Anreise nach Usbekistan
Flug nach Taschkent mit Ankunft am nächsten Tag.
There are currently no dates available for the year 2026.
Dates for 2027Radreise entlang der ehemaligen orientalischen Handelsstraße in die Gebirge Chimgan und Nuratau mit Sightseeing in den Städten Taschkent, Buchara und SamarkandWo früher Karawanen entlangzogen, um Seide, Gewürze und andere Waren zwischen Orient und Okzident zu transportieren, rollen wir auf unseren Rädern durch die Kysylkum-Wüste. In der weitgehend unberührten Natur Usbekistans empfinden wir nach, wie sich die Reisenden damals gefühlt haben müssen: Endlos erscheinende Weite, Sand- und Schotterwege, vereinzelte Jurten mit Kamelen. Wir erleben zwei Nächte in den traditionellen Rundhäusern neben knisterndem Lagerfeuer und genießen den klaren Sternenhimmel. In den Bergdörfern des Nuratau sind wir bei Familien zu Gast. Mit Familie Musaev in Hayat bereiten wir traditionelle Gerichte zu und erfahren Wissenswertes zu den vom Aussterben bedrohten Sewerzow-Wildschafen. Durch unseren Aufenthalt sichern sich die Dörfer im Verbund des Nuratau Community Based Tourism Project ein zusätzliches Einkommen. Wir erklimmen die Ausläufer des Tien Shan-Gebirges und blicken auf den, von seinen Gipfeln eingerahmten, Charvak-Stausee - das türkisblaue Wasser ein Kontrast zu den erdfarbenen Bergen. Türkisblau leuchten die Kacheln der Kuppeln in den historischen Seidenstraßenstädten Buchara und Samarkand. Das Sonnenlicht glitzert auf den kunstvollen Mosaiken, während wir durch den Schatten gewaltiger, reich verzierter Portale schlendern. Ein paar Meter weiter findet ein orientalischer Basar statt: Es duftet nach frischem Fladenbrot, Schaschlik und süßen Melonen. Wir sind fasziniert von den kunstvoll aufgetürmten Bergen getrockneter Aprikosen und Nüsse an den Ständen. Am Ende blicken wir auf eine abwechslungsreiche Reise zurück, bei der wir zahllose Eindrücke gewonnen haben, bemerkenswerten Menschen begegnet sind und ein facettenreiches Land erkundet haben.
Flug nach Taschkent mit Ankunft am nächsten Tag.
Vom Flughafen werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben Zeit zum Ausruhen. Am Nachmittag lernen wir unseren Guide und das Radteam kennen und bekommen unsere Leihräder zu einer ersten Ausfahrt. Danach starten wir unsere Stippvisite der Hauptstadt Usbekistans. Wir besuchen den Amir-Timur-Platz, gehen am Romanov-Palast und der Oper vorbei. Taschkent ist die einzige zentralasiatische Stadt mit einer U-Bahn. Wir begeben uns auf eine Metrofahrt und können uns einen Eindruck von den teils aufwendig gestalteten Stationen machen. Den Abend lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus in die Nähe des Bergdorfes Nevich auf rund 1.000 m Höhe. Wir starten unsere Radtour in einer der bekanntesten Weinbauregionen Usbekistans und folgen einer hügeligen Straße durch die Ausläufer des Chatkal-Gebirges. Zwischen den Weinreben erhalten wir weite Ausblicke ins Tal. Zur Mittagszeit halten wir an einem Rastplatz und, wer möchte, probiert dort den lokalen Wein. Anschließend folgt eine kurze Abfahrt auf unbefestigtem Untergrund, bevor wir auf der Straße zum Bergdorf Kumushkan hoch radeln.
Wir verlassen Kumushkan und rollen mit den Rädern in das Parkent-Tal aus den Bergen hinaus. Wir passieren das Dorf Changi mit seinem markanten Sonnenofen und folgen dem Surenata-Kamm. Bergauf, bergab biken wir nach Karamanas. Per Fahrzeug fahren wir weiter zu unserer Mittagspause im Amirsoy-Skigebiet. Von dort genießen wir eine lange Abfahrt über Chimgan zu unserem Hotel am Charvak-Stausee.
Wir starten früh entlang der Uferstraße des Charvak-Stausees. Über mehrere Brücken queren wir die Flüsse Chatkal, Koksu und Pskem. In gleichmäßiger Steigung gewinnen wir Höhenmeter bis in die Nähe des Dorfes Sijak. Von einem Aussichtspunkt oberhalb des Sees genießen wir weite Blicke über das türkisfarbene Wasser und die umliegenden Berge. Beim Picknick tanken wir wieder Energie, um im Anschluss nach Charvak, eingerahmt von den Gipfeln des südwestlichen Tien Shan, zu biken. Die Kombination aus Berglandschaft und offenem Wasser macht diese Etappe zu einem besonderen Erlebnis. Später fahren wir im Bus zurück nach Taschkent.
Am Morgen fahren wir mit dem Zug nach Buchara, eine der eindrucksvollsten Städte entlang der Seidenstraße. Dort besuchen wir die historische Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit ihren Moscheen, Medresen und traditionellen Handelshöfen. Wir erkunden die berühmten Handelskuppeln, spazieren durch das Ensemble am Lyabi-Hauz und gehen in die Maghoki-Attori-Moschee. Anschließend besichtigen wir das Samaniden-Mausoleum und die Zitadelle Ark. Am Abend bleibt Zeit für einen Spaziergang durch die stillen Gassen der Altstadt, in denen die lange Geschichte Bucharas spürbar wird.
Mit den Fahrzeugen fahren wir zur Sarmysh-Schlucht bei Navoi. Hier befindet sich eine der bedeutendsten Sammlungen prähistorischer Felszeichnungen Zentralasiens. Wir nehmen uns Zeit, die Petroglyphen zu erkunden. Dann starten wir unsere Radtour durch offene Steppenlandschaft. Die Strecke führt zunächst leicht bergauf, bevor wir auf ruhigen Pisten und Straßen durch kleine Dörfer in Richtung Nurata, einem bedeutenden Pilgerort, rollen. Wir besuchen dort die Ruinen einer Festung, die Alexander dem Großen zugeschrieben wird, sowie die Namazgokh-Moschee mit ihrer heiligen Quelle. Heute nächtigen wir in einem lokalen Homestay.
Nach einem morgendlichen Transfer beginnt unsere Etappe in Richtung Aydarkul-See und in die Weite der Kysylkum-Wüste. Wir radeln auf überwiegend flacher Strecke und die Landschaft öffnet sich zunehmend – von weiten Grasflächen zu trockener, wüstenhafter Umgebung. Am Aydarkul-See, einer eindrucksvollen Oase inmitten der Steppe, machen wir Pause. Wer will, nimmt ein Bad. Im Anschluss fahren wir weiter zu unserem Jurtenlager in den Sanddünen. Die traditionellen Filzjurten bieten eine einfache, stimmungsvolle Unterkunft und vermitteln einen Einblick in das Leben der Nomaden entlang der Seidenstraße. Wir lassen den Tag beim gemeinsamen Essen, Musik und Lagerfeuer ausklingen.
Die Fahrzeuge bringen uns zum Dorf Sentob. Von dort rollen wir über ländliche Wege durch das hügelige Gelände am Rand des Nuratau-Gebirges. Dabei genießen wir Ausblicke auf die Kysylkum-Steppe und den Aydarkul-See. In Majrum besuchen wir einen ca. 1.000 Jahre alten Lebensbaum (Wachholderbaum), ein lokaler Pilgerort. Zum Mittagessen verköstigt uns eine usbekische Familie. Über Andagen und Ukhum radeln wir bis nach Hayat. Im Dorf werden wir von Familie Musaev erwartet, die sich zusammen mit anderen Familien im gemeindebasierten Projekt "Nuratau Community Based Tourism Project" zusammengeschlossen hat. Wir übernachten in einer familiären Unterkunft. Am Abend besteht die Möglichkeit, bei der Zubereitung eines traditionellen Essens mitzuhelfen oder auf einem Tapchan am Bach zu entspannen.
Nach dem Frühstück beginnen wir unsere Tour durch eine ruhige, ländlich geprägte Gegend vom Bergdorf Hayat zum Sayyod-Jurtenlager, unserem Übernachtungsort in den Nuratau-Bergen. Auf einer abwechslungsreichen Mischung aus Asphalt- und Schotterwegen biken wir durch das umliegende Bergterrain. Während unserer Mittagspause genießen wir die Stille der Umgebung. Wir erreichen das heutige Jurtenlager. Wer will, lernt ein lokales Aufforstungsprojekt kennen. Wir beziehen unsere Jurten und lassen den Tag ausklingen. Ein Pool (saisonal geöffnet) lädt zum entspannen ein.
Wir radeln vom Camp zu den markanten Felsformationen von Ortacheku. Unterwegs erleben wir die Weite und Ruhe dieser Region und gewinnen einen authentischen Eindruck vom hiesigen Leben. Nach Erreichen der Ortacheku-Felsen rollen wir auf einer asphaltierten Straße bis zur Hauptstraße in Richtung Jizzakh. Dort steigen wir in die Fahrzeuge, die uns in die Stadt bringen. In Jizzakh angekommen spazieren wir durch die von Landwirtschaft geprägte Stadt, bevor wir unser Hotel erreichen.
Am Morgen bringt uns der Bus zum Zaamin-Nationalpark, eine der landschaftlich reizvollsten Bergregionen Usbekistans. Im Dorf Zaamin steigen wir auf unsere Fahrräder und treten in Richtung der Turkestan-Gebirgskette in die Pedale. Wir fahren durch Bergwiesen und Wacholderwälder, einen deutlichen Kontrast zu den letzten Tagen. Wir genießen das Bergpanorama mit seinen Gipfeln von bis zu 3.500 m. Mit den Fahrzeugen werden wir zu einem nahegelegenen Hotel gebracht. Nach diesem herausfordernden Tag bleibt Zeit, um in der Sauna oder im Hamam zu relaxen.
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus zum Internationalen Suffa-Observatorium aus der Sowjetzeit, das abgelegen in den Bergen liegt. Von hier aus radeln wir durch die Landschaft des Zaamin-Mountain-Juniper-Nationalreservats und folgen den grünen Ausläufern des Turkestan-Gebirges in Richtung Bakhmal. Wir erblicken schneebedeckte Gipfel wie den 4.040 m hohen Shau-Kartau und den tief eingeschnittenen Chor-Tanga-Canyon. Wir biken auf Asphalt- und Naturwegen, längeren Abfahrten, unterbrochen von sanftem Auf und Ab. Nach dem Transfer zu unserem Hotel in Samarkand lassen wir den Tag gemeinsam ausklingen.
Heute besichtigen wir Samarkand, eine der bedeutendsten Städte entlang der Seidenstraße. Wir starten am Gur-Emir-Mausoleum mit seiner markanten blauen Kuppel. Anschließend besuchen wir den Registan-Platz, wo drei prächtige Medresen ein beeindruckendes Ensemble bilden. Weiter geht es zur Bibi-Khanum-Moschee und zur Gräberstadt Shohizinda, die für ihre kunstvollen Fliesenarbeiten und ihre religiöse Bedeutung bekannt ist. Im Siob-Basar probieren wir lokale Produkte und besuchen das Observatorium von Ulugh Beg. Am Abend kommen wir zu einem gemeinsamen Abschiedsessen zusammen und lassen unsere Radreise noch einmal Revue passieren.
In der Früh werden wir zum Flughafen von Samarkand gebracht und treten unseren Rückflug an.
In den Städten und am Charvak-Stausee übernachten wir in Hotels der Mittelklasse. In Sayyod und in der Kysylkumwüste sind wir in traditionellen Jurten untergebracht. Diese stehen auf runden Steinfundamenten und verfügen über jeweils zwei bis drei Betten. Toiletten, Duschen und Waschbecken befinden sich in einem separaten Gebäude. In den Dörfern Kumushkan, Nurata und Hayat übernachten wir in landestypischen Homestays. Die Unterkünfte sind einfach, aber gemütlich und verfügen über mehrere Schlafzimmer. Die Einzelbelegung ist möglich. Wir schlafen auf Matratzen auf dem Boden oder in Holzbetten, Bettdecken sind vorhanden. Die sanitären Einrichtungen befinden sich außerhalb der Häuser in einem separaten Gebäude und sind sehr einfach und zweckmäßig. Die Duschen verfügen über Warmwasser und in allen Homestays stehen mindestens zwei Toiletten mit Wasserspülung zur Verfügung. Es kann nicht garantiert werden, dass die Unterbringung bei den in der Tagesbeschreibung genannten Gastfamilien erfolgt. Je nach Verfügbarkeit kann die Unterbringung bei einer anderen Gastfamilie im selben Dorf erfolgen. Unter Umständen muss die Reisegruppe auf mehrere Homestays innerhalb eines Dorfes aufgeteilt werden. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte.
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
Learn more about TourCertYou too can actively help make your trip more sustainable. From preparing for your trip to supporting local businesses in the destination – there are many possibilities.
Learn more