Anreise
Flug nach Madagaskar.

Diese Trekking-Reise führt uns durch die Natur-Highlights in Madagaskars Süden. Höhepunkte der Reise sind ein 4-tägiges Trekking im Andringita-Massiv, ausgiebige Wanderungen im Isalo Nationalpark sowie Besuche von mehreren Wildreservaten, in denen wir den verschiedenen Lemurenarten begegnen.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Die Wanderungen mit Tagesetappen von durchschnittlich 3 bis 6 Stunden sind stellenweise anspruchsvoll. Da wir in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, sollten wir trittsicher und etwas schwindelfrei sein. Die längste und schwierigste Etappe ist die Überschreitung des Andringitra-Massivs - Ein Tag, an dem wir mindestens 7, eventuell bis zu 9 Stunden auf den Beinen sind. Diese Tour entspricht einem mittelschweren Trekking, vor allem der Abstieg ist sehr lang, steil und führt teilweise über glatte Felsen. An diesem Tag sind 900 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen.<br />
Trekkingreise durch Wildreservate, Nationalparks und Gebirge im Süden mit Überschreitung des Andringitra-MassivsLandschaftliche Höhepunkte unserer Reise sind die Überschreitung des Andringitra-Gebirges mit seinen eindrucksvollen Felsformationen aus Granitstein sowie unsere Wanderungen im Isalo-Nationalpark. Zwischen Felsgrotten und tiefen Schluchten führt unser Weg ins Tal der Affen. Die Kattas hangeln sich morgens an den steilen Wänden hinunter, um zu trinken. An der Ostküste besuchen wir Reservate im Regenwald und können dort neben Lemuren und Makis eine faszinierende Pflanzenvielfalt entdecken – Farne, Lianen, Vanille und Kannenpflanzen sind nur einige der dort zu entdeckenden Flora. Genauso vielfältig sind die Einwohner dieses Landes. Madagaskar wurde vom Westen her von afrikanischen, ostwärts von asiatischen Völkern besiedelt. Wir wandern in der Betafo-Region über kleine Dörfer und treffen unterwegs Bauern zwischen Reisterrassen und Ackerland. Zum Abschluss lassen wir die Reise an den Stränden des Indischen Ozeans im Fischerdorf Ifaty im Schatten der Palmen entspannt ausklingen.

Flug nach Madagaskar.
Wir werden am Flughafen von unserer Reiseleitung in Empfang genommen und unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt durch Madagaskars Hauptstadt. Am Nachmittag besprechen wir in unserer Unterkunft gemeinsam die folgenden Tage.
Wir machen uns auf in Richtung Süden nach Antsirabé. Auf dem Weg besichtigen wir eine Aluminiumwerkstatt. Hier sehen wir, wie Töpfe und Küchenwaren traditionell gebrannt und in Form gebracht werden. Über das Hochland mit seinen rot schimmernden Laterithäusern geht es in die drittgrößte Stadt des Landes. Wir beziehen die Zimmer in einem charmanten Hotel mit eigenem Gemüsegarten und essen lokale Spezialitäten zu Abend.
Antsirabé ist ehemalige französische Kurstadt. Wir schlendern über den Markt und tauchen in den Alltag ein. Nach unserer Ankunft in Ambositra besuchen wir eine Holzschnitzerei und sehen den Handwerkern bei ihrer Arbeit zu.
Wir machen uns auf den Weg in das kleine Dorf Ranomafana, das im gleichnamigen Nationalpark liegt. Nach der Anreise steigen wir optional kurz vor der Siedlung aus und gehen die letzten Kilometer hinunter zu unserer Unterkunft oder ruhen uns nach Ankunft direkt in unseren Zimmern aus. Mit Einbruch der Dämmerung unternehmen wir einen abendlichen Spaziergang in den Regenwald und beobachten nachtaktive Tiere wie Mausmakis und andere Bewohner.
Am Morgen fahren wir ein kurzes Stück zum Eingang des Nationalparks. Dort wandern wir auf schmalen Pfaden, je nach Standort der Lemuren auch weglos, durch den Regenwald. Mit etwas Glück sehen wir die seltenen gold-braun schimmernden Bambuslemuren durch die Bäume springen. Ranomafana gilt als einer der artenreichsten Regenwälder Madagaskars mit vielen Vögeln und einer beträchtlichen Pflanzenvielfalt.
Wir besuchen ein traditionelles Tanala-Dorf und tauchen dabei in das ländliche Leben Madagaskars ein. Die Häuser bestehen größtenteils aus natürlichen Materialien wie Holz und Pflanzenfasern. Rundherum sehen wir kleine Felder, auf denen Reis, Maniok oder Gemüse angebaut werden. Während unseres Spaziergangs beobachten wir das tägliche Treiben im Dorf und erhalten Einblicke in den Alltag der Bewohner. Am Mittag essen wir bei einer der Familien lokale Spezialitäten und machen uns im Anschluss auf den Weg nach Ranomafana.
Auf dem Weg nach Fianarantsoa entdecken wir unterwegs auf unserer Wanderung das Betsileo-Land mit seiner Kulturlandschaft. Dort erhalten wir Einblicke in das Leben und die Traditionen der lokalen Bevölkerung. Zur Mittagszeit sind wir nochmals bei einer einheimischen Familie zu Gast, wo wir hausgemachtes Essen genießen dürfen.
Heute fahren wir in südlicher Richtung nach Ambalavao und besuchen das Anja-Reservat, wo wir mit etwas Glück die bedrohten, ringelschwänzigen Kattas in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können. In Ambalavao wandern wir entlang der für die Region typischen Reisterrassen durch die sanft hügelige Landschaft.
Wir packen heute leichtes Gepäck für unsere viertägige Trekkingtour im Andringitra-Gebirge. Bevor wir los wandern besuchen wir eine traditionelle Papierfabrik. Eine holprige Fahrt bringt uns anschließend in das Bergdorf Namoly am Fuße des imposanten Andringitra-Massivs. Wir treffen unsere Trekkingmannschaft und brechen zu unserer ersten Etappe nach Imaintso auf. Der Schotterweg führt uns vorbei an Reisterrassen, die von den lokalen Betsileo bewirtschaftet werden. Am Nachmittag erreichen wir unser erstes Camp und machen es uns gemütlich.
Wir brechen früh auf. Es geht bergauf durch reizvolle Landschaften über kleine Bergdörfer zum Plateau von Andriampotsy (2.050 m). Unterwegs sehen wir viele verschiedene Bergpflanzen und mit etwas Glück auch das endemische Teppichchamäleon. Am Nachmittag erreichen wir unser Camp und lassen den Tag entspannt ausklingen.
Heute erklimmen wir den zweithöchsten Gipfel Madagaskars, den Pic Boby. Oben angekommen, werden wir mit einer einmaligen Aussicht belohnt. Beim Abstieg entdecken wir, wie auf Madagaskar üblich, wieder allerhand endemische Pflanzen am Wegesrand und erreichen schließlich unseren Lagerplatz im Tal.
Die letzte Trekkingetappe ist gesäumt von Sukkulenten, Orchideen und Palmen. Nachdem wir von der kühlen Bergregion in die tiefere und wärmere Zone abgestiegen sind, erreichen wir das Dorf Morarano und kurz darauf unsere Unterkunft. Der Campingplatz ist schön gelegen und bietet einen Naturpool, ein Restaurant und eine Bar.
Wer heute noch Energie hat, kann den Chamäleonberg (1.590 m) besteigen. Der Weg führt zunächst durch den von Kattas bewohnten Trockenwald von Tsaranoro. Anschließend geht es stetig bergauf zum Gipfel. Oben angekommen, werden wir mit einem fantastischen 360°-Panoramablick über das Tal und die von Granittürmen geprägte Landschaft belohnt. Wer lieber entspannen möchte, verbringt den heutigen Tag im Camp.
Wir unternehmen einen Spaziergang nach Vohitsaoka. Von dort fahren wir durch die weiten Savannen des Horombe-Plateaus und vorbei an den markanten Felsformationen des Andringitra-Massivs nach Westen bis in die Isalo-Region.
An einem klaren Bachlauf beginnen wir unsere Wanderung durch die beeindruckende Landschaft des Isalo-Nationalparks. Unser Weg führt uns durch einen Galeriewald, der sich wie ein grünes Band entlang des Gewässers bis zum Tal der Affen zieht. Mit etwas Glück beobachten wir hier Lemuren, die an den Wasserstellen zum Trinken erscheinen und zwischen den Felsen umher klettern. Anschließend wandern wir weiter durch den Canyon, bevor wir den Ausgangspunkt erreichen und zu unserer Unterkunft zurückkehren.
Wir erkunden heute einen weiteren Teil des Isalo-Nationalparks. Unsere Wanderung führt uns durch die eindrucksvolle Felslandschaft zu einem natürlichen, von Felsen umgebenen Pool, der zu einer erfrischenden Pause und zum Verweilen einlädt. Wir genießen die Ruhe dieses idyllischen Ortes, bevor wir auf dem gleichen Weg zurückwandern.
Wir fahren durch Savannenlandschaft, vorbei an Baobabs, bis wir die Straße von Mosambik sehen. Auf dem Weg unternehmen wir einen Ausflug in das Reniala-Reservat, wenige Kilometer nördlich von Ifaty, wo wir durch den Dornenwald mit zahlreichen Baobabs spazieren. Am Indischen Ozean angekommen, beziehen wir unser Strandhotel für die kommenden Tage.
Der heutige Tag gehört ganz uns. Wer mag, genießt Sonne und Meer am Strand oder nimmt ein erfrischendes Bad im türkisblauen Wasser. Wer es aktiver möchte, kann schnorcheln, tauchen oder in einer traditionellen Piroge über das Meer gleiten. In den Monaten Juli bis Oktober bietet sich zudem ein ganz besonderes Erlebnis: Ein Bootsausflug zu den majestätischen Buckelwalen, die auf ihrer Wanderung durch die Gewässer der Südwestküste ziehen.
Am Flughafen in Tuléar verabschieden wir uns von unserer Reiseleitung und fliegen zurück nach Antananarivo. Je nach Flugzeit bleibt uns noch Zeit, den Aufenthalt individuell zu gestalten – entweder können wir die letzten Stunden in Tuléar genießen oder nach der Ankunft in der Hauptstadt auf der Hotelterrasse entspannen.
Der Tag steht bis zur Abholung zum Flughafen gegen Mittag zur freien Verfügung.
Am Morgen kommen wir an unserem Heimatflughafen an.
Wir übernachten meist in landestypischen, kleinen und familiären Mittelklasse-Hotels oder Lodges teils mit Bungalows. Im Andringitra-Gebirge übernachten wir in Ein- oder Zwei-Personen-Zelten. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst die fünf Zeltnächte und somit insgesamt 19 Übernachtungen.
5.0
Guest Rating
Silke, June 2023
Viola, June 2023
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
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