Je nachdem, wie du deine Reise im Vorfeld geplant hast, verbringst du die nächsten vier Tage entweder mit einer Wanderung auf dem Inka-Trail (Route 1), einer Wanderung auf dem Quarry Trail (Route 2) oder einem zweitägigen Aufenthalt in Cusco, bevor du mit dem Zug nach Aguas Calientes fährst (Route 3). Alle Routen führen nach Machu Picchu.
Während du nicht in Cusco bist, wird der Großteil deines Gepäcks in deinem Hotel aufbewahrt. Wenn du den Inka- oder den Quarry Trail wanderst, erhältst du am Abend vor deiner Abreise eine kleine Reisetasche, in der du deine Kleidung verstauen kannst (maximal 5 kg/11 lb). Euer Trägerteam wird diese Taschen für euch tragen, zusammen mit dem Essen und der Campingausrüstung. Ihr habt erst am Ende jedes Tages Zugang zu diesen Sachen, da die Träger der Gruppe immer voraus sind. Wenn du mit dem Zug nach Aguas Calientes fährst, kannst du den Großteil deines Gepäcks im Hotel in Cusco lassen und nur mit einer kleinen Tasche für die Übernachtung in Aguas Calientes reisen.
Route 1 Inka-Trail:
Fahrt mit dem Minivan bis zur 82-km-Markierung (51 mi) und trefft dort euren Reiseleiter, den Koch und die Trägermannschaft. Am ersten Tag steht eine Bergwanderung zum Campingplatz (3.100 m/10.171 ft) auf dem Programm. Unterwegs seht ihr die Inka-Stätten Ollantaytambo, Huillca Raccay und Llactapata sowie atemberaubende Ausblicke auf den schneebedeckten Veronica-Gipfel. Am Abend könnt ihr euch am Campingplatz bei einer herzhaften Mahlzeit entspannen, die euer Koch für euch zubereitet.
Route 2 Quarry Trail:
Macht euch heute früh auf den Weg und fahrt nach Choquequilla, einem kleinen zeremoniellen Ort, an dem die Inkas den Mond verehrten. Von hier aus geht es weiter zu der kleinen Siedlung in der Nähe des Qory Song’o (Goldenes Herz)-Hügels, um von dessen Gipfel aus die Aussicht auf die Täler von Soqma Perolniyoc, Pachar und Huarocondo zu genießen. Dort gibt es auch mehrere geschützte heilige Grabstätten, die ihr erkunden könnt, und ihr könnt sogar Teile der ursprünglichen Konstruktion aus Holz und Leder sehen – Reisende haben diese Überreste bisher nur selten zu Gesicht bekommen. Weiter geht es zum Aussichtspunkt an der Perolniyoc-Kaskade, wo ihr eine Pause für Snacks und Fotos einlegt. Gegen Mittag erreichst du den Campingplatz (3.700 m/12.139 ft). Danach machst du dich auf, um die archäologische Stätte Q’orimarca zu erkunden – einen historischen Kontrollpunkt der Inka.
Route 3 Cusco:
Wenn du dich für die Zugvariante entscheidest, bleibst du in Cusco, damit du Zeit hast, einige der vielen Museen und archäologischen Stätten zu besuchen. Am leichtesten zu erreichen ist Coricancha – sprich mit deinem Reiseleiter, um optionale Aktivitäten zu organisieren.
Route 1 Inka-Trail (Starthöhe 2.688 m/8.819 ft)
Deine Wanderzeit beträgt heute etwa 8 Stunden oder 12 km (7,5 mi), mit einem Höhenanstieg von 412 m (1352 ft) und einem Höhenabstieg von 68 m (223 ft).
Route 2: Quarry Trail (Ausgangshöhe 3.220 m/10.564 ft)
Eure heutige Wanderzeit beträgt etwa 6,5 Stunden oder 7 km (4,3 mi), mit einem Höhenanstieg von 480 m (1.575 ft).
Das heute inbegriffene Mittag- und Abendessen gilt nur für Reisende, die sich für die Trekking-Optionen entschieden haben.
Der Inka-Trail erfordert eine mittlere körperliche Fitness. Der Weg ist 45 km (28 mi) lang und oft steil. Jeder Tag umfasst in der Regel sieben Stunden Wanderung (bergauf und bergab), mit Pausen für Snacks und Mittagessen. Die Wanderung beginnt in der Regel um 7 Uhr morgens (außer am vierten Morgen) und ihr erreicht den Campingplatz gegen 17 Uhr. Die Unterkunft erfolgt im Zelt (drei Nächte) – Doppelzelte (zu zweit) und Schaumstoff-Isomatten werden gestellt. Die Träger bauen die Zelte auf, während der Koch die Mahlzeiten zubereitet.
Der Quarry Trail erfordert eine mittlere körperliche Fitness. Die Wanderung ist 31 km (19,2 Meilen) lang und der höchste Pass liegt auf 4.450 m (14.600 Fuß) über dem Meeresspiegel. Pferde tragen eure Ausrüstung und die Campingausrüstung. Die ersten beiden Nächte verbringt ihr im Zelt, und in der dritten Nacht übernachtet ihr in einem einfachen Hotel. Zweipersonenzelte (zwei Betten) und Schaumstoff-Isomatten werden bereitgestellt. Die Träger bauen die Zelte auf, während der Koch die Mahlzeiten zubereitet.