Anreise
Am Abend fliegen wir nach Windhoek.

Der Fokus der Reise liegt in der noch wenig bekannten landschaftlichen und kulturellen Vielfalt Angolas kombiniert mit der Tiervielfalt im Norden Namibias.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Die Wanderungen von durchschnittlich 2 bis 4 Stunden stellen keine technischen Anforderungen. Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) sowie Hitzeverträglichkeit werden aber bei allen Teilnehmern vorausgesetzt. Während der Wanderetappen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten. Einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wander-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Da bei dieser Reise große Strecken überwunden werden, sind lange, manchmal anstrengende Fahretappen unvermeidbar. Die Fahrten führen teilweise über unbefestigte Straßen, weshalb Durchhaltevermögen und „Sitzfleisch" erforderlich sind.<br />
Vom Etosha NP, Colinas Canyon, Atlantikstränden, Benguela und Pedras Negras bis zu den Kalandula WasserfällenWir streunen durch eine fast unwirkliche Savannen-Landschaft, rund um uns erheben sich große, schwarz anmutende, mit einer Art Moos überzogene Felstürme, alle unterschiedlich von Erosion geformt. Es hat fast etwas Mystisches und es verwundert nicht, dass sich hier im früheren Königreich Ndongo einige Legenden um diese Monolithen ranken. So soll die schöne Kriegerkönigin Njinga einst ein Bad in einer der Quellen zwischen den Felsen genommen haben und dabei von fremden Soldaten überrascht worden sein. Entsetzt und erschrocken, gelang es Njinga über die Felsen zu fliehen. Noch heute findet sich ein Fußabdruck von ihrer energischen Flucht an einem Felsen. Den Gegensatz bilden die Sandsteintürme im Colinas Caynon, ebenfalls über Jahrhunderte vom Wind geformt, färben sich die felsigen Monumente in wunderschöne Rottöne und bilden gigantische Überreste auf dem Wüstenboden. Tropische Atlantikstrände, ein üppig grünes Hochland und die Tiervielfalt im Etosha Nationalpark vervollständigen die Kombination zweier faszinierender Länder, auch kulinarisch mit Grillfleisch und scharfer Piri Piri Sauce.

Am Abend fliegen wir nach Windhoek.
In Windhoek werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Nach einem kurzen Einkauf in der Stadt fahren wir weiter zum Etosha-Nationalpark. Bei unserem ersten gemeinsamen Abendessen erhalten wir eine Einführung in den Ablauf und die Details der Reise.
Auf unserem Weg vom Südgate zum Ostgate des Parks stoppen wir an vielen Wasserlöchern und halten Ausschau nach den "Big Five". Mitten in der beeindruckenden Wildnis genießen wir ein Picknick und lassen das einzigartige Panorama auf uns wirken. Nach dem ersten Aufbau unserer Zelte lassen wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen, das unsere Reiseleitung für uns zubereitet.
Früh am Morgen und in den Abendstunden begeben wir uns mit unserem Geländewagen auf Safari, um afrikanische Elefanten, zahlreiche Zebras und andere Wildtiere zu beobachten. Am Mittag kehren wir zur Rast ins Camp zurück.
Wir bauen unser Camp ab und fahren weiter in das Gebiet Ovambo, wo wir am Nachmittag unsere Lodge erreichen. Hier haben wir Zeit, um uns etwas zu entspannen und uns auf die kommenden Erkundungen in Angola zu freuen.
Der Grenzübergang Oshikango ist unser Tor zu Angola. Auf unserem Weg Richtung Lubango stoppen wir unterwegs für ein Picknick. Je nach Wartezeit an der Grenze genießen wir heute Nachmittag die Annehmlichkeiten unseres Resorts.
Während unserer Stadtbesichtigung besuchen wir die berühmte Christusstatue "Cristo Rei", spazieren durch das Stadtzentrum und besichtigen Sé Catedral de São José. Vom bekannten Aussichtspunkt Tundavala genießen wir den Ausblick auf die weitläufige Landschaft unter uns. Am Nachmittag erholen wir uns im Resort von den Eindrücken der Großstadt.
Auf unserer Route liegt der Gebirgszug Serra da Leba. Über den Pass (1.845 m) gelangen wir zum Atlantik in die Küstenstadt Mocamedes, wo wir Proviant für die nächsten Tage ergänzen. Anschließend setzen wir unsere Reise zum Sandsteinparadies von Colinas fort, einem stillen und abgelegenen Ort mit gewaltigen Steintürmen. Über Jahrhunderte vom Wind geformt, erheben sich die felsigen Monumente in prächtigen Rottönen als stolze Relikte aus dem Wüstenboden.
Nach dem Abbau unseres Camps stoppen wir kurz in Mocamedes, bevor wir nach Praia do Soba in der Provinz Namibe fahren. Dort angekommen beziehen wir unsere Chalets in Strandnähe und können am Nachmittag baden, schnorcheln oder angeln - für die Ausrüstung ist gesorgt.
Die raue Küstenlandschaft von Praia do Soba erkunden wir heute auf einer Wanderung entlang mächtiger Klippen mit Blick auf weite Sandbuchten und das blaue Meer. Nach unserer Rückkehr bleibt ausreichend Zeit, am Strand zu entspannen.
Wir machen uns früh auf den Weg entlang der Küste Richtung Norden nach Benguela. Unterwegs lassen wir uns unser Picknick schmecken. Im Hotel in Strandnähe angekommen erkunden wir am Nachmittag die Gegend.
Gemeinsam mit einem lokalen Guide erkunden wir den Sobreiro Caotinha Hiking Trail bei Baia Azul. Der Weg führt durch wüstenartiges Gebiet immer wieder entlang des Strandes und über felsige Hügel. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung.
In Benguela stocken wir unsere Vorräte auf, bevor wir einem fast unberührten Küstenstreifen Richtung Catanas Point folgen, wo wir unsere Zelte aufbauen. Danach unternehmen wir einen Spaziergang am Strand, beobachten die Surfer oder gehen Schwimmen.
Der Tag steht ganz im Zeichen der Wasserfälle der Region. An den Binga Falls erleben wir die raue Kraft des Wassers aus nächster Nähe und können uns, abhängig vom Wasserstand, bei einem Bad erfrischen. Auf der Weiterfahrt durchqueren wir das Kumbira Forest Reserve mit tropischer Vogelwelt. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft, einen Bauernhof inmitten von Kaffeeplantagen.
Zusammen mit unserem lokalen Guide erforschen wir das Höhlensystem mit seinen außergewöhnlichen Stalaktiten und Stalagmiten. Zurück auf der Fazenda steht der restliche Tag zur freien Verfügung. Wir entspannen am Pool oder erkunden weiter die Gegend.
Auf unserem Weg nach N'dalatando überqueren wir den Kwanza, den längsten Fluss Angolas. Nach der Ankunft auf unserer Fazenda bleibt Zeit, die ruhige Umgebung zu genießen.
Diese gewaltigen Steinformationen wirken, als hätten Riesen sie inmitten der Savanne verstreut. Einst lag hier das Königreich Ndongo mit seiner Hauptstadt Pungo Andongo. Wir erkunden die Pedras Negras ausgiebig zu Fuß.
Heute erwartet uns eines der beeindruckendsten Naturwunder Angolas. Aus verschiedenen Perspektiven erleben wir die gewaltigen Kalandula-Wasserfälle, deren tosende Fluten sich über die Felskante in die Tiefe stürzen. Je nach Wasserstand steigen wir durch das tropische Grün hinab und erleben dieses eindrucksvolle Naturschauspiel aus nächster Nähe.
Auf dem Weg zu unserer letzten Unterkunft an der Kilunda-Lagune gewinnen wir in Luanda einen Eindruck vom Leben in der Megacity und erleben noch einmal die Vielseitigkeit Angolas.
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen und wir treten unsere Rückreise an.
Wir landen an unserem Heimatflughafen.
Wir übernachten in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse in Einzel- und Doppelzimmern, zweimal in Chalets am Strand mit 2-3 Schlafzimmern, die sich ein Bad teilen und viermal in Zweimannzelten auf Feldbetten (Schlafsack und Kissen werden gestellt). Auf den Campingplätzen stehen Gemeinschaftsbäder zur Verfügung.
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
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