Anreise nach Guatemala
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Flug nach Guatemala-Stadt mit Ankunft am gleichen Tag und Transfer zu unserem Hotel in Antigua.
Trekkingreise rund um Antigua mit Besteigung der Vulkane Acatenango, Pacaya und San PedroAuf fast 4.000 m Höhe stehen wir zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Acatenango und beobachten aus sicherer Entfernung, wie der aktive Vulkan Fuego glühende Lava und Asche in den Himmel schleudert. Wir blicken hinunter ins Tal, die Vulkane Agua und Pacaya erheben sich aus dem Wolkenmeer unter uns. In der charmanten Kolonialstadt Antigua entdecken wir die kulinarische Seite Guatemalas: Der Duft von frisch geröstetem Mais, würzigen Kräutern und dampfenden Töpfen liegt in der Luft. Weiter geht es ins Herz des Hochlandes. Wir trekken durch die Cuchumatanes, die höchste Gebirgskette Mittelamerikas. Wir übernachten in gemütlichen Lodges, einfachen Gästehäusern und auf einer Pferdefarm und erhalten so Einblicke in die bewegte Geschichte und Gegenwart der Maya. Schließlich führt unsere Reise weiter an den Atitlán-See, wo sich der Himmel im glitzernden Wasser spiegelt und der imposante Vulkan San Pedro über die Landschaft wacht. Wir genießen die Ruhe am Seeufer, lassen die Eindrücke der Reise nachklingen und spüren die besondere Magie dieses Ortes. Zum Abschluss verschmelzen auf den lokalen Märkten leuchtende Farben, geschäftiges Stimmengewirr und exotische Düfte zu einem intensiven Erlebnis – ein wahres Fest für alle Sinne.
Flug nach Guatemala-Stadt mit Ankunft am gleichen Tag und Transfer zu unserem Hotel in Antigua.
Wir tauchen ein in das kulturelle Herz Guatemalas im zentralen Hochland: Das charmante Antigua mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen, farbenfrohen Fassaden und dem Flair vergangener Jahrhunderte. Bei einem geführten Stadtrundgang erkunden wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, während unser ortskundiger Führer und Historiker die bewegte Geschichte der Stadt zum Leben erweckt. Wir reisen durch die Zeit der Maya und der spanischen Kolonialisierung bis ins Antigua der Gegenwart. Am Nachmittag setzen wir unsere Entdeckungsreise fort - und zwar kulinarisch! Gemeinsam mit Köchen der indigenen Sacatepéquez-Gemeinschaft bereiten wir bei einem Kochkurs (ca. 4 Std.) landestypische Spezialitäten zu. Uns erwartet eine würzige Mischung aus spanischer Kolonialküche und Maya-Einflüssen. Wir formen unsere eigenen Tortillas und zaubern ein schmackhaftes Hauptgericht sowie eine süße Nachspeise. In geselliger Runde genießen wir unser Menü und stimmen uns auf die weiteren Tage in Guatemala ein.
Am Morgen verlassen wir das Panchoy-Tal, in dem Antigua auf ca. 1.550 m liegt und durchqueren das guatemaltekische Tiefland. Am Fuße des Pacaya, einem der aktivsten und zugleich zugänglichsten Vulkane Mittelamerikas, beginnen wir unsere Wanderung - ideal zum Aufwärmen für unsere morgige Tour. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Krater und genießen unterwegs die Ausblicke auf die umliegenden Berge und Vulkane. Unterhalb des Kraters angekommen, erkunden wir die weitläufigen, erkalteten Lavafelder, deren schwarze Gesteinsformationen eine fast mondähnliche Atmosphäre schaffen. Wir wandern über zerklüftetes Vulkangestein und spüren die Wärme, die aus dem Inneren des Vulkans aufsteigt - mit etwas Glück entdecken wir sogar aktive Lavaquellen.
Unser Tag beginnt mit der Fahrt hinauf ins Dorf La Soledad auf 2.390 m. Von hier beginnen wir unseren konditionell anspruchsvollen Aufstieg zum Acatenango. Der Weg führt durch Nebelwald und über steile Pfade aus Vulkanasche stetig bergauf, Wanderstöcke erleichtern den Aufstieg. Je höher wir kommen, desto lauter vernehmen wir bereits das Grummeln des daueraktiven Fuegos. Auf 3.670 m erreichen wir unser Zeltcamp für die heutige Nacht. Von hier genießen wir einen traumhaften Ausblick auf Antigua im Tal unter uns und den Fuego direkt gegenüber, der in regelmäßigen Abständen dicke Rauchwolken ausspuckt. Sobald es dunkel wird, bietet sich uns ein absolut faszinierendes Naturschauspiel: Während wir gemütlich beisammen sitzen, schickt der Feuervulkan immer wieder glühende Lava in den dunklen Nachthimmel. Ein einmaliges Erlebnis, einem aktiven Vulkan so nah zu sein!
In den frühen Morgenstunden schälen wir uns aus unseren Schlafsäcken und brechen auf zum Gipfel des Acatenango (3.976 m). Uns erwartet ein kurzer aber knackiger Anstieg. Oben angekommen, pfeift uns ein kalter Wind um die Ohren - doch die Aussicht auf die umliegenden Vulkane Fuego, Agua und Pacaya entschädigt! Bei guter Sicht lassen sich sogar die Vulkane rund um den Atitlán-See erkennen. Wer sich so früh morgens nicht von seinem warmen Schlafsack trennen möchte, bleibt einfach noch liegen und genießt den Sonnenaufgang bei Fuego-Blick in aller Ruhe von hier aus. Wir frühstücken gemeinsam im Camp und steigen dann wieder nach La Soledad ab. Steil geht es hinab - auf der Vulkanasche eine rutschige Angelegenheit. Am frühen Nachmittag erreichen wir Antigua und nutzen den freien Nachmittag zur Erholung.
Nach den aufregenden Tagen steht der heutige Tag zur freien Verfügung und wir genießen die entspannte Atmosphäre in der alten Kolonialstadt. Wer möchte, nimmt stattdessen optional an einer geführten Kaffee- oder Textiltour teil. Auf der Kaffeetour erfahren wir alles über den Anbau in einer führenden Region des Landes. Die Textiltour bringt uns nach San Antonio Aguas Calientes, wo wir das Handwerk der Textilherstellung kennenlernen. Auf dem Rückweg nach Antigua stoppen wir bei einer Macadamia-Plantage. Diese widmet sich mit einer einzigartigen Anbaumethode dem Schutz und Erhalt der Bäume.
Nach einem entspannten Vormittag in Antigua fahren wir durch die Bergwelt Guatemalas nach Nebaj, der Hauptstadt des Ixil-Dreiecks auf rund 1.900 m Höhe. Wir erkunden die lebhaften Märkte und Gassen der Stadt und bekommen einen ersten Eindruck der Gegend.
Heute beginnt unser Trekkingabenteuer in der beeindruckenden Sierra de los Cuchumatanes. Schon die erste Etappe gibt einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage: Über einen aussichtsreichen Bergrücken wandern wir durch die weite Hochlandlandschaft. Der Anstieg zu Beginn fordert zwar unsere Kondition, belohnt jedoch mit herrlichen Ausblicken und der Erkenntnis, Schritt für Schritt tiefer in eine der ursprünglichsten Regionen Guatemalas einzutauchen. Unser Ziel ist das Nachbardorf Acul, eines der ersten sogenannten Modelldörfer des Landes. Ein besonderes Erlebnis erwartet uns am Abend: Die Übernachtung auf einer Käsefarm. Umgeben von Weideland und Bergen genießen wir die Ruhe des Hochlands und erleben den Alltag der Menschen fernab der großen Städte.
Wir schnüren erneut unsere Wanderschuhe und brechen wir zu einer abwechslungsreichen Etappe durch das Tal von Acul auf. Die Landschaft verändert sich stetig: Felder und kleine Waldstücke wechseln sich mit offenen Hochflächen ab, während wir langsam höher steigen, das Hochplateau der Sierra de los Cuchumatanes erreichen und immer weitere Blicke über die Bergwelt gewinnen.Unterwegs passieren wir Chortiz, ein abgeschiedenes Maya-Dorf, in dem traditionelle Lebensweisen bis heute den Alltag prägen. Je weiter wir ins Hochland vordringen, desto ursprünglicher wird die Umgebung. Schließlich erreichen wir Pajuil Pais – ein Dorf ohne Straßen und Strom, das wie aus einer anderen Zeit wirkt. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit unseren Gastfamilien bekommen wir Einblicke in das Leben der Maya-Gemeinschaften.
Heute erleben wir die ganze Vielfalt der Cuchumatanes. Zunächst steigen wir in die eindrucksvolle Aguacatán-Schlucht hinab. Der Weg führt durch das Tal des Quilén Novillo, wo sich die Landschaft plötzlich verändert: Felswände, Wasserläufe und üppigere Vegetation bilden einen spannenden Kontrast zu den offenen Hochflächen der vergangenen Tage.Anschließend geht es wieder bergauf auf ein Hochplateau. Mit jedem Höhenmeter öffnen sich neue Ausblicke über die scheinbar endlosen Weiten des Hochlands. Unser Tagesziel ist eine rustikale Pferdefarm inmitten dieser grandiosen Landschaft. Fernab jeglicher Hektik genießen wir hier einen Sonnenuntergang über den Bergen und einen Rundumblick, der die Dimensionen der Cuchumatanes eindrucksvoll erlebbar macht.
Nach einem gemeinsamen Frühstück bringt uns ein kurzer Transfer nach Chiabal, wo wir unsere heutige Wanderung beginnen. Der Aufstieg nach La Torre eröffnet immer neue Perspektiven auf die umliegenden Bergketten und die weiten Hochebenen, die sich vor uns ausbreiten. Bald erreichen wir die geheimnisvoll klingende "Teufelsebene". In dieser abgelegenen, fast surreal wirkenden Landschaft wandern wir über offene Grasflächen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Unterwegs passieren wir den Gipfel La Casa de los Cuervos. Die Weite und Stille dieser Region verleihen dem Tag eine besondere Atmosphäre. Am Ende der Ebene erreichen wir Tuicoyg, ein kleines autarkes Dorf, das sich wie eine Insel inmitten der Berglandschaft anfühlt.
Auf unserer letzten Trekkingetappe zeigt sich die Sierra de los Cuchumatanes noch einmal von einer ganz anderen Seite. Der Weg führt hinab in das Río-Limón-Tal. Während wir an Höhe verlieren, wandelt sich die Landschaft erneut: Die weiten Hochflächen gehen allmählich in grünere Täler über, und die ersten Anzeichen dichterer Besiedlung werden sichtbar. Schließlich erreichen wir Todos Santos, eines der traditionsreichsten Dörfer Guatemalas. Hier prägen Cowboys zu Pferd, farbenfrohe Märkte und die charakteristische Tracht der Männer das Ortsbild. Nach Tagen in der Abgeschiedenheit des Hochlands bleibt am Nachmittag Zeit, durch die Gassen zu schlendern.
Wir verlassen Todos Santos und fahren zum Atitlán-See, wo wir im lebhaften Städtchen San Pedro La Laguna am Westufer des Sees übernachten. Mit seiner einzigartigen Kulisse, eingebettet in die beeindruckende Vulkanlandschaft und umgeben von steilen Berghängen gilt der Atitlán-See als einer der schönsten Mittelamerikas!
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Pickup zum Fuße des Vulkan San Pedro. Unser Aufstieg führt durch Kaffeeplantagen, Farmland und Wälder mit dichter Vegetation hoch über dem Seeufer. Über zumeist schattige Waldwege geht es steil in Richtung Gipfel bis auf 3.020 m. Hier lassen wir uns unser Mittagessen schmecken und genießen den fantastischen Ausblick über tiefblauen See unter uns. Die markanten Vulkane Tolimán und Atitlán erheben sich eindrucksvoll vor uns und bei klarer Sicht erspähen wir sogar den Gipfel des Acatenango, auf dem vor ein paar Tagen standen.
Heute genießen wir unsere traumhafte Umgebung ganz nach Belieben. Wer möchte, kann mit den regelmäßig zwischen den Ortschaften am See verkehrenden Booten eine Rundfahrt unternehmen und die Dörfer erkunden - jedes Dorf hat seinen ganz eigenen Charakter. Alternativ verbringen wir den Tag in unserer Unterkunft, z.B. mit einem guten Buch direkt am Seeufer.
Früh am Morgen fahren wir mit dem Boot nach Panajachel (ca. 45 Min.) und anschließend mit dem Auto weiter nach Chichicastenango und seinem weltberühmten Markt. Ein lokaler Guide gibt uns Einblicke in die Folklore und Kosmologie der Maya. Nach dem Bummel über die Marktstände kehren wir für unsere letzte Nacht in Guatemala nach Antigua zurück.
Je nach Abflugzeit werden wir am Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Anschließend treten wir den Rückflug an.
Wieder zurück in der Heimat.
In den Städten und Ortschaften übernachten wir in landestypischen Mittelklassehotels. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Bei der Besteigung des Acatenango übernachten wir zu zweit in 4-Personen-Zelten. Im Camp gibt es eine einfache Trockentoilette, Waschmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Für ein Mindestmaß an Hygiene sind Feuchttücher hilfreich. Während des Trekkings übernachten wir in einfachen Unterkünften der Gemeinde, auf einer Käse- und Pferdefarm oder in Homestays. Am Acatenango Camp ist eine Einzelzeltbelegung nicht möglich, während des Trekkings stehen Einzelzimmer aufgrund der Abgeschiedenheit der Unterkünfte nur begrenzt und auf Anfrage zur Verfügung. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 9 Nächte.
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