Nach dem Frühstück besuchen wir die Cu-Chi-Tunnel – ein über 200 km langes Tunnelsystem, das legendär wurde, als es eine entscheidende Rolle im Krieg spielte. In ihrer Blütezeit waren die Tunnel funktionierende unterirdische Städte mit zahlreichen Falltüren, speziell konstruierten Wohnbereichen, Lagerräumen, Waffenfabriken, Feldlazaretten, Kommandozentralen und Küchen.
Nach einer kurzen Einführung per Video, das zeigt, wie die Tunnel gebaut wurden, werden wir eingeladen, einen Abschnitt der Tunnel zu betreten, um die Geheimnisse aus erster Hand zu erleben. Unser Reiseleiter zeigt uns außerdem verschiedene Fallen aus dieser Zeit, die Überreste eines amerikanischen Panzers sowie zahlreiche B52-Bombenkrater. Es besteht auch die Möglichkeit, auf dem Schießstand neben dem Tunnelkomplex ein M60-, M16- oder AK47-Gewehr zu benutzen (Munition ist vor Ort zu kaufen).
Am Ende des Besuchs Rückkehr nach Ho-Chi-Minh-Stadt zum Mittagessen in einem lokalen Restaurant.
Am Nachmittag beginnen wir mit dem Besuch des Wiedervereinigungspalastes. Das Gebäude im Stil der 1960er Jahre, früher der Unabhängigkeitspalast des Präsidenten von Südvietnam, wurde am 30. April 1975 von Panzern gestürmt und markiert den Fall Südvietnams. Es wurde im Originalzustand erhalten, und die ursprünglichen Panzer sind noch immer am Eingang ausgestellt.
Vorbei an klassischen europäischen Wahrzeichen wie dem kunstvoll gestalteten Rathaus (Hotel De Ville) und dem alten Opernhaus (beide nur von außen zu besichtigen), besuchen wir außerdem kurz die neoromanische Notre-Dame-Kathedrale (von außen) sowie das zentrale Postamt.
Unsere Tour endet am zentralen Ben-Thanh-Markt, wo Händler eine große Auswahl an Waren und Handwerkskunst anbieten.