Flug ins Land der tausend Gipfel
Voller Vorfreude treten wir den Flug nach Kathmandu an.

Diese Trekkingroute nahe der klassischen Annapurnaumrundung ist eine fantastische Möglichkeit, die beeindruckende Bergwelt des Annapurna- und des Manaslumassivs aus nächster Nähe zu erleben. In einem 12-tägigen Trekking von Lodge zu Lodge umrunden wir den 8.163 m hohen mächtigen Manaslu. Dabei durchschreiten wir mehrere Klimazonen, steigen aus subtropischem Dschungel langsam in Höhen über 5.000 m auf und finden uns dort bestens akklimatisiert in einer atemberaubenden Bergwelt aus Schnee und Eis.

Voller Vorfreude treten wir den Flug nach Kathmandu an.
Am Morgen erreichen wir Kathmandu, wo wir bereits am Flughafen erwartet werden und in die ehemalige Königsstadt Bhaktapur gebracht werden. Hier können wir uns von der langen Anreise erholen und das historische Zentrum von Bhaktapur zu Fuß erkunden.
Heute besichtigen wir Bhaktapur, die prächtige Königsstadt im Kathmandutal. Wir bewundern reich geschmückte Paläste, Tempel und Pagoden – beeindruckende Beispiele nepalesischer Holzarchitektur. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
Mit Jeep und Bus fahren wir entlang des Flusses bis Malekhu und weiter nach Dhadingbesi. Ab hier ist die Fahrt abenteuerlich, vielseitig und zeigt uns die wunderschöne Landschaft. Fantastische Bergblicke wecken unsere Vorfreude auf die kommenden Tage und die Fahrt wird nicht langweilig. Gegen Mittag erreichen wir Arkhet Bazar, das Zentrum der Umgebung. Nach einer kleinen Pause geh es weiter über Arkhet und Sotikhola bis nach Machha Khola.
Wir haben heute einen langen Tag vor uns. Zunächst überqueren wir den Thado Khola und gehen hinauf in die Kargheit des Dorfes Khorlabensi, das nur aus acht Häusern besteht. Am Rande des Flusses Buri Gandaki, dessen beide Ufer senkrechte Felswände bilden, gehen wir aufwärts bis Tatopani. Durch bewaldetes Gebiet gelangen wir ins Dörflein Doban, der Fluss wird hier nun wilder. Vor uns weitet sich das Tal zu einer riesigen, sandigen Ebene mit ein wenig Vegetation aus. Am kleinen Dorf Yaraphant vorbei gelangen wir schließlich an unser ersehntes Ziel: Jagat (1.410 m).
Gestärkt vom Frühstück kann es zeitig losgehen. Zunächst folgen wir einem Hang und schon heißt uns ein fröhlich plätschernder Fluss willkommen, der uns für längere Zeit begleiten wird. Auf dem Weg passieren wir immer wieder wieder wunderschöne Dörfer und Landschaften – Ausblicke, die verzaubern. Heute haben wir eine kürzere Strecke vor uns und am Nachmittag besteht die Gelegneheit zu einer Klosterbesichtigung. Den restlichen Tag nutzen wir zum Ausruhen, um für die kommenden Etappen Energie zu tanken.
Heute gehen wir meist auf der rechten Seite des Buri Gandaki Flusses und passieren die kleine Siedlung Eklebhatti bis wir Nyak Phedi erreichen. Von hier begeben wir uns auf die Route nach Tsum Valley. Wir überqueren den Fluss und gehen weiter bis nach Deng, wo wir eine kurze Mittagspause machen. Danach gehen wir weiter, stets bergauf, bis nach Bihi - unser Übernachtungsziel für heute.
Der Weg führt uns zum unteren Rand des Dorfs Bihi und kreuzt den Bihjam Khola. Wir wandern auf einem steilen, sich schlängelnden Pfad, hoch zu einer Ebene, die sich an einen Bergabhang schmiegt. Der Weg führt uns durch das kleine tibetische Dorf Ghap (2.095 m). Am Nachmittag queren wir mehrere Male den Fluss und es folgt ein bewaldeter Abschnitt, der uns zu unserem Ziel: Namrung, bringt (2.660 m).
Nach dem Aufbruch in Namrung kommen wir an mehreren kleinen tibetischen Dörfern vorbei. Der Blick auf die Gipfel wie Peak 29, Himalchuli, Nord-Manaslu (7.157 m) und schließlich Manaslu (8.163 m) ist fantastisch. Vorbei an Häusern, Feldern und einer Quelle gelangen wir nach Lo, das bereits auf über 3.000 m liegt. Wir wandern weiter bis zur Moräne des Pungengletschers, von hier geht es hinunter zum felsigen Flussbett bis zu einem Chörten. Ein weiterer kleiner Abstieg bringt uns zum heutigen Ziel: Samagaun (3.549 m).
Der Tag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte kann an einer optionalen Wanderung teilnehmen oder nach dem Frühstück das örtliche Kloster besuchen. Die Wanderung geht zum Birendrasee, der etwa 1-2 Stunden von Samagaun entfernt liegt. Der See wird aus einem Gletscher gespeist und liegt malerisch umrahmt von einer fantastischen Bergkulisse. Auch hier dominiert der mächtige Manaslu das Bild. Je nach Lust, Laune und körperlicher Verfassung bietet sich die Gelegenheit ein Stück weiter ins Basecamp des Manasalu zu wandern (für Geübte). Nachmittags kommen wir zurück in die Lodge.
Über einen einfachen Weg steigen wir bis zum Fluss Buri Gandaki ab. Dann geht es bergauf den Bach entlang durch Wachholder- und Birkenwald bis zu einer kleinen Brücke, die wir überqueren und dann ca. eine weitere Stunde steil bergauf steigen, bis wir in der Ferne den Willkommenseingang (Kani) für das Dörflein Samdo erblicken. Der restliche Tag dient uns zur Akklimatisation, wir haben genug Zeit, um das Dorf zu erkunden oder einen der nahe gelegenen Gipfel zu besteigen.
Nach einem kurzen Aufstieg rückt bereits der imposante Larkyagipfel in unser Blickfeld. Wir wandern weiter taleinwärts und betreten am Talschluss einen ebenen Gletscher. Von hier geht es weiter bergauf, bis wir schließlich den Larkya La (5.135 m) erreichen. Ein nahezu kitschig-schöner Blick öffnet sich: hin zum Himlung Himal (7.126 m), Kangguru (6.981 m) und Annapurna II (7.937 m). Wir wandern noch ein gutes Stück auf einer Höhe von ca. 5000 m, bevor ein steiler Abstieg zum Tagesziel Bimtang (3.720 m) folgt.
Von Bimthang wandern wir über eine Moräne bis zum Flussbett des Burdin Khola. Der Weg führt uns durch einen lieblichen Rhododendronwald bis nach Hampuk und weiter auf die Westseite des Manaslu. Den Nordgipfel des Manaslu und auch den des Larkya im Rücken wandern wir auf der rechten Uferseite ein schmales Tal entlang bis nach Tilche (2.300 m).
Nach ca. einer Stunde Wanderzeit treffen wir auf die Hauptroute der Annapurna-Umrundung. Von hier fahren wir entlang des Marschyangdi Khola nach Besisahara. Dort angekommen feiern wir am Abend mit dem Team die erfolgreiche Manaslu-Umrundung.
Von Besisahara fahren wir über Dumre und Muglin zurück nach Kathmandu.
Am Nachmittag steht eine geführte Besichtigung im Kathmandutal auf dem Plan. Erst besuchen wir den Pashupatinath-Tempel. Dort beten am Ufer des nahen, kleinen Flüssleins gläubige Hindus, sie verbrennen ihre Toten und bringen den Göttern im Tempel Opfer dar. Der Shivatempel zählt zu den bedeutendsten des indischen Subkontinents. Bei Sonnenuntergang lassen wir noch den Flair von Bodhnath auf uns wirken. Am Abend heißt es bei einem gemeinsamen Essen endgültig Abschied nehmen von der bereits lieb gewonnenen Crew.
Am Vormittag können wir einen letzten Blick auf die beeindruckende Berglandschaft werfen, bevor uns der Transfer zum Flughafen bringt und wir den Rückflug antreten. Die Ankunft in der Heimat erfolgt je nach gebuchter Flugverbindung am gleichen oder nächsten Tag.
Lodges und Zimmer
Normalerweise reservieren wir Lodges mit gutem Standard. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Lodges über Telefon verfügen. Ist dies nicht der Fall, müssen wir einen Mitarbeiter vorausschicken, der persönlich die Reservierung vornimmt. Im Falle einer Änderung der Route versuchen wir, kurzfristig nach Möglichkeit Lodges mit dem gleichen Standard zu reservieren.
In den Lodges sind nicht alle Zimmer gleich groß. Daher werden die Zimmer nach dem Zufallsprinzip verteilt. Wir bemühen uns, dass jeder Teilnehmer im Laufe der Reise mal ein großes bzw. kleines Zimmer hat. Die Zimmer sind sehr einfach ausgestattet, ohne Heizung und mit Sperrholz verkleidet. Es gibt meistens Holzbetten und darauf eine Schaumstoffmatte, saubere Bettlaken und meistens ein Kopfkissen. Die Mehrzahl der Zimmer verfügt über 2 Betten und bietet genug Platz für 2 Personen mit Gepäck. Wir bemühen uns, dass unsere Gäste nicht in einem Mehrbettzimmer schlafen müssen, aber wir können auch Einzelzimmer nicht garantieren.
An einigen Orten wird eine heiße Dusche angeboten, dafür wird ein zusätzliches Entgelt verlangt. Aus Rücksicht auf die Umwelt schlagen wir vor, dass man in den Bergen auf heiße Duschen verzichtet, bei denen Wasser mit Holz erhitzt wird. Oberhalb 4.000 Metern kann dies zudem leicht eine Erkältung verursachen, die nur schwer wieder verschwindet.
Verpflegung
Während des Trekkings: Unser Lodge-Trekking beinhaltet täglich zwei Mahlzeiten: Frühstück und Abendessen. Zum Frühstück gibt es Tee oder Kaffee, Brot (Toast oder Chapati ) mit Marmelade oder Honig und je nach Wunsch werden auch Eiergerichte angeboten. Müsli und Haferschleim (Porridge) wird nicht immer angeboten. Zu Mittag machen wir Stopp in einem Teahouse oder einer Lodge, hier kannst Du selbst eintscheiden, was und wieviele Du essen möchtest. Da es an der Mehrheit der Tage der Weg nach dem Mittag bergauf geht, empfehlen wir, etwas Leichteres zu sich zu nehmen, sodass Dir Dein Essen nicht zu schwer im Magen liegt. Zum Abendessen: Als Vorspeise erhalten die Gäste meistens eine frische Suppe. Als Hauptgericht gibt es eine große Auswahl an Nudeln, Kartoffeln oder Reisgerichte. An manchen Tagen wird zudem eine Nachspeise wie Kuchen oder andere Süßspeisen angeboten. In den Bergen wird nicht oft geschlachtet (vielleicht einmal im Monat), in einigen Gebieten wird sogar überhaupt nicht geschlachtet. Da es oft keinen Tiefkühlschrank gibt, raten wir von Fleischgerichten ab (außer wenn frisch geschlachtet wird, hierauf sollte jedoch ausdrücklich hingewiesen werden). Aus Rücksicht auf die Umwelt wäre es ideal, wenn Du über Deinen Trekkingführer möglichst zu zweit oder zu dritt das gleiche Essen vorbestellst. Dadurch wird bei der Zubereitung weniger Holz verbraucht. Auch für die Küche wird dadurch die Planung leichter und das Servieren des Essens kann schneller erfolgen.
Trinken
Unser Führer hat immer verschiedene Teebeutel bei sich. Lass Dir Deine Siggflasche/Thermosflasche mit abgekochtem Wasser in der Lodge auffüllen (gegen Bezahlung) und ergänze das Getränk durch einen Teebeutel des Führers. Wiederum aus Umweltgründen raten wir davon ab (Plastik-)Flaschen mit Mineralwasser oder anderen Inhalten zu verwenden. Vielen Dank für Dein Verständnis und für Deine Bereitschaft zur Kooperation !
4.4
Guest Favourite
This trip is very popular with our guests and is consistently rated exceptionally well.
Rupert , April 2026
Lucia, November 2025
Bin super glücklich mit Asi-Reisen diese Tour gemacht zu haben. Das Rundumpacket hat super gepasst. Kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch eine weitere Reise meinerseits. Namaste : - )
Sophie Ulrike Juliane, November 2025
Die Manaslu-Umrundung war eine tolle Trekkingreise. Mit ASI ist man rundum versorgt. Die Strecke ist noch nicht so touristisch wie z.B. die Annapurna-Runde, daher muss man sich auf einfache Unterkünfte einstellen, dies war für mich aber kein Problem.
We believe in travel that is mindful of everything it touches. For us, sustainability means preserving nature, meeting people with respect, and letting places be their own. This creates something along the way that goes beyond the moment – quiet, honest and tangibly felt on site.
Learn more4.898 kg
This is how much CO₂ is generated on this trip
A value that shows how much CO₂ is generated during the trip. And where more mindful travel can begin.
39 %
This share of the trip price (excl. flights) stays in the region
It strengthens local structures on the ground. And benefits the people in the region.