Anreise nach La Gomera
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Wir fliegen nach Teneriffa und setzen von dort mit der Fähre nach La Gomera über. In unserem Hotel in San Sebastián treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen und Kennenlernen.

Der Fokus dieser Reise liegt auf abwechslungsreichen Berg- und Küstenwanderungen auf La Palma, La Gomera und Teneriffa, bei denen sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Gegensätze der Inseln deutlich werden. Dabei gibt es auch viele Einblicke in die Flora und Fauna und die Sitten und Gebräuche der Kanarischen Inseln.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit über vulkanisches Gelände, auf schmalen Waldwegen und gerölligen Bergpfaden. Bei der Wanderung durch die Caldera de Taburiente auf La Palma sowie für die Gipfeltour auf den Guajara auf Teneriffa ist Schwindelfreiheit notwendig. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Wanderreise durch die landschaftlichen Highlights der Inseln La Gomera und TeneriffaEin leichter Wind, eine Prise Blütenduft, Sonne pur – auf den Kanarischen Inseln herrscht ewiger Frühling. Wir tauchen ein in die vielfältige Natur und entdecken Vulkangipfel, Lorbeerwälder und Ginsterfelder, Bergdörfer, Badebuchten und Lavastrände. Auf La Gomera durchqueren wir auf einsamen Pfaden den märchenhaften Nebelwald und genießen immer wieder weite Ausblicke über die wilde Insellandschaft. Auch die beschauliche Inselhauptstadt San Sebastián erkunden wir in Ruhe, bevor wir mit der Fähre nach Teneriffa übersetzen. Auf der größten Insel der Kanaren erleben wir im Teno-Gebirge spektakuläre Gratwege, ursprüngliche Dörfer und weite Blicke auf die Steilküsten im Westen. Im Anaga-Gebirge wandern wir durch eine der ältesten Landschaften der Insel mit immergrünem Lorbeerwald, tief eingeschnittenen Schluchten und beeindruckenden Panoramen über die zerklüftete Nordostküste. Der Teide dominiert dabei stets die Kulisse und begleitet uns mit seiner eindrucksvollen Präsenz bei unseren Wanderungen. Wir erwandern die schönsten Ecken der beiden Inseln, mischen uns in kleinen Bergdörfern unters Volk und picknicken inmitten sattgrüner Terrassenfelder. Zur Erfrischung lockt immer wieder der Sprung ins Meer – doch zum Baden allein sind die Kanaren viel zu schade.

Wir fliegen nach Teneriffa und setzen von dort mit der Fähre nach La Gomera über. In unserem Hotel in San Sebastián treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen und Kennenlernen.
Wir fahren zum Aussichtspunkt Mirador del Morro de Agando, von wo aus wir beste Sicht auf das Wahrzeichen von La Gomera haben, den Felsen von Agando. Von dort steigen wir hinab in den Barranco de Santiago, eine spektakuläre Schlucht und passieren verschlafene Dörfer wie Benchijigua und Lo del Gato. Die Vegetation ändert sich spürbar, mit jedem Schritt ins Tal entdecken wir neue Pflanzen - Kameras griffbereit! Der Weg führt uns nach Pastrana, wo unser Bus auf uns wartet.
Heute starten wir unsere Wanderung in Hermigua. Im Ortsteil El Convento beginnen wir unseren Aufstieg durch das Tal von Montforte. Vorbei an zahlreichen mühevoll angelegten und bepflanzten Terrassen wandern wir stetig in Richtung Nationalpark Garajonay. Unterwegs blicken wir hinauf zu Pedro und Petra, einem gewaltigen "Steinpaar", aber auch hinab auf den Wasserfall "Salto de Agua". Schließlich erreichen wir den Nationalpark mit seinen "bärtigen" Lorbeerbäumen. Durch den märchenhaften Wald wandern wir weiter bergauf, begleitet vom Rauschen des Cerdor-Baches und von der durch Moos und Flechten geprägten grünen Umgebung. Wir folgen dem Pfad auf Pflasterwegen und durch einen lichten Kiefernwald bis auf den legendenumrankten Garajonay (1.487 m). Im Anschluss kehren wir nach San Sebastián zurück.
Der Bus bringt uns wieder hinauf ins gebirgige Zentrum der Insel, auf eine Hochebene bei Arure. Hinter dem Dorf führt der Weg hinauf zum Aussichtspunkt Mirador del Santo, von dem aus wir das Dorf Taguluche am Meer sehen können. Rechts von uns erheben sich gewaltige Felsen, die mit Höhlen durchzogen sind. Auf unserem weiteren Weg auf die Hochebene La Merica genießen wir bei jedem Schritt den Ausblick auf das Valle Gran Rey. Das Tal ist umgeben von üppiger Vegetation, aus der die weißen Häuser leuchten. Serpentine um Serpentine geht es schließlich steil hinab in den hübschen Ort La Calera und weiter nach La Playa - direkt am Strand. Badesachen nicht vergessen! Am späten Nachmittag fahren wir zurück nach San Sebastián.
Mit der Fähre setzen wir über nach La Palma. Wir erreichen den Hafen von Santa Cruz de la Palma und fahren in den Westen der Insel zu unserem Hotel in Los Llanos de Aridane. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung, um die charmante Altstadt zu erkunden oder einfach die Aussicht von der Dachterrasse unseres Hotels zu genießen.
Nach dem Frühstück fahren wir in den geologisch aktivsten Teil der Insel im Süden. Im vulkanologischen Zentrum erhalten wir einen ersten Eindruck von der "feurigen" Entstehungsgeschichte der Insel, danach schnüren wir die Wanderschuhe und wandern zum 3.000 Jahre alten Vulkan San Antonio. Wir wandern auf einem Pfad am Kraterrand entlang und erreichen bald den Teneguia, den Jüngsten der Vulkanfamilie. Durch ein Lavafeld und vorbei an teils farbigen Sand- und Aschehängen geht es hinab zu den beiden Leuchttürmen an der Südspitze La Palmas. Anschließend besuchen wir die letzte noch in Betrieb stehende Saline der Insel und haben Zeit für eine kleine Erfrischung in den Wellen - dort lassen wir den Staub des Tages zurück und kommen mit vielen neuen Eindrücken zurück in unsere Unterkunft.
Wir beginnen den Tag mit einer spektakulären Fahrt über eine Serpentinenstraße hinauf zum höchsten Gipfel der Insel, dem Roque de los Muchachos (2.426 m). Von hier aus wandern wir vorbei an einer der größten Sternwarten der Welt und genießen unterwegs immer wieder den Ausblick auf die weite Insellandschaft und in den Krater. Ob wir wohl die Nachbarinseln von hier oben aus erkennen können? Wir folgen dem Caldera-Kamm und erreichen bald darauf den Pico de la Nieve. Anschließend geht es zurück zu unserer Unterkunft.
Heute erwartet uns eine anspruchsvolle Tour, die durch ihre Vielfalt aber gleichzeitig eine der schönsten auf La Palma ist. Wir fahren mit einem Geländefahrzeug zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, zum Mirador Los Brecitos (1.083 m). Wir wandern einen Waldweg und einen teils gerölligen Serpentinenpfad hinab zum Grund des riesigen Kraterkessels. Hier schlängelt sich neben uns der Rio Taburiente entlang und wir folgen dem Weg vorbei am Roque Idafe - was dieser Felsen wohl einst für eine Bedeutung für die Ureinwohner hatte? Wir wandern stetig auf und ab, queren teils den Fluss und enden schließlich am Ausgang des Parks, wo unser Bus schon auf uns wartet und uns zurück zur Unterkunft bringt.
Die Fähre bringt uns am Morgen nach Los Cristianos auf Teneriffa. Bevor wir zu unserem Hotel fahren, wollen wir uns einen ersten Eindruck des Teide Nationalparks verschaffen. Der Bus bringt uns zum Parador de Cañadas del Teide am Fuße des mächtigen Vulkanbergs. Die Wanderung um die Felsformationen Roques de Garcia ist einfach, aber aussichtsreich. In den bizarren Felsen sehen wir verschiedene Skulpturen, darunter die erhabene "Kathedrale" und den "Finger Gottes". Anschließend machen wir uns auf den Weg zu unserem Hotel in Santiago del Teide, wo wir zu Abend essen.
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer.
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