Hinflug
Anreise nach Peru mit Ankunft am nächsten Tag.
There are currently no dates available for the year 2026.
Dates for 2027Expedition in die Cordillera Blanca mit Akklimatisierung in der Cordillera NegraDer erste Sonnenstrahl taucht die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca in warmes Licht. Vor uns ragen zwei der eindrucksvollsten Berge der Anden auf: Der formvollendete Alpamayo und der elegante Chopicalqui. Beide prägen den Charakter dieser Reise – anspruchsvoll, abwechslungsreich und voller unvergesslicher Momente. Schritt für Schritt gewinnen wir an Höhe, queren Gletscher, überwinden steile Eisflanken und wachsen mit jeder Etappe mehr mit dieser faszinierenden Hochgebirgslandschaft zusammen. Der Chopicalqui fordert uns mit weitläufigen Gletschern, Seracs und steileren Eispassagen, belohnt jedoch mit einem aussichtsreichen Gipfel hoch über den vergletscherten Sechstausendern der Cordillera Blanca. Am Alpamayo, dem "schönsten Berg der Welt", erwartet uns schließlich ein alpiner Höhepunkt: Die markante Südwestwand, je nach Verhältnissen über die Ferrari- oder die steilere Franzosenroute, verlangt sicheres Gehen im Eis und gutes Eiskletter-Können. Fixseile erleichtern den Aufstieg auf längeren Passagen, doch die Besteigung bleibt eine Herausforderung. Zwei außergewöhnliche Gipfel, zwei unterschiedliche Charaktere – und eine Expedition, die noch lange nachwirkt.
Anreise nach Peru mit Ankunft am nächsten Tag.
Herzlich Willkommen in Peru! Wir werden am Flughafen von einer(m) englischsprachigen Mitarbeitenden unserer lokalen Agentur abgeholt und fahren in unser Hotel. Wer möchte erkundet am Nachmittag die quirlige Millionenstadt auf eigene Faust.
Heute fahren wir im komfortablen Reisebus in das bergsteigerische Zentrum von Peru, in das "Chamonix der Anden", nach Huaraz. Unsere Anreise folgt dem Pan American Highway nach Norden über die beeindruckende Pazifikküste und Ihren Wüstenregionen. Weiter geht es hinauf in die Cordillera Negra und über den Conococha Pass (4020 m) in das Santa Valley und nach Huaraz (3100m). Auf der anderen Seite des Passes haben wir bereits einen bezaubernden Blick auf die Berge der Cordillera Blanca. In Huaraz treffen wir unsere(n) lokale(n) Bergführer/in für die nächsten Tage.
Zur Akklimatisation unternehmen wir eine Wanderung in der Cordillera Negra. Von hier eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel der gegenüberliegenden Cordillera Blanca. An der malerisch gelegenen Laguna Wilcacocha halten wir mit etwas Glück Ausschau nach wilden Enten. Der See ist ein außergewöhnlicher Aussichtspunkt, von dem wir die imposanten Gipfel von Huandoy, Huascarán, Chopicalqui, Vallunaraju und vielen weiteren Bergen der Cordillera Blanca bestaunen.
Heute erwartet uns mit der Laguna Churup eine der schönsten und beliebtesten Wanderungen der Cordillera Blanca – anspruchsvoll und zugleich ideal zur weiteren Akklimatisation. Von Llupa folgen wir einem alten Inka-Pfad hinauf zum türkis schimmernden Bergsee. Der Weg wird zunehmend steiler und führt über einen kurzen, mit festen Seilen gesicherten Abschnitt. Über der Lagune erhebt sich der markante Churup Peak mit seinen Gletschern und bis zu 5.400 Meter hohen Felswänden. Wer möchte, unternimmt von hier aus noch eine aussichtsreiche Runde auf dem Churup Summit Trail. Anschließend kehren wir nach Huaraz zurück, wo der Abend Zeit zum Bummeln und Entspannen bietet.
Zur besseren Vorbereitung auf unsere noch größeren Gipfelziele besteigen wir heute unseren ersten Gipfel, den Nevado Mateo. Obwohl eisbedeckt, zählt er zu den technisch leichten Bergen. Der Aufstieg beginnt nach einem Transfer mit einer Tour zum Nevado Pastoruri. Auf dem Rückweg, nachdem wir den Gipfel des Nevado Mateo erreicht haben, besuchen wir die Lagune von Cancaraca und durchqueren den Tunnel Punta Olímpica. Mit unserem Transfer geht es dann wieder zurück nach Huaraz.
Heute starten wir zu unserem ersten großen Gipfelabenteuer mit dem Anmarsch zum Alpamayo über ein Teilstück des Santa Cruz Treks. Nach einem guten Frühstück fahren wir mit unserem Minibus in das Santa Valley, nördlich des kleinen Dorf Yungay über den Santa River und weiter zum Portachuelo Pass (4650m) auf der Ostseite der Cordillera Blanca. Wir erreichen das Dorf Vaqueria (3.750m). In diesem kleinen Dorf warten unsere Lasttiere. Über das Camp Huaripampa (3.550 m) führt uns unsere Route weiter in das Huaripampa Tal vorbei an Paria (3.800 m). Durch das wilde Tal geht uns weiter bis zu unserem heutigen Tagesziel dem Amapampa Camp (4250 m). Nachdem das Lager errichtet ist bleibt noch etwas Zeit um sich zu erholen.
Heute überqueren wir den Punta Union-Pass. Vom Pass aus können wir ganz Santa Cruz sehen - das Tal und den Weg, dem wir folgen werden. Nach einer Weile auf dem Pass für Fotos, steigen wir zum Taullipampa-Camp (4.250 m) ab und wandern dann weiter zum Alpamayo Base-Camp in der Quebrada Arhuecocha (4.300 m). Das Camp liegt auf etwa der Höhe von leichteren Viertausender in der Schweiz. Eine kleine Wanderung ermöglicht uns tolle Aufnahmen von unserem Zielberg Alpamayo und der Umgebung des Base-Camps.
Heute frühstücken wir gut und bereiten die Expeditionsausrüstung für den Alpamayo vor. Die Tragetiere können uns ab jetzt nicht mehr weiter begleiten, sodass wir mehr Gepäck tragen müssen. Mit einem lokalen Team (Träger, Koch und lokale Guides), die uns helfen werden, bereiten wir alles für den Abmarsch ins Moränenlager vor. Nach einem kleinen Mittagessen im Basislager machen wir uns auf den Weg zur Moräne. Der Weg führt uns über die steilen Schotterhänge an der Gletscherzunge vorbei hinauf bis zum Moränenlager.
Das Alpamayo High Camp befindet sich in einem Gletscherbecken am Fuße von Alpamayo und Quitaraju mit bester Aussicht auf die Eisflanken unseres Zielberges. Aufgrund der wechselnden Eisverhältnisse des Gletschers finden wir beim Aufstieg jedes Jahr eine andere Situation vor. Im besonderen beim Überqueren der Randkluft, müssen wir uns auf erste Herausforderungen einstellen. Nachdem wir den Aufstieg gemeistert haben, genießen wir eine herrliche Aussicht. Der Gipfel scheint zum Greifen nah zu sein. Wir essen früh zu Abend, weil wir sehr früh aufstehen müssen, denn ein langer Tag erwartet uns morgen.
Heute ist Summit-Day! Als mögliche Route bietet sich die Ferarri Route an, eine 40 bis 600 Grad steile Eiswand, die sich nach oben hin verjüngt. Je nach Verhältnissen, steigen wir am Fixseil oder in Seilschaften auf. Möglich ist es auch auf andere Routen, wie zum Beispiel die Franzosen Route ausweichen. Am Ende der Eiswand müssen wir die letzten Meter zum Gipfel noch über einen schmalen Firngrat meistern. Auf dem Gipfel angekommen, belohnt uns ein herrliches Panorama auf die Cordillera Blanca. Der Nachbargipfel des Quitaraju (6.036 m) ist zum Greifen nah; und im Südwesten kann man den höchsten Gipfel Perus den Huascarán (6.768 m) bestaunen. Nach einer kurzen Rast und Fotos auf dem Gipfel geht es schnell wieder mit Abseilen an der Aufstiegsroute zurück ins Hochlager. Die Rückkehr zum Hochlager wird vor Mittag, erfolgen sodass wir entscheiden können, ob wir den folgenden Reservetag im Hochlager oder aber im Basislager verbringen.
Gegebenenfalls ist der heutige Tag eine Reservetag, wenn das Wetter nicht passen sollte oder ein Ruhetag, bevor es weiter geht in Richtung Chopicalqui.
Heute stehen wir früh auf, um durch das Quebrada Santa Cruz weiter auf dem gleichnamigen Trek nach Cashapampa (ca. 2.900 m) abzusteigen. In diesem Dorf wartet unser Kleinbus auf uns, der uns und das Expeditions-Team zurück nach Huaraz bringen wird.
Heute ist ein Erholungstag in Huaraz angesagt. Der Tag steht zur freien Verfügung – zum Ausschlafen, für einen Bummel durch Huaraz oder zum Entspannen nach den Anstrengungen der vergangenen Tage. Wer aktiv bleiben möchte, kann optional (gegen Aufpreis, buchbar vor Ort) die Kletterwände von Chancas besuchen. Das rund 40 Minuten nördlich von Huaraz gelegene Klettergebiet bietet acht erschlossene Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade und ist ein beliebter Treffpunkt für Kletterbegeisterte. Inmitten der Natur verbringen wir hier einen abwechslungsreichen Tag, bevor wir uns auf die kommenden Gipfelziele einstimmen.
Nach dem Frühstück beginnen wir wieder mit der Vorbereitung unserer Bergsteiger-Ausrüstung. Unser Kleinbus bringt uns zur Quebrada Llanganuco. Wir starten unser Trekking zum Chopicalqui Base-Camp (4350 m) und weiter zum Moränenlager Chopicalqui (4900 m). Aufbau des Lagers und frühes Abendessen.
Am frühen Morgen bauen wir unser Lager ab. Zuerst steigen wir über die felsige Moräne zum Gletscher und dann über unterschiedlich steile Hänge des Gletschers. Dabei sind einige Gletscherspalten zu überwinden. In einer Mulde auf 5350m schlagen wir unser Lager direkt auf dem Gletscher auf. Auch hier werden wir mit einer fantastischen Aussicht auf Huascarán und unsere morgiges Gipfelziel belohnt. Wir genießen noch den Sonnenuntergang und gehen früh in die Zelte, um für den Aufstieg am nächsten Tag fit zu sein.
Der Chopicalqui ist ein anspruchsvoller Berg und der Höhepunkt unserer Expedition. Beim Aufstieg gilt es Seracs und Gletscherspalten zu überwinden Einige Abschnitte sind steile Eiswände die auf den Metern mit einer Steigung von bis zu 80 Grad aufweisen. Ist die Haifischflossenförmige Gipfel erreicht, bietet sich uns atemberaubendes Panorama. Der Huascará in direkter Nachbarschaft, Artesonraju und viele weitere eisbedeckte Gipfel der Cordillera Blanca vervollkommnen das Panorama. Nach unseren Gipfelfotos steigen wir über das Hoch- und Moränencamp bis zum Base-Camp ab.
Heute bereiten wir uns darauf vor, früh aufzubrechen, auch wenn es vom Basislager zur Straße nicht allzu weit ist. Wir verabschieden uns vom Llanganuco-Tal und unser Kleinbus bringt uns zum Hotel in Huaraz, wo wir die Annehmlichkeiten eines Hotelzimmers endlich wieder genießen dürfen. Wir verabschieden uns von unserer(m) Bergführer/in und haben den verbleibenden Nachmittag und Abend zur freien Verfügung.
Transfer zum Flughafen Anta und Flug nach Lima. Zurück in Lima bleibt uns Zeit individuell die Stadt zu erkunden.
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und Rückreis.
Ankunft am Zielflughafen
In Lima und Huaraz sind wir in Mittelklassehotels untergebracht. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während der Expeditionen übernachten wir in 2-Personen-Zelten. Einzelzelte sind nur in den Basislagern verfügbar. Der Einzelzimmerzuschlag versteht sich inkl. Einzelzeltzuschlag (Basislager) und umfasst 13 Nächte. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt.
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
Learn more about TourCertYou too can actively help make your trip more sustainable. From preparing for your trip to supporting local businesses in the destination – there are many possibilities.
Learn more