Flug nach Casablanca und Transfer nach Tanger
Flug nach Casablanca. Nach Ankunft werden wir von unserem Reiseleiter begrüßt und fahren anschließend nach Tanger zu unserem Hotel.

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Dates for 2027In der Ruhe des Rif-Gebirges: Blaue Städte, stille Pfade, weites Meer"Dieses Gebirge ist das erfreulichste aller Gebirge in Afrika" schrieb Leo Africanus, Geograph und Reisender im 16. Jahrhundert über das Rif-Gebirge. Ein Bergführer aus Chefchaouen sagt "In the Rif-Mountains you never feel angry or hungry", da hier neben Cannabis, viele Olivenbäume gedeihen, Schafe weiden und allerhand Essbares am Wegrand wächst. Chefchaouen im Herzen des Rif-Gebirges ist Ausgangspunkt unseres Trekkings. Die blaue Medina ist von engen Gassen durchzogen und überrascht mit maurisch-andalusischer Architektur. Von hier wandern wir in 3 Tagen durch die wenig besuchte, mediterrane Bergwelt Nordmarokkos, über weite Kämme und Pässe, mal trocken und karg, mal überraschend grün mit Farnen und Nadelwäldern. Unser Ziel ist Akchour, wo wir durch die tiefe Schlucht entlang des Flusses Oued Farda wandern, der hoch über unseren Köpfen eine natürliche Brücke geformt hat. Wir übernachten in gemütlichen Gästehäusern in den Dörfern entlang des Weges. Die hier lebenden Rifkabylen gelten als rebellisches Bergvolk, das seine alten, vorislamischen Traditionen pflegt. Uns begegnet man überaus gastfreundlich und interessiert, sodass wir ein unverfälschtes Bild des einfachen Lebens in den Bergen Nordmarokkos, fernab der Touristenströme erhalten. Im bezaubernden Künstler- und Küstenstädtchen Asilah am Atlantik lassen wir die Reise entspannt ausklingen. Nordmarokko, ein ungeschliffener Juwel, dessen Schönheit es zu entdecken gilt.

Flug nach Casablanca. Nach Ankunft werden wir von unserem Reiseleiter begrüßt und fahren anschließend nach Tanger zu unserem Hotel.
Nach unserem ersten marokkanischen Frühstück erkunden wir die charmante Medina von Tanger, die von europäischen Einflüssen geprägt ist. Am Fuße des schroffen Rif-Gebirges fahren wir anschließend in Richtung Westen nach Tétouan. Wir laufen durch verwinkelte Gassen in maurisch-spanischem Baustil. Viele Einwanderer aus Andalusien ließen sich hier nieder und haben die bezaubernde Altstadt von Tétouan mit geprägt.
Nach dem Frühstück fahren wir durch das Rif-Gebirge nach Chefchaouen, blaue Perle im Herzen des Gebirges. Wir spazieren durch die blau getünchten Gassen der Medina und lassen die besondere Atmosphäre des Städtchens auf uns wirken. Nach einer kurzen Orientierungstour können wir uns am Nachmittag auf eigene Faust durch die Gassen treiben lassen, am Hauptplatz das Treiben beobachten oder zur Moschee auf dem gegenüberliegenden Hügel wandern. Am Abend treffen wir uns in der Medina zum Abendessen.
Wir wandern direkt von unserer Unterkunft in Chefchaouen los, zuerst durch das gerade erwachende Städtchen, dann am Fluss und Waschplatz "Ras el Ma" vorbei und hinauf zur Bouzâafar Moschee, von der man einen schönen Blick auf die blaue Stadt hat. Wir wandern entlang bewirtschafteter Felder auf und ab, treffen auf Schafherden und genießen den Blick auf die umliegende Bergwelt. Um die Mittagszeit erreichen wir unser erstes Etappenziel und freuen uns auf ein stärkendes Mittagessen. Wer möchte, kann am Nachmittag noch durch das Dorf spazieren und Einblicke in den Alltag der hier lebenden Menschen gewinnen.
Heute ist der vielleicht anstrengendste Tag unseres Trekkings. Wir besteigen den zweithöchsten Berg der Provinz, Jebel Tissouka (1.800 m). Es geht steil hinauf, zuerst durch Dörfer und dann entlang bewirtschafteter Felder. Oben angekommen, lassen wir uns unser Lunchpaket schmecken. Von der kargen, mediterranen Vegetation auf der Südseite kommen wir auf der Nordseite der Bergkette durch eine viel feuchter und nordisch anmutende Vegetation. Endemische marokkanische Tannen, Farne und Moose wachsen hier. Vielleicht sehen wir Berberaffen umherspringen. Wir steigen nach Afaska ab und beziehen dort unser einfaches Gästehaus. Am Abend wird traditionelles Essen der Region serviert.
Nach dem Frühstück verlassen wir Afaska. Oft hängt hier Nebel zwischen den Gipfeln des Jebel Tissouka und Jebel Lakraa, was die üppige Vegetation erklärt. Wir wandern zuerst hinunter nach Imizzar und überqueren den Fluss Oued Farda, an dem wir später in der Schlucht bei Akchour wieder entlang laufen. Wir wandern wieder bergauf und an Berghängen entlang, bis wir schließlich bei Akchour wieder zum Fluss absteigen, der hier über viele Jahre eine Schlucht und die beeindruckende Gottesbrücke geformt hat. An diesem besonderen Ort essen wir zu Mittag. Anschließend wandern wir kurzweilig auf teils abenteuerlichen Pfaden am Fluss entlang über Stock und Stein nach Akchour, wo wir unser Gästehaus beziehen.
Wir fahren hinunter nach Oued Laou, benannt nach dem Fluss, der aus dem Gebirge kommt und der Region viel Wasser spendet. Wir können ein wenig am Mittelmeer spazieren und wer möchte, kann ein erfrischendes Bad im Meer nehmen. Mittags genießen wir fangfrischen Fisch und lassen die vergangenen Trekkingtage Revue passieren. Im Anschluss fahren wir ins charmante Künstlerstädtchen Asilah am Atlantik.
Heute können wir entspannen und die beschauliche Medina des Küstenstädtchens erkunden. Die weiß getünchte Stadt hat einen ganz eigenen Charme und viele, meist marokkanische Künstler haben sich hier an Häuserfassaden verewigt. Wir können auch an der Küste entlang spazieren, Fisch essen gehen oder einfach die Seele baumeln lassen. Ein herrlicher Ort, um die Reise ausklingen zu lassen. Am Abend treffen wir uns zu unserem Abschiedsessen in einem schönen Restaurant.
Am frühen Morgen fahren wir nach Casablanca und treten unseren Rückflug nach Deutschland an. Ankunft in Frankfurt am Nachmittag.
Wir übernachten landestypischen Hotels und Riads der Mittelklasse. Die Zimmer sind meist unterschiedlich im marokkanischen Stil eingerichtet und verfügen jeweils über ein eigenes Bad.
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