
Die Schnauze reckt sich freudig schnuppernd in die Luft und der Schwanz wedelt aufgeregt, während die Pfoten im Takt deiner Wanderschuhe über Stock und Stein tapsen: Ein Wanderurlaub mit Hund macht sowohl Zwei- als auch Vierbeiner glücklich. Wenn die frische Luft um die (Fell-)Nase weht, ihr zusammen zu neuen Abenteuern aufbrecht und Seite an Seite eure Brotzeit genießt, sind Mensch und Tier in ihrem Element. Ob ihr durch weite Wälder streift, auf Bergpfaden klettert oder zwischendurch im See plantscht: An Bewegung, unberührter Natur und vor allem ungestörter, gemeinsamer Zeit mangelt es bestimmt nicht.
Damit sowohl du als auch dein treuer Begleiter die Wanderung wirklich in vollen Zügen genießen könnt, verraten wir dir, was du beim Wandern mit Hund beachten solltest und wie ihr euch am besten vorbereitet. Außerdem stellen wir dir drei hundefreundliche Wege vor, auf denen ihr auf eure Kosten kommt.
Das Wichtigste rund um einen Wanderurlaub mit Hund
- Ein Wanderurlaub mit Hund tut Mensch und Tier körperlich und seelisch gut und stärkt die Beziehung.
- Bei der Auswahl der Wanderung sollten die Bedürfnisse und Voraussetzungen von Hund und Besitzer berücksichtigt werden, um Überforderung zu vermeiden und alle Seiten glücklich zu machen.
- Für eine Wanderreise mit Hund geeignete Wanderwege zeichnen sich durch gut begehbare Wege, hundefreundliche Unterkünfte, eine unkomplizierte Anreise und ausreichend Möglichkeiten für Pausen aus.
- Die richtige Vorbereitung ist entscheidend und reicht vom Aufbau der nötigen Fitness über das Zusammenstellen der Ausrüstung bis hin zum Gehorsamkeitstraining.
Auf Wanderreise mit dem Hund: Eine gute Idee?
Du liebst das Wandern und möchtest diese Leidenschaft nur zu gern mit deinem vierbeinigen Freund teilen? Na dann: Nichts wie los! Zugegeben, ein bisschen Vorbereitung ist schon notwendig (dazu später mehr), aber dafür werdet ihr beide mit weitaus mehr belohnt als mit einer ausgedehnten Gassirunde.
7 gute Gründe fürs Wandern mit Hund:
- Gemeinsame Erlebnisse vertiefen die Bindung zwischen Mensch und Tier.
- Bewegung tut Mensch und Tier körperlich und seelisch gut.
- Eine neue Umgebung eröffnet neue Horizonte.
- Der Entdeckerdrang des Hundes wird befriedigt und wirkt ansteckend auf den Menschen.
- Je nach Route und Abschnitt kann Energie getankt oder neue Kraft gesammelt werden.
- Hunde dienen als “Eisbrecher” und erleichtern es, neue Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen.
- Für Alleinwandernde kann der Hund zusätzliche Sicherheit bieten.
Die passende Art der Wanderreise für den Urlaub mit dem Hund

Wen die Lust packt, mit seinem Hund zu wandern, überlegt wahrscheinlich als erstes, welches Gebiet in der Nähe sich für einen Tagesausflug anbietet. Dann heißt es, früh morgens Rucksack packen, mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt aufbrechen und zum Tagesende wieder zurückkehren. Das ist nicht immer erholsam und richtig ausgedehnte Wanderungen sind dann meist nicht drin. Unsere Empfehlung: Plane einen kompletten Wanderurlaub mit deinem Hund und nutzt direkt mehrere Tage am Stück zum Laufen, Toben und Entdecken. Bevor es losgeht, gilt es zunächst jedoch einmal, sich für eine Art des Wanderurlaubs zu entscheiden. Denn die sollte an deine Bedürfnisse und die deines Hundes angepasst sein.
1. Gruppen- oder Individualreise?
Willst du auf eigene Faust losziehen, mit anderen Hundebesitzer:innen wandern oder mit Mitreisenden ohne Hund unterwegs sein? In der folgenden Tabelle kannst du dir einen Überblick verschaffen, welche Urlaubsformen es gibt und auf Grundlage dessen entscheiden, welche für euch in Fragen kommt. Denn jeder Wanderlustige und jeder Hund ist anders und hat verschiedene Bedürfnisse sowie Vorstellungen von der perfekten Wanderreise.
Arten von Wanderurlaub mit Hund:
| Hunde-Gruppenwanderurlaub | • Viel Interaktion und Spielspaß • Eventuell verschiedene Fitness-Level bei den Hunden • Gute Artgenossen-Verträglichkeit ist Voraussetzung • Fixe Organisation der Reise • Neue Freundschaften mit anderen hundebegeisterten Wanderern |
| Allgemeiner Gruppenwanderurlaub | • Hundemitnahme muss vorher abgeklärt werden • Andere Teilnehmer sind eventuell nicht immer hundefreundlich oder haben Angst vor Hunden • Bedingungen der Wege und Unterkünfte müssen geprüft werden |
| Individual-Wanderurlaub | • Individuelle Anpassung an die eigenen Bedürfnisse möglich • Weniger Interaktion mit anderen Wandernden |
2. Etappen- oder Standortreisen
Hast du dich für eine Art der Wanderreise entschieden, gilt es zu entscheiden, ob du lieber auf einer Etappenwanderreise von Unterkunft zu Unterkunft wanderst oder ob eine einzige Übernachtungsmöglichkeit auswählst und von dort jeden Tag zu anderen Wanderungen aufbrichst.
Etappenwanderreise und Standpunkt-Wanderurlaub im Vergleich:
| Etappenwanderreise | • Sehr abwechslungsreich • Herausfordernder • Für jede Unterkunft muss geprüft werden, ob Hunde erlaubt sind |
| Standpunkt-Wanderurlaub | • Spontanität bei der Auswahl der Wanderungen • Es muss nur das Tagesgepäck mitgenommen werden • Es wird nur eine hundefreundliche Unterkunft benötigt |
Aus Erfahrung heraus können wir empfehlen, eine individuelle Wanderreise für dich und deinen Hund organisieren zu lassen. So bleibt dir maximale Flexibilität und ihr könnt in eurem eigenen Tempo unterwegs sein. Gleichzeitig sind alle Gegebenheiten in Hinblick auf Hundetauglichkeit im Voraus abgeklärt.
3. Natur, Kultur oder Genuss?
Beim Wandern steht zwar meist die Bewegung an der frischen Luft und die Erkundung der Umgebung im Vordergrund, oftmals warten am Wegesrand jedoch weitere Möglichkeiten, die für Abwechslung auf deiner Wanderung sorgen. Entscheidest du dich für eine (oder mehrere) Aktivitäten abseits des Wanderns, solltest du zuvor prüfen, ob dein Hund daran teilnehmen kann.
Mögliche Themenschwerpunkte:
- Genussreisen mit Verkostungen
- Pilgerreisen
- Trailrunning
- Kulturreisen
Tipp: Bei den ASI Wanderreisen mit Hund stellen wir sicher, dass dein Vierbeiner in allen Unterkünften willkommen ist und dass es ausreichend Trinkmöglichkeiten auf den Wanderwegen gibt. Auf den meisten Reisen ist zudem der Gepäcktransfer inklusive, sodass du auch bei Etappenwanderungen nur deine Tagesausrüstung mitzunehmen brauchst.
Zu den ASI Wanderreisen mit Hund
Destinationswahl: Wie finde ich das richtige Ziel für einen Wanderurlaub mit Hund?

Es kribbelt dich in den Füßen und deinen Hund in den Pfoten? Bevor ihr euch auf Wandertour begebt, solltest du dir jedoch genau überlegen, welche Gegend ihr erkunden wollt und welchen Weg ihr am besten einschlagt. Denn nicht jede Wanderregion ist automatisch zum Wandern mit Hund geeignet. Es gilt allgemeine Dinge wie hundefreundliche Unterkünfte, aber auch individuelle Bedürfnisse wie das Fitnesslevel und die Persönlichkeit deines Hundes zu berücksichtigen. Schließlich möchtest du nicht von einem Restaurant nach dem anderen abgewiesen werden, weil in keinem der am Wegesrand liegenden Einkehrmöglichkeiten Hunde erlaubt sind oder deine Wanderung vorzeitig abbrechen müssen, weil dein Hund überfordert ist, oder?
Wir haben für dich eine Checkliste erstellt, die du bei der Auswahl der passenden Region für deinen Wanderurlaub mit Hund zu Rate ziehen kannst:
| Anreise | Wie gerne ist dein Hund unterwegs? Je kürzer die Anfahrt, desto geringer der Stress. |
| Inland oder Ausland? | Bei Auslandsreisen müssen die jeweiligen Einreisebestimmungen (Dokumente und Impfvorschriften) beachtet werden. Gleiches gilt für grenzüberschreitende Wanderungen. Über die aktuellen Einreisebestimmungen für Mensch und Tier kannst du dich beim Auswärtigen Amt informieren. |
| Klima und Wetterbedingungen | Schnee, Nässe und Hitze können Hunden zu schaffen machen. |
| Umgebung | Welche Landschaften möchtet ihr durchwandern? Ein wasserscheuer Hund wird an Seen weniger glücklich, während ein Hund mit Höhenangst oder Gelenkproblemen nicht gerne in den Bergen unterwegs ist. |
| Hunde-Verbote | In einigen Gebieten sind Hunde aus Naturschutzgründen nicht erlaubt. Beachte außerdem Einschränkungen und Vorschriften in öffentlichen Verkehrsmitteln, falls du diese nutzen möchtest. |
| Unterkünfte | Wo sind Hunde erlaubt, gibt es spezielle Bedingungen und wo fühlt ihr euch am wohlsten: Hotel, Ferienhaus, Hütte, Gasthof, Bauernhof oder Campingplatz? Manche Unterkünfte bieten spezielle Services wie Napf, Futter oder Spielwiesen. |
| Wanderwegslänge | Wie lang ist der gewählte Weg bzw. Wege welcher Länge stehen in der Region zur Verfügung? Beachte, dass Hunde durch Hin- und Herlaufen längere Strecken zurücklegen als du selbst. |
| Schwierigkeitsgrad | Die Bedingungen sollten zum Fitnesslevel des Hundes passen |
| Infrastruktur am Weg | Gibt es hundefreundliche Einkehrmöglichkeiten? Sind Möglichkeiten für Trink- und Pinkelpausen vorhanden? Ist es möglich, Futter für deinen Hund zu besorgen? |
| Wegfrequentierung | In beliebten Wanderregionen sollte dein Hund gut mit anderen Menschen und Tieren zurechtkommen und nicht schreckhaft sein. |
| Wegbeschilderung | Gut ausgeschilderte Wege erleichtern die Orientierung, wenn du mit der Leine an der Hand nicht auf die Karte schauen kannst. |
| Wegbeschaffenheit | Sind die Wege auch für deinen Hund gut begehbar, gibt es Kletterpartien, Hängebrücken, Schnee oder Geröll? |
| Giftpflanzen | Insbesondere mit einem sehr neugierigen Hund solltest du Regionen mit giftigen Pflanzen meiden. |
Die schönsten Routen für eine Wanderung mit Hund

Ob auf stillen Waldwegen, auf idyllischen Winzerwegen oder auf alten Schmugglerpfaden, ob durch rauschende Klammen, in hochalpiner Wildnis oder durch weite Hügellandschaften: Obwohl nicht alle Wanderwege gleichermaßen für eine Wanderung mit Hund geeignet sind, bedeutet das keineswegs, dass du Abstriche in Sachen Erlebnisfaktor machen musst. Wir stellen dir unsere liebsten Wege vor, auf denen sowohl du als auch dein Vierbeiner glücklich werdet.
3 schöne Wanderwege für eine Wanderreise mit Hund:
| Wanderung | Schwierigkeitsgrad | Besonderheit |
| Alpenüberquerung | Je nach Route mittel bis anspruchsvoll | Herausfordernde Überquerung von Europas höchstem Gebirge |
| Iseltrail | Mittel | Entlang des letzten frei fließenden Gletscherflusses der Alpen |
| Altmühltal-Panoramaweg | Mittel | Verbindung aus Kultur und Natur |
1. Alpenüberquerung: Europas höchstes Gebirge durchschreiten
Das höchste Gebirge Europas überqueren – was für ein Erlebnis! Und das lässt sich sogar mit deinem treuen tierischen Begleiter teilen. Eine Alpenüberquerung zählt zwar zu den anspruchsvollsten Fernwanderungen, doch wenn ihr beide fit seid, kannst du auch mit Hund in den Genuss von frischer Bergluft und fantastischen Aussichten kommen. Da es mehrere Routen gibt, auf denen du die Alpen durchqueren kannst, findest du bestimmt auch die passende für deinen Hund und dich. Dann tollt er bald schon neben dir über grüne Wiesen und erfrischt sich in klaren Bergseen.
Die Alpenüberquerung im Überblick:
| Besonderheit | Herausfordernde Überquerung von Europas höchstem Gebirge |
| Dauer | Je nach Route zwischen 6 Tagen und 5 Monaten |
| Schwierigkeitsgrad | Je nach Route mittel bis anspruchsvoll |
| Beste Wanderzeit | Spätsommer Beachte, dass die genaue beste Zeit zum Wandern von der gewählten Route abhängt. Näheres erfährst du in unserem Beitrag zum Wetter während einer Alpenüberquerung. |
3 Tipps für eine Alpenüberquerung mit dem Hund:
- Auf einigen Berghütten sind keine Hunde erlaubt. Erkundige dich im Vorhinein darüber oder wähle einen Weg, bei dem du zwischendurch ins Tal zur Einkehr und zum Übernachten absteigen kannst.
- Bedenke, dass das Wetter in den Alpen schnell umschlagen kann und nimm gegebenenfalls einen Mantel für deinen Hund mit.
- Bei einem kleinen Hund könnte eine Tragehilfe nützlich sein.
Noch mehr Tipps findest du in unserem Beitrag zu einer Alpenüberquerung mit Hund.
Tipp: Für die Überquerung der Alpen mit einem Hund bieten sich diese leichteren Alternativen zu einer Alpenüberquerung an. Besonders empfehlen können wir dir die Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing, die für kräftigere Vierbeiner konditionell machbar ist und Unterkünfte beinhaltet, die Hunde aufnehmen. Marion kam mit ihrem Vierbeiner bereits in den Genuss der Reise mit ihrem Vierbeiner und findet: „Superschöne Reise mit vielen wundervollen Eindrücken! Mit Hund gut machbar! Wir waren alle happy.“
2. Iseltrail: Ins Herz der Osttiroler Alpen
Dein Hund liebt das Wasser? Dann wird er sich auf dem Iseltrail in seinem Element fühlen. Ob an Auen, in Schluchten, als wilde Stromschnellen oder als rauschende Wasserfälle: Der letzte frei fließende Gletscherfluss der Alpen ist bei dieser Wanderung ins Herz Osttirols euer steter Begleiter. Von der charmanten Dolomitenstadt Lienz geht es vorbei an Sand- und Schotterbänken, durch romantische Wälder und felsige Kare bis in den Nationalpark Hohen Tauern. Zunächst noch sanft glitzernd, zeigt sich die Isel im weiteren Verlauf immer wieder ungezügelt, der Blick gleitet auf blaue Gletscher und in ruhigen Buchten wartet eine spritzige Erfrischung auf deinen Vierbeiner. Ganz bis zur Quelle an der Gletscherzunge des Umbalkees gelangst du mit deinem Hund zwar aufgrund der dafür zu überwindenden Felswand nicht, an unvergesslichen Erlebnissen wird es dennoch nicht mangeln.
Der Iseltrail im Überblick:
| Besonderheiten | Entlang des letzten frei fließenden Gletscherflusses der Alpen |
| Dauer | Ca. 5 Tage |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Beste Wanderzeit | Mai – September |
3 Tipps für den Iseltrail mit Hund:
- Ein Highlight ist die Übernachtung in der gemütlichen Clarahütte in den Alpen. Dort musst du allerdings frühzeitig reservieren, da die Anzahl der Zimmer, in denen Hunde erlaubt sind, begrenzt ist.
- Auf der ersten Etappe gibt es regelmäßige Trinkbrunnen, später nur noch an den Etappenenden. Nimm daher ausreichend Wasser mit.
- Möchtest du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt zurückreisen, musst du die Leinen- und Maulkorbpflicht beachten.
Tipp: Auf der Reise „Vom Tal zum Gletscher – auf dem Iseltrail ins Herz der Alpen“ sind Hunde herzlich willkommen – auch in den kleinen Gasthöfen und charmanten Hotels entlang des Wegs.
3. Altmühltal Panoramaweg: Unberührte Natur und historische Relikte
Wer die Natur liebt, beim Wandern jedoch im besten Fall auch noch eine gute Prise Kultur genießt, wird den rund 200 km langen Altmühltal Panoramaweg schnell ins Herz schließen. Inmitten des ursprünglichen Naturparks wechseln sich nämlich imposante Burgen und Schlösser mit Wacholderheiden und Felslandschaften wie den berühmten „Zwölf Aposteln“ ab, während historische Kastelle und Funde Geschichten aus der Zeit der Kelten und Römer erzählen. Sollte dein Hund im Gegensatz zu dir weniger für historische Monumente übrighaben, wird er sich dennoch nicht langweilen. Die scheinbar unendliche Natur bietet reichlich Platz zum Toben und die saubere Altmühl ist verlockt immer wieder zu einem herrlichen Bad.
Der Altmühltal Panoramaweg im Überblick:
| Besonderheit | Verbindung aus Kultur und Natur |
| Dauer | Ca. 10 Tage (Die Etappen sind einzeln oder kombiniert wanderbar) |
| Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Beste Wanderzeit | April – Oktober |
3 Tipps für den Altmühltal Panoramaweg mit Hund:
- Ist dir der gesamte Fernwanderweg zu lang, kannst du ihn problemlos in Tagestouren aufteilen. Lange Etappen lassen sich zudem abkürzen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln überbrücken.
- Auf dem Wanderweg ist das Fahrradfahren gestattet, dein Hund sollte also mit Radfahrenden vertraut sein.
- Im Sommer können einzelne Abschnitte ohne Schatten recht heiß werden.
Tipp: Weitere Infos zu der Fernwanderung findest du auf unserer Übersichtsseite zum Altmühltal Panoramaweg. Auf dieser fünftätigen Variante des Altmühltal Panoramawegs startest du im Städtchen Treuchtlingen und beendest deine Wanderung in Eichstätt.
Die optimale Vorbereitung für Wanderungen mit dem Hund

Du hast deinen Traumweg gefunden, den du unbedingt mit deinem Vierbeiner gemeinsam erkunden möchtest? Sofern es die erste Wanderung mit deinem Hund ist, solltest du allerdings nicht sofort losstürmen – sonst könnte das Abenteuer schneller enden als dir lieb ist. Denn wie auch bei uns Menschen ist eine gute Vorbereitung das A&O beim Wanderurlaub.
Im Allgemeinen ist es zwar kein Problem, mit einem gesunden, ausgewachsenen Hund mit Spaß an Bewegung auf Wanderschaft zu gehen, aber stundenlange Wanderungen – eventuell sogar mehrere Tage hintereinander mit einigen Höhenmetern – verlangen dem Tier doch mehr ab als ein gewöhnlicher Spaziergang um den Block. Doch keine Angst: Die Vorbereitung lässt sich ganz leicht in den Alltag integrieren. Kann dein Hund schließlich ohne Probleme Strecken zwischen 15 und 20 km zurücklegen, ist das meist ein Zeichen, dass er jetzt bereit ist, dich auf längeren Wanderungen zu begleiten.
10 Tipps zur Vorbereitung für einen Wanderurlaub mit Hund:
- Wechsle kurze, intensive und längere, ausdauernde Spaziergänge ab.
- Steigere die Distanz nach und nach.
- Nutze steilere Wege (vor allem, wenn es in die Berge geht).
- Baue beim Spielen Bewegungsübungen für Balance, Koordination und Trittsicherheit ein (zum Beispiel Sprünge über Steine oder Baumstämme).
- Gewöhne deinen Hund ans Wasser (wenn du an einem See oder am Meer wanderst), an unterschiedliche Wegbeschaffenheiten sowie an andere Hunde und Wildtiere.
- Mache deinen Hund mit dem Geschirr vertraut, das er auf der Wanderung tragen wird.
- Trainiere sein Gehorsam.
- Achte auf eine ausgewogene Ernährung.
- Mache einen Gesundheitscheck beim Tierarzt und lasse eventuell notwendige Impfungen durchführen.
- Bringe deinem Hund bei einer längeren Anreise das Verhalten in einer Transportbox bei.
🛈 Gut zu wissen: Nicht nur die Art der Vorbereitung spielt eine Rolle, wenn es darum geht, die passende Wanderroute auszuwählen. Denn jeder Hund hat andere Voraussetzungen, die einen Einfluss auf seine Ausdauer und seine Trittsicherheit haben und auch die Wanderumgebung spielt eine Rolle. Beachten solltest du zum Beispiel:
- Die Rasse: Manche Rassen sind von Natur aus ausdauernder als andere.
- Den Gesundheitszustand: Hunde mit gesundheitlichen Einschränkungen sollten kürzere und einfachere Wege zurücklegen.
- Den Charakter: Ängstliche Hunde können nicht jeden Weg wandern.
- Das Terrain: Waldwege erfordern meist weniger Anstrengung als Schotterstraßen.
- Die Wetterbedingungen: Bei Hitze oder Kälte wird das Wandern ermüdender.
Ausrüstung: Was brauche ich zum Wandern mit Hund?
Nicht nur du, auch deine vierbeinige Wanderbegleitung benötigt ein paar Dinge, um sicher und gut gelaunt ans Ziel zu kommen. Damit dein Rucksack während mehrtägigen Wanderungen nicht zu schwer wird, du mit deinem fidelen Hund mithalten und zwischendurch noch etwas mit ihm herumtollen kannst, ist ein Gepäcktransport empfehlenswert. Hast du einen größeren und starken Hund, besteht zudem die Möglichkeit, ihm einen Hunderucksack anzulegen und dort einen Teil der Ausrüstung zu verstauen. Dazu solltest du ihn allerdings auf jeden Fall im Voraus daran gewöhnen.
Packliste zum Wandern mit Hund:
- Leine: Am besten eine kurze für die Unterkunft und eine Schleppleine für den Weg.
- Halsband oder Geschirr (+ eins zum Wechseln): Ein Geschirr ist empfehlenswerter, da es meist fester sitzt und die Strangulierungsgefahr beim Verfangen oder bei einem Absturz geringer ist.
- Eventuell Pfotenschuhe: Sie schützen die Pfoten im felsigen Gelände vor scharfen, spitzen Steinen.
- Futternapf: Zusammenklappbare Alternativen sind platzsparend.
- Bauchtasche: Zum Verstauen von Leckerli und kleinen Snacks.
- Kotbeutel: Nicht auf allen Wegen sind diese bereitgestellt, lieber ein paar einpacken.
- LED-Band oder reflektierende Gegenstände: Bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit erleichtern sie es, deinen Hund im Auge zu behalten.
- Hundebürste: Falls sich das Fell deines Hundes schnell verknotet.
- Hundemantel: Zum Schutz vor Kälte, wenn du in kühleren Regionen unterwegs bist.
- Handtuch aus Mikrofaser: Zum Abtrocknen und Reinigen nach dem Baden oder nach Regen.
- Erste-Hilfe-Set mit Medikamenten, Verbandszeug und Zeckenzange: Frage am besten den Tierarzt deines Vertrauens, was du einpacken solltest.
- Decke: Macht längere Ruhepausen angenehmer. In kälteren Gefilden schützt eine Thermodecke.
- Spielzeug: Sorgt für Abwechslung während dem Wandern.
Verhalten auf dem Weg: Was gibt es beim Wandern mit Hund zu beachten?

Dein Hund springt über Stock und Stein, rundum breitet sich die unberührte Natur aus und für keinen von euch scheint es ein Halten zu geben: Egal, ob du das erste Mal mit deinem Hund im Wanderurlaub bist oder ihr bereits mehrmals zusammen gewandert seid, das Gefühl der grenzenlosen Freiheit lässt meist nicht lange auf sich warten. Doch so verführerisch es jetzt auch ist, alle Gedanken und Sorgen über Bord zu werfen, eine gute Prise Vernunft solltest du dennoch walten lassen. Versprochen: Es lohnt sich, denn langfristig wirst du so noch mehr von der Wanderung mit deiner Fellnase haben.
🛈 Gut zu wissen: Bereits bevor es losgeht, kannst du etwas dafür tun, dass dein Hund die Wanderung vollends genießen kann. Wer vor dem Start ein paar Minuten in ein Warm-Up (zum Beispiel durch „Pfote geben“, lockeres Gehen oder Slalomlaufen) investiert, bereitet den Vierbeiner auf die folgende Belastung vor und verringert so die Verletzungsgefahr. Und da nach der Wanderung vor der Wanderung ist, leistet ein kurzes Cool Down im Anschluss wahre Wunder in Sachen Regeneration.
10 Verhaltensregeln beim Wandern mit Hund:
- Halte dich von sensiblen Gebieten wie Brutplätzen oder Naturschutzgebieten fern.
- Beachte die gegebenenfalls vorherrschende Leinenpflicht und leine deinen Hund zusätzlich in Gebieten mit wilden Tieren, beim Überqueren von Almen oder Kuhweiden, in dichten Wäldern oder nahe von Klippen an.
- Prüfe an Seen, ob Hunden das Baden erlaubt ist und lasse deinen Hund nie unbeaufsichtigt. Nutze am Meer ausgeschilderte Hundebadestrände.
- Achte jederzeit auf die Signale deines Hundes und mache regelmäßig Pausen (in denen der Hund wirklich ruht und nicht spielt) zum Erholen und Trinken.
- Füttere deinen Hund mit energiereichem sowie leicht verdaulichem Futter und beachte den eventuell steigenden Energiebedarf.
- Kontrolliere in regelmäßigen Abständen die Pfoten auf Verletzungen.
- Sammle Hundeabfälle auf und entsorge sie ordnungsgemäß.
- Spiele zwischendurch mal mit deinem Hund, ohne ihn zu überanstrengen und vermeide zu ausgelassenes Umhertollen, damit sich dein Hund nicht in Gefahr begibt.
- Beachte mögliche Wetteränderungen und passe deine Tour daran an.
- Nimm beim Wandern in der Gruppe Rücksicht auf Mitwandernde und deren Tiere.
Was tun, wenn was passiert?
Wir hoffen natürlich, dass du mit deinem Hund sicher unterwegs bist, aber sollte doch etwas passieren, ist es besser, vorbereitet zu sein. Vollkommen lässt es sich leider nicht ausschließen, dass sich dein Hund verletzt, er verloren geht oder abstürzt.
- Habe die Notrufnummer von Tierärzten und der Bergwacht in der Nähe parat.
- Begib dich beim Versuch, deinen Hund zu retten, nicht selbst in Gefahr.
- Chippe und registriere deinen Hund im Voraus.
- Ist dein Hund verschwunden, bleibe zunächst an der Stelle, wo du ihn verloren hast. Verlässt du den Ort, solltest du ein Kleidungsstück von dir zurücklassen und später dorthin zurückkehren.
Deinen Wanderurlaub mit Hund bei ASI buchen
Die Theorie hast du geschafft, jetzt steht deinem Traum vom Wanderurlaub mit deinem Hund nichts mehr im Wege! Gemeinsam könnt ihr den Alpenhauptkamm überqueren, an romantischen Ufern entlangflanieren, durch traditionelle Bergdörfer streifen und euch von tosenden Wasserfällen berauschen lassen.
Damit du dir sicher sein kannst, dass die von dir gewählte Wanderreise auch für Hunde machbar ist, die Unterkünfte hundefreundlich sind und ausreichend Wasserstellen am Weg liegen, kennzeichnen wir diese Reisen mit einem Hundesymbol. Du findest sie zusammengefasst auf unserer Seite zum Wanderurlaub mit Hund oder kannst ganz einfach über den Filter auf der linken Seite danach suchen.

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Hast du dich für eine Reise entschieden, wählst du noch den passenden Termin und
kannst bei Eingabe deiner Daten deinen Hund hinzufügen.
Jetzt vervollständigst du noch seine Angaben und den Rest des Formulars und dann kann die Vorfreude richtig starten.

❢ Achtung: Obwohl die gekennzeichneten Wanderungen zwar generell mit Hund machbar sind, solltest du dir die Reisebeschreibung im Voraus genau anschauen und die individuellen Voraussetzungen deines Vierbeiners berücksichtigen. Benötigst du noch weitere Infos, kannst du dich gerne an unseren Kundenservice unter beratung@asi.at oder per Telefon unter den folgenden Nummern wenden.
AT +43 512 546 000 60
DE +49 30 318 77 933 60
CH +41 43 508 47 58
Achte bei der Buchung bitte außerdem auf mögliche Bedingungen wie zusätzliche Reinigungsgebühren bei Mitnahme deines Hundes.
Häufig gestellte Fragen rund um einen Wanderurlaub mit Hund
Du planst zum ersten Mal eine Wanderung mit deinem Hund? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das tierische Vergnügen.
Damit ein Hund mit in den Wanderurlaub kommen kann, sollte er ausgewachsen sein (das ist meist mit rund 12 Monaten der Fall) und über eine gute Grundkondition verfügen. Ist der Hund in der Lage, 15 bis 20 km am Stück problemlos zu bewältigen, ist er meist fit für eine mehrtägige Wanderreise. Generell sollte man den Vierbeiner langsam an längere und anspruchsvollere Strecken heranführen und die individuellen Voraussetzungen beachten.
Wie weit ein Hund wandern kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen seine Rasse, sein Alter, sein Fitnesslevel und sein Gesundheitszustand. Hunde mit Gelenkproblemen oder kurznasige Rassen, die generell unter Atemproblemen leiden, können weniger lange laufen als ausdauernde Rassen wie Huskys, Schäferhunde oder Terrier. Große und schwere Hunde wie Doggen oder Bernhardiner sollten ebenso wie sehr kleine Hunde eher auf kurze Strecken mitgenommen werden. Im Allgemeinen kann ein trainierter und gesunder Hund an einem Tag rund 30 bis 50 km zurücklegen, unterschiedliche Wegbeschaffenheiten und Wetterbedingungen beeinflussen jedoch ebenfalls, wie weit man mit einem Hund wandern kann. Außerdem sollte man beachten, dass die Tiere durch das Hin- und Herlaufen meist mehr Strecke zurücklegen als ihre Besitzer.
Nicht alle Wanderwege eignen sich gleichermaßen zum Wandern mit Hund und auf manchen ist die Mitnahme von Tieren sogar verboten. Für Hunde geeignete Routen zeichnen sich durch hundefreundliches Terrain aus, auf denen der Hund gut laufen kann und nicht abrutscht. Sie sollten schattige Abschnitte bieten und keine schwierigen Kletterpassagen beinhalten. Außerdem sollten ausreichend Trinkmöglichkeiten vorhanden sein. An einigen auf Hundebesitzer ausgelegten Wanderwegen werden Kotbeutel zur Verfügung gestellt. Wer mit einem älteren Hund unterwegs ist, sollte steile Auf- und Abstiege vermeiden oder darauf achten, dass es Ausweichmöglichkeiten gibt. Zudem sollten die Einkehrmöglichkeiten und Unterkünfte auf der Route für Hunde zugänglich sein. Wer zur Anreise oder zur Überbrückung von Wegstrecke auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, muss dort vorherrschende Einschränkungen beachten.
Ein Wanderurlaub mit Hund: Auf ins Abenteuer mit dem vierbeinigen Freund!
So viel Unbekanntes, was es zu beschnüffeln gilt, reichlich Platz zum Laufen und Springen und ein Überfluss an Orten, wo man sich so richtig gemütlich ausbreiten kann: Dein Hund wird sich beim Wandern zwischen Wald und Wiesen oder Bergen und Seen wie im Paradies fühlen – es gibt doch nichts, was das Herz eines jeden Hundebesitzers höherschlagen lässt als ein vergnügter Hund, oder? Erst recht, wenn du dabei auch noch voll auf deine Kosten kommst. Mit der richtigen Vorbereitung, der passenden Ausrüstung und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur um euch herum, könnt ihr auf einer Wanderung beide rundum glücklich werden, euch ins Abenteuer stürzen und gemeinsam Wunder erleben.
Ob ihr eure Wanderung nutzt, um euch zusammen anzustrengen oder zu entschleunigen, ob ihr eurer Energie freien Lauf lasst oder neue Kraft tankt, im Anschluss werdet ihr euch noch tiefer verbunden fühlen. Das klingt einfach „Wau“? Dann schau dir die ASI Wanderreisen mit Hund an und verbringe die schönste Zeit des Jahres gemeinsam mit deinem vierbeinigen Kameraden.
Zu den Wanderreisen mit Hund ➤







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