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Learn moreTrekkingreise in die West-Mongolei, durch das Altai-Gebirge zum Potanin-Gletscher und zu den Dünen von Nariinii Ekh ElsEin leichter Wind trägt den Duft von wildem Thymian und blühenden Alpenrosen durch die Luft. Über eine sattgrüne Weide, auf der unsere Pferde und Kamele grasen, gleitet unser Blick zu den majestätischen, schneebedeckten Gipfeln, die im Hintergrund in den blauen Himmel ragen. In der Weite des Altai-Gebirges fühlen wir uns frei und unbeschwert. Mit ihren zahlreichen, spektakulären Landschaften wird uns die Wildnis der Westmongolei so manches Mal verzaubern. Wir wandern nicht nur durch schroffe Canyons, in denen Wildschafe und Steinböcke an den Steilwänden hausen, durch üppig grüne Gebirgstäler, sondern auch an den Ufern glitzernder Salzseen und zu einer mitten in einem Dünenfeld entspringenden Flussquelle. Dazwischen fahren wir durch Halbwüste und endlos wirkende Steppe. Genauso eindrücklich wie die Landschaften sind auch unsere Begegnungen mit den Bewohnern des Altai. Während unseres Trekkings durch den Nationalpark Altai-Tawan-Bogd treffen wir kasachische Familien und auf das Volk der Tuwa, die hier ihr Vieh hüten. Wir erfahren über heilige Berge und umrunden von Zeit zu Zeit Ovoos – die mit Ästen und bunten Flaggen verzierten traditionellen Steinhaufen. In Ulaanbaatar, der Hauptstadt des Landes, trifft Moderne auf Tradition. Geschäftsleute in Anzügen spazieren neben in Hirschgewändern gekleideten Nomaden über die Plätze und durch die Straßen. Wir staunen auch über die große Statue von Dschingis Khan vor dem Parlamentsgebäude und den Winterpalast des Bogd Khan. Nahe des Dorfes Sagsai sind wir zu Besuch bei einer Adlerjägerfamilie und werden in die Kunst der Jagd mit Steinadlern eingeweiht. Bevor unsere Reise ein Ende findet, übernachten wir in den gemütlichen Jurten der Tuul Riverside Lodge, üben uns beim Bogenschießen und der Zubereitung von mongolischen Spezialitäten und lassen die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. In der Nacht breitet sich über uns der Sternenhimmel aus – so klar, dass wir die Milchstraße mit bloßem Auge erkennen – und weckt in uns abermals ein Gefühl der Unbeschwertheit.