Anreise
- Meals:
- Dinner
Nach der Ankunft in Funchal werden wir am Flughafen abgeholt und erreichen nach kurzer Fahrt bereits unsere erste Unterkunft. Wir beziehen unsere Zimmer und kommen in Ruhe auf der Insel an.

Der Fokus dieser Reise liegt auf abwechslungsreichen Wanderungen durch die unterschiedlichen Vegetationszonen der Insel. Daneben bietet diese Tour auch Einblicke in die Kultur, die Sitten und Gebräuche Madeiras.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf schmalen, teils unwegsamen Pfaden. Dazu gehören dunkle Tunnel, steile Stufen und vulkanisches Gelände, das teilweise komplett von Baumheide überwuchert ist. Besonders nach Regen können einige Passagen rutschig und schlammig sein. Gelegentlich steigen wir über große Felsblöcke, für manche Etappen ist Schwindelfreiheit erforderlich. Es sind keine keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Wanderreise mit zwei Standorten vom Ostkap bis in den Westen der InselEine Insel mitten im Atlantik, umgeben vom endlosen Ozean. Zwischen Himmel, Meer und Bergen entfaltet Madeira eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften. Die Insel gleicht einem riesigen Garten: Callas am Wegesrand, bunte Bougainvilleen an alten Mauern, leuchtende Geranien auf Balkonen, Kapuzinerkresse an den Hängen und Orchideen auf den Feldern. Auf der Hochebene Paul da Serra genießen wir weite Ausblicke. Entlang der kunstvoll angelegten Levadas führen unsere Wege durch Eukalyptushaine und abwechslungsreiche Naturlandschaften. Aussichtsreiche Bergpfade eröffnen immer wieder den Blick auf den Atlantik. Verträumte Dörfer, Bananenplantagen, Gemüsegärten und gepflegte Weinhänge säumen unsere Wege. Auf dem Markt von Funchal bestaunen wir exotische Früchte wie Kaktusfeigen, Zuckerapfel und Baumtomaten. Auch die madeirische Küche lernen wir kennen und probieren lokale Spezialitäten wie pikant gewürzte Fleischspieße und die traditionelle Poncha. So vielfältig wie die Landschaften und Erlebnisse sind auch die Eindrücke, die wir von Madeira mit nach Hause nehmen.

Nach der Ankunft in Funchal werden wir am Flughafen abgeholt und erreichen nach kurzer Fahrt bereits unsere erste Unterkunft. Wir beziehen unsere Zimmer und kommen in Ruhe auf der Insel an.
Unsere erste Wanderung führt uns an den fruchtbaren Abhängen des Tals von Machico entlang, bis wir den alten Verbindungsweg zur Nordküste erreichen. Nach einem kurzen Anstieg durch Terrassenfelder eröffnet sich vom Felseinschnitt Boca do Risco ein prachtvoller Blick auf den tiefblauen Atlantik und bei klarer Sicht bis hin zur Nachbarinsel Porto Santo. Auf halber Höhe entlang der Steilküste folgen wir nun einem schmalen Pfad bis zu den Feldern von Larano. Wir steigen ab nach Porto da Cruz, hier können wir in einem Strandcafé einkehren oder schwimmen gehen, bevor wir zu unserem Hotel zurückfahren.
Heute geht es zum Cabo São Lourenço, dem Ostkap. Baumloser, steppenartiger Bewuchs und bizarre Felsformationen prägen die Landzunge. Die zunächst unscheinbar wirkende, Trockenheit liebende Küstenvegetation hat ihren ganz eigenen Reiz. Unser Weg führt über karge Wiesen und vulkanischen Fels. Bei gutem Wetter genießen wir herrliche Ausblicke auf die Nachbarinseln, die Ilhas Desertas, und das anbrandende Meer. Zur Mittagsrast suchen wir uns ein geeignetes Plätzchen. Anschließend wandern wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Nach dem Frühstück brechen wir direkt vom Hotel auf und steuern unser erstes Ziel für den Tag an. Im tropischen Garten Monte Palace bewundern wir die exotische Pflanzenpracht. Warum wachsen auf Madeira so viele Blumen und Gewächse aus aller Herren Länder? Unser Reiseleiter weiß die Antwort! Dann bringt uns der Bus in die Innenstadt. Die Straßen sind oft eng und steil, deshalb lässt sich die Inselhauptstadt am besten zu Fuß entdecken. Im Santa Catarina-Park genießen wir die herrliche Aussicht über den Hafen und werfen im Stadtgarten einen Blick auf uralte Baumriesen. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale und spazieren weiter zur Markthalle mit ihren farbenfrohen Gemüse- und Obstständen. In der Altstadt laden Fischrestaurants und Straßencafés zu einer Pause ein, bevor wir unseren Stadtbesuch mit einer Madeirawein-Probe abrunden.
Oberhalb von Monte starten wir in unsere heutige Wanderung. Über einen kurzen Anstieg gelangen wir zunächst auf den Pico Alto, von wo aus wir bei guter Sicht einen imposanten Blick über die Hauptstadt Funchal genießen können. Über wildromantische und wenig frequentierte Wiesenwege wandern wir anschließend aufwärts über den Poco da Neve und weiter bis zum Miradouro Ninho da Manta. Auf dem dritthöchsten Gipfel der Insel, dem Pico do Arieiro (1.810 m) endet dann schließlich unsere Wanderung und wir werden in unsere neue Unterkunft nach Sao Vicente gebracht.
Über den Encumeada-Pass fahren wir auf die Hochebene Paul da Serra. Auf einem märchenhaften Weg folgen wir einer Levada bis zu ihrem Ursprung. Anschließend dringen wir immer weiter in den feuchten, dichten und ursprünglichen Urwald vor. Das Levadalabyrinth bei Rabaçal bietet unzählige Möglichkeiten, dieses wohl kostbarste Naturjuwel Madeiras zu erwandern. Wir folgen verschiedenen, angenehm ausgebauten Levadawegen ohne große Steigungen. Nur um von einer Levada zur anderen zu kommen, müssen wir einige kurze, steile Auf- und Abstiege überwinden. Nach unserer Wanderung fahren wir zurück ins Hotel.
Direkt von unserem Hotel aus starten wir unsere heutige Wanderung. Das beeindruckende Zentralmassiv immer im Blick, steigen wir hinab in das Tal von São Vicente und queren über eine Brücke den Ribeira Grande. Auf der anderen Seite steigen wir zu der auf einer Anhöhe gelegenen Kapelle Nossa Senhora de Fatima hinauf. Von hier aus wandern wir entlang einer wildromantischen Levada aus dem Tal hinaus und genießen dabei den herrlichen Blick auf den Atlantik. Über Stufen steigen wir schließlich ab nach São Vicente und besuchen die schöne Kirche des heiligen Vincent. Nach einer Rast in einem Lokal im kleinen Zentrum des Ortes, geht es schließlich wieder steil bergauf, zurück zu unserem Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Der "große Gipfel" ist der sprichwörtliche Höhepunkt unserer heutigen Bergtour. Schon zu Beginn dieser Etappe genießen wir einen überwältigenden Ausblick ins Tal von Serra de Agua. Auf einem aussichtsreichen alten Pilgerweg wandern wir hinauf zum Sattel Boca do Cerro. Die Gebirgsblumen sind eine Augenweide - leuchtend gelber Ginster und tiefblaue Natternköpfe säumen unseren Weg. Nach einer gemütlichen Rast am Sattel, steigen wir über einige ausgesetzte Felstreppen steil zum markanten Gipfel des Pico Grande (1.657 m) auf. Wer den Aufstieg zum Gipfel auslassen möchte, kann am Sattel auf die Gruppe warten (ca. 2 Std.). Als Abschluss dieser großartigen Tour steht uns ein langer und anspruchsvoller Abstieg durch Kastanienwälder ins tief eingeschnittene Nonnental bevor. Herrliche Ausblicke machen die Mühe dieses Streckenabschnitts wett, und nicht nur das - am Ende der Wanderung wartet in einem urigen Restaurant ein frühes Abendessen auf uns - mit Espetadas, typisch madeirischen Fleischspießen. Wer an diesem Tag die Wanderung auslassen möchte, wird nicht mit der Gruppe am Espetada-Essen teilnehmen, sondern in einem Restaurant in São Vicente essen.
Das Gebiet von Fanal, das sich in einem kleinen Vulkankrater befindet und zum Naturpark erklärt wurde, ist ideal für eine entspannte Abschlusswanderung. Schon zu Beginn unserer Wanderung warten die ersten uralten Lorbeerbäume auf uns. Später ergeben sich dann beeindruckende Ausblicke auf die dunkelgrünen, dicht mit ursprünglicher Vegetation bewachsenen Hänge der Nordküste, die oft unter mystischen Nebelschleiern hängen. Unser Weg führt weiter entlang der Nordostflanke des Ribeira da Janela, des längsten Flusses auf Madeira. Immer weiter leicht bergauf, wandern wir durch diesen urweltlichen Wald, bis wir schließlich ein kleines Seitental überqueren und wieder auf die Straße treffen. Hier wartet bereits unser Bus und bringt uns an die Nordküste nach Porto Moniz. Auf einer Lavazunge gelegen, breitet sich dieser Ort zum Meer hin aus. Bei schönem Wetter dürfen wir uns hier auf eine Erfrischung in einem von Lavagestein geschützten Naturschwimmbecken freuen. Im Anschluss fahren wir wieder zurück nach São Vicente und treffen uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Transfer zum Flughafen in Funchal und Rückreise.
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Badezimmer.
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
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