Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Trekkingreise durch die Helambu-Region in Nepal kombiniert mit dem Königreich BhutanGrüne Hügel so weit das Auge reicht. Auf den Terrassenfeldern steht der Buchweizen in weißer Blüte, Orchideen schmücken die Baumstämme im mystischen Nebelwald. In der Ferne türmen sich die Bergriesen auf wie Wächter über die Natur. Wir befinden uns auf dem wenig begangenen Helambu Climate Trek, auf dem wir über Steintreppen und durch knorrigen Rhododendronwald hinauf wandern. Immer wieder eröffnet sich die Fernsicht auf die Bergkette des Jugal Himal, dessen Gipfel fast 7.000 Meter knacken. Wir lernen die hier verwurzelte Sherpa-Kultur kennen, die ansonsten im Khumbu-Gebiet nahe des Mount Everest anzutreffen ist, und erleben den Alltag in den abgeschiedenen Bergdörfern hautnah. Von Kathmandu aus fliegen wir in das kleine Königreich Bhutan, das "Land des Donnerdrachens", in dem regelmäßig das Bruttonationalglück gemessen wird. Bei einem der traditionellen Klosterfeste der Bhutaner sind wir mittendrin, umgeben von wirbelnden Maskentänzern und den tiefen Klängen der buddhistischen Langhörner. Selbstverständlich darf auch ein Besuch des Taktshang-Klosters nicht fehlen, des sogenannten Tigernests, das sich hoch über dem Paro-Tal an eine Felswand klammert. Zwischen den stillen Pfaden des Helambu und der tiefen Spiritualität in Bhutan erleben wir auf dieser Reise den Zauber des Himalaya!

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Wir erreichen Nepal und werden vom Flughafen ins Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit haben wir Gelegenheit, uns auszuruhen oder einen ersten Bummel durch die Altstadt zu unternehmen. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner.
Heute entdecken wir einige der bedeutendsten Kulturschätze des Kathmandu-Tals. In der alten Königsstadt Patan bewundern wir kunstvoll verzierte Tempel und Pagoden rund um den historischen Durbar Square. Weiter geht es zur weiß-goldenen Stupa von Bodnath. Rhythmisch klackern die Gebetsmühlen und bunte Gebetsfahnen wehen im Wind, während wir die Pilger und Mönche beobachten, die das Heiligtum umrunden. In Pashupatinath, am Ufer des Bagmati-Flusses erleben wir die spirituelle Atmosphäre dieses Ortes.
Nach dem Frühstück fliegen wir ins "Land des Donnerdrachens" Bhutan. Bei guter Sicht haben wir während des Fluges Blick auf die Gipfel der Himalaya-Kette und können die Achttausender Cho Oyu, Everest, Lhotse und Kanchenjunga bewundern. Nach Ankunft fahren wir über den 3.100 m hohen Bergpass Dochu-La (La = Pass) nach Punakha. Die Fahrt alleine ist schon ein Erlebnis! Auf der Passhöhe erspähen wir bei guter Sicht die Eisriesen an der Grenze zu Tibet. Je weiter wir uns Richtung Punakha bewegen, bestimmt eine zunehmend subtropische Vegetation mit Bananenstauden, Orangen- sowie Kakifruchtbäumen und Reisterrassen das Bild. In Punakha angekommen, besichtigen wir den Chime Lakhang, dem Tempel zu Ehren des Lamas Drukpa Kunley.
Wie gemalt liegt die Klosterburg (Dzong) in Punakha am Ufer des Flusses. Hier dürfen wir heute an einem der zahlreichen traditionellen Klosterfeste in Bhutan teilnehmen. Die Menschen aus dem Umland strömen in Festtagskleidung zum Dzong, Mönche und Laien treten in farbenprächtigen Kostümen auf. Bei den berühmten Maskentänzen werden Dämonen symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und den Trommelklang vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung des Festes auf. Und wir? Sind mittendrin und saugen die einzigartige Stimmung des Festes auf.
Von einer Hängebrücke über den Mo Chu River aus laufen wir durch Reisfelder und bewaldetes Gebiet stetig bergauf zum Khamsum Yulley Namgyal Chorten. Auf dem Hügel thront eine prachtvolle Stupa, die Harmonie und das Streben nach Frieden symbolisiert. Von hier genießen wir einen traumhaften Blick ins Tal und den Mo Chu River. Danach setzen wir unsere Reise fort in Bhutans Hauptstadt Thimpu. Wir besuchen den Memorial Chorten, eine aufwändig gestaltete Gedenkstätte zu Ehren des 3. Königs von Bhutan. Im Nationalen Textilmuseum bewundern wir Bhutans feinste Webereien und anschließend geht es zum Tashiccho-Dzong, "Festung der glorreichen Religion" am Ufer des Thimphu-Flusses. Abends haben wir Zeit, gemütlich durch die Stadt zu schlendern.
Heute steht ein absoluter Höhepunkt auf dem Programm - das bekannte Kloster Taktshang (3.120 m). Auf steilem Weg durch Kiefernwälder wandern wir hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein großartiger Blick auf das Tigernest bietet. Die Klosteranlage erhebt sich über einer spektakulären Schlucht hoch über dem Paro-Tal und ist für die Bhutaner eine der heiligsten Stätten des Landes. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und scheint förmlich an der Felswand zu kleben. (Bitte beachten Sie, dass es sich beim Tigernest um ein aktives buddhistisches Kloster handelt und es daher gelegentlich kurzfristig zu Zugangsbeschränkungen für Besucher kommen kann.)
Wir verlassen Bhutan und fliegen zurück nach Nepal. In Kathmandu haben wir den restlichen Tag zur freien Verfügung.
Mit Allradfahrzeugen werden wir über holprige Pisten aus dem Kathmandutal zum Ausgangspunkt unseres Trekkings gebracht. Sobald wir das Stadtgebiet von Kathmandu hinter uns gelassen haben, tauchen wir in das ländliche Nepal ein. Kleine Siedlungen mit einfachen Häuschen, Menschen, die auf ihren Feldern arbeiten und Händler, die oft mit abenteuerlich beladenen Fahrrädern oder Ochsengespannen unterwegs sind, prägen das Bild. Bevor wir zu unserem Trekking in der Helambu-Region starten, wird unser Gepäck auf Träger verteilt. Nach dem Mittagessen wandern wir auf guten Wegen teils steil bergauf bis zum Dorf Chipling auf ca. 2.150 m Höhe. In unserer Lodge erwartet uns ein traditionell zubereitetes Abendessen.
Leicht steigen wir heute Vormittag über Steinstufen auf und ab bis zum Dorf Ghul Bhanjang (2.180 m) – eine wunderbare Gelegenheit die Kulturlandschaft in uns aufzunehmen. Nach langer Pause und Stärkung beim Mittagessen in einer Lodge, geht es weiter hinauf auf knapp 2.600 Meter. Wir genießen bei guter Sicht erste Blicke auf die 6000er in der Ferne und wandern dann im leichten Abstieg bis zu unserem Ziel Kutumsang auf knapp 2.500 m.
Wir erreichen den Eingang zum Langtang Nationalpark und steigen durch Rhododendronwälder kontinuierlich bergan. Heute bewältigen wir im Vergleich zu den anderen Trekkingtagen die meisten Höhenmeter im Aufstieg auf einer recht kurzen Strecke. Wir gehen es langsam an und genießen unterwegs immer wieder die Aussicht auf die umliegende Berglandschaft. Am frühen Nachmittag kommen wir in Mangenoth auf 3.285 m in unserer Lodge an. Wer möchte, unternimmt einen weiteren kurzen Aufstieg zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die gesamte Kette des Jugal Himal. Wer lieber in der Lodge bleiben möchte, genießt die freie Zeit bei einem Buch oder einem Nachmittagstee. Bei Übernachtung im Lama Guesthouse statt der Green View Lodge, wandern wir noch ca. 20 Minuten weiter und entspannen auf der Sonnenterrasse.
Heute führt uns der abwechslungsreiche Weg hinauf zum höchsten Punkt des Climate Treks, über den ca. 3.600 m hohen Pass bis ins Dorf Tharepati. Kurzzeitig queren wir über einen schmalen Pfad einen Hang. Bei Unsicherheit steht unsere Trekkingmannschaft hilfreich zur Seite. Bei gutem Wetter begeistert die Fernsicht in Richtung Norden auf die uns nun bereits vertrauten Berge des Jugal Himal.
Es besteht die Möglichkeit, früh am Morgen auf einen Aussichtspunkt aufzusteigen und den Sonnenaufgang zu genießen (ca. 2 Std.). Nach dem Frühstück begeben wir uns auf den Abstieg - wir verlieren im Laufe des Tages mehr als 1.000 Höhenmeter. Durch Nebelwald mit dick bemoosten Stämmen und Ästen und über eine Hängebrücke erreichen wir Melamchigaon. Im Dorf befindet sich eine buddhistische Meditationshöhle, in der wir einen Eindruck vom Einfluss des tibetischen Buddhismus in dieser Region bekommen. Außerdem besuchen wir das von atmosfair geförderte Schulprojekt im Dorf. Die Schule wird, genauso wie die Lodges auf dem Climate Trek, mit erneuerbaren Energieträgern unterstützt.
Heute steigen wir bis zur Hängebrücke des Melamchi-Flusses ab. Wir begegnen immer wieder buddhistischen Chörten, Stupas, Wassermühlen mit Gebetszylindern und sogenannten "Geisterfallen" und lernen das dörfliche Nepal und die hier in der Region verankerte Sherpa-Kultur intensiv kennen. Nach dem Abstieg essen wir zu Mittag, bevor wir zu unserer Lodge in Tarkeghyang (2.600 m) wieder aufsteigen. Bei gutem Wetter bietet die Lodge einen guten Blick auf den heiligen Berg Ama Yangri. Ein traditionelles Abendessen erwartet uns, ebenso wie der letzte Abend mit unserer Trekking-Mannschaft.
Heute gönnen wir unseren müden Beinen ein wenig Erholung. Wir werden in Tarkeghyang abgeholt und fahren nach Sermathang. Dort erkunden wir die Umgebung des Sherpa-Dorfes - wir spazieren durch die terrassierten Felder und genießen die spektakulären Aussichten auf die Schneegipfel des Langtang-Massivs. Nach dem Mittagessen machen wir uns mit einmaligen Erinnerungen im Gepäck auf den Rückweg nach Kathmandu.
Wir werden zum Flughafen gebracht und treten die Heimreise an.
Wir übernachten in den Städten in Hotels der Mittelklasse. Während des Trekkings sind wir in Lodges oder Gästehäusern untergebracht, die nach dem Erdbeben 2015 neu errichtet wurden. Beim Wiederaufbau wurde ein besonderes Augenmerk auf die erdbebensichere Bauweise und Nachhaltigkeit gelegt. Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, effiziente Öfen und Wasseraufbereitungsanlagen sorgen in den Lodges für einen möglichst ressourceneffizienten Betrieb. Die Zimmer bieten einfachen Komfort. Es stehen Matratzen, Bettzeug und Wärmflaschen zur Verfügung. Da die Zimmer nicht beheizt sind, ist ein Schlafsack mitzubringen, um auch für besonders kalte Nächte gewappnet zu sein. Alternativ kann ein Schlafsack vor Ort (gegen Gebühr) geliehen werden. Der Aufenthaltsraum der Lodges kann mittels Ofen beheizt werden, wird aber in der Regel nur stundenweise angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer mit westlichen Toiletten, außer die Sumcho Top Lodge in Tharepati. Der Ort verfügt über keine unmittelbare Wasserversorgung, sondern das Wasser muss von einer tiefer liegenden Quelle transportiert werden. Es steht aber eine Waschgelegenheit zur Verfügung. In manchen Orten gibt es zwei Lodges und wir entscheiden pro Termin wo wir übernachten, sodass alle Lodges vom Climate Trek profitieren. Einzelzimmer können in den Lodges nicht garantiert werden.
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