche Berglandschaften, passierst charmante Orte und entdeckst kulturelle Perlen.

Auf ruhigen Pfaden führt dich die Route in 7 Tagesetappen vom bayrischen Garmisch bis nach Norditalien. Dabei legst du mehr als 90 Kilometer zurück und überwindest bis zu 3.800 Höhenmeter. Diese Trekkingreise eignet sich für passionierte Wanderer, die auch schon etwas Alpenerfahrung mitbringen.

Highlights

Die Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing hat Bergliebhabern einiges an Highlights zu bieten. Neben der vielfältigen Alpenlandschaft mit markanten Gipfeln und weiten Tälern erwarten dich außerdem kulturelle Schmuckstücke in Form von charmanten Orten, imposanten Schlössern und kleinen Kirchen. Du wanderst auf den Spuren ehemaliger Schmuggler und zahlloser Pilger und genießt grandiose Auf- und Abfahrten mit der Seilbahn.

Innerhalb von sieben Tagen marschierst du durch drei Alpenländer und lernst dabei nicht nur unterschiedliche Kulturen kennen, sondern kommst auch in den Genuss atemberaubender Bergkulissen. Die ersten beiden Etappen haben eher den Charakter einer Mittelgebirgswanderung, sobald du den Alpenhauptkamm durchquerst, bezwingst du etwas mehr Höhenmeter.

Die absolute Elite der Gebirge gibt sich auf dieser Alpenüberquerung ein Stell-Dich-Ein, darunter die bayerischen Voralpen, das Wettersteingebirge, die Stubaier Alpen und die Kalkkögel. Im Inntal erwarten dich gar pittoreske Kalkberge - kein Wunder, dass die Einheimischen auch liebevoll von den "Nordtiroler Dolomiten" sprechen. Die Trekkingreise führt dich ebenfalls durch idyllische Täler wie dem Leutascher Tal, dem Stubaital oder dem Gschnitztal. Malerische Bergseen wie der Obernberger See und der Lichtsee laden zum Verweilen ein. Unterwegs kannst du auf den zahlreichen Almhütten eine Pause einlegen und wirst mit herrlichen Ausblicken belohnt.

Ein kurzer Aufenthalt in den Städten Innsbruck und Sterzing rundet dein alpines Erlebnis ab. Bummle durch das Zentrum der Alpenstadt und bestaune das berühmte Goldene Dachl oder genieße das historische Flair im Südtiroler Sterzing.

Altstadt von Innsbruck vor Bergpanorama
Kloster Maria Waldrast im Stubaital in Österreich
zwei Wanderer am Ufer des Lichtsees vor Bergkulisse in Österreich

Route & Etappen

Auf guten, zuweilen schmalen Wanderwegen überquerst du die Alpen innerhalb von sieben Tagen. Teilweise auf alten Schmugglerpfaden durchläufst du dabei die unterschiedlichsten alpinen Landschaften. Aussichtsreiche Gondelfahrten auf mehreren Etappen erlauben es dir, Luft zu holen.

Etappe 1

Garmisch-Partenkirchen

Distanz:
ca. 16 km
Gehzeit:
ca. 6 h
Aufstieg:
ca. 550 hm
Abstieg:
ca. 700 hm

Deine erste Wanderung auf der Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing beginnt mit einer aussichtsreichen Seilbahnfahrt zum Eckbauer (1.250 Meter). Vorbei am Schloss Elmau geht es weiter zum Lautersee im Wettersteingebirge. Nach einem kurzen Aufstieg zum Berggasthaus Ederkanzel folgt der Abstieg zum Eingang der Leutascher Geisterklamm. Ist deine Wanderlust noch groß, kannst du direkt den Rundweg durch die Klamm an deine Tagestour anhängen (ca. 3,5 km).

Etappe 2

Leutasch

Distanz:
ca. 10 km
Gehzeit:
ca. 4 h
Aufstieg:
ca. 400 hm
Abstieg:
ca. 300 hm

Durch das Leutascher Tal geht es auf der heutigen Etappe über den Katzenkopf bis nach Seefeld in Tirol. Mit dem Zug gelangst du anschließend nach Innsbruck. In der lieblichen Hauptstadt der Alpen lohnt sich ein Spaziergang durch die historische Altstadt, bevor du mit dem Bus in das westliche Mittelgebirge zu deiner Unterkunft weiterfährst.

Etappe 3

Westliches Mittelgebirge

Distanz:
ca. 11 km
Gehzeit:
ca. 6 h
Aufstieg:
ca. 550 hm
Abstieg:
ca. 1.050 hm

Auf der dritten Etappe deiner Weitwanderung gelangst du ins Stubaital. Dabei marschierst du an den eindrucksvollen Karstformationen der Kalkkögeln vorbei, überquerst das in rund 1.996 Metern Höhe gelegene Halsl und wanderst bis nach Telfes und Fulpmes im Stubaital.

Etappe 4

Stubaital

Distanz:
ca. 15 km
Gehzeit:
ca. 5 h
Aufstieg:
ca. 350 hm
Abstieg:
ca. 700 hm

Das erste Stück der heutigen Etappe kannst du von Mieders aus mit einer Fahrt in der Serlesbahn hinauf zum Koppeneck abkürzen. Von dort geht es zu Fuß zum Wallfahrtsort und Klostergarten Maria Waldrast. Genieße auf dem Weg den Anblick der sagenumwobenen Serles. Über den Trinser Steig gelangst du anschließend ins geruhsame Gschnitztal.

An- und Abreise

Die An- und Abreise auf der Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing gestaltet sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln recht komfortabel. Die Anreise mit dem Auto ist ebenfalls möglich. Möchtest du deine Wanderung an einem anderen Ort beginnen oder beenden, erreichst du alle Etappenorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ermöglicht es dir ebenfalls, einzelne Abschnitte abzukürzen.

Anreise

Mit dem Zug: Garmisch-Partenkirchen ist vom Huaptbahnhof München mit der Regionalbahn in 1,5 h zu erreichen. 

Mit dem Auto: Die Anreise mit dem PKW erfolgt über die A95 von München bis Garmisch. In Garmisch-Partenkirchen gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten, dein Auto über längere Zeit abzustellen, beispielsweise am Hauptbahnhof (gegen Gebühr) oder am Eisstadion (kostenfrei).

Abreise

Von Sterzing gibt es gute Anbindungen mit dem Zug über den Brenner bis Innsbruck. Von dort geht es weiter nach Garmisch oder auch in jede andere Stadt.

Wichtige Informationen

Du begibst dich auf eine der schönsten Fernwanderungen über die Alpen. Die Tour ist zwar weniger anspruchsvoll als die meisten Alpenüberqerungen, dennoch solltest du die Anforderungen nicht unterschätzen: Trittsicherheit und etwas Alpenerfahrung solltest du auf jeden Fall mitbringen. Auch die Berücksichtigung des Wetters ist wichtig. Dementsprechend sollte deine Ausrüstung etwaige unerwartete Umschwünge mitmachen.

  • Für diese Alpenüberquerung solltest du trittsicher und einigermaßen schwindelfrei sein.
  • Einzelne Abschnitte kannst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln überspringen oder abkürzen.
  • Eine gute Ausrüstung ist das A und O. Behalte das Wetter stets im Auge.
  • Für die Alpenüberquerung gibt es keine routenspezifische Markierung, die Wanderwege sind jedoch generell gut ausgeschildert.
  • Hotels und Gasthöfe am Weg bieten komfortable Übernachtungsmöglichkeiten.

Körperliche Anforderungen

Kondition

Für diese Tour von Garmisch nach Sterzing solltest du eine gute Grundkondition und Fitness mitbringen, um die angegebenen Kilometerzahlen und Höhenmeter bewältigen zu können. Du bist bis zu acht Stunden am Tag unterwegs, meist auf gut ausgebauten Wegen, stellenweise auch auf schmalen Pfaden.

Technik

Du solltest bereits Alpenerfahrung haben, trittsicher in alpinem Gelände sein und keine Probleme mit Höhen haben.

Empfehlungen

Kein Fernwanderweg ist wie der andere, so ergeben sich unterschiedliche Empfehlungen für diese Art zu Wandern. Wenn du mit Kindern, deinem vierbeinigen Freund oder mit dem Mountainbike deine Aktivreise bestreiten willst, musst du verschiedene Dinge beachten.

Familienfreundlich

Je nach eigenem Ermessen. Die Route sollte für junge Aktivreisende mit guter Fitness machbar sein. Zu anspruchsvolle Abschnitte können ggf. übersprungen werden. Empfohlen ab 12 Jahren.

Hunde

Du kannst die Alpenüberquerung auch mit Hund absolvieren.

Radfahren

Nein

Gepäck

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Mit leichtem Tagesrucksack wandert es sich besser. Gepäcktransport möglich.

Sicherheit

Trittsicherheit und etwas Bergerfahrung werden vorausgesetzt.