
Ein spektakuläres Naturerlebnis erwartet Sie auf dieser deutschsprachig geführten, 16-tägigen Rundreise quer durch das chilenische und argentinische Patagonien. Neben den landschaftlichen Höhepunkten finden wir unterwegs unzählige Gelegenheiten zur Begegnung mit Einheimischen – mit Landwirten, Gauchos, oder Betreibern kleiner familiärer Hotelbetriebe. Für uns bei Andes Nativa ist die Einbindung lokaler Kleinbetriebe von großer Wichtigkeit. Auf unserer Reise erleben wir die wunderbaren Weiten Patagoniens mit einem komfortablen Fahrzeug, und finden nach ereignisreichen Tagen Entspannung in gemütlichen und sauberen Unterkünften.
Auf einer traumhaften Fahrt entlang des Lago Llanquihue können Sie auf dieser Tour die malerische Landschaft des Seengebietes bestaunen. Nach einer einstündigen Fahrt erreichen wir den ältesten Nationalpark Chiles, Vicente Pérez Rosales. Durch dichten Urwald führt die Straße dann die Hänge des Vulkans Osorno hinauf bis zur Skistation auf fast 1.600 m Höhe. Ein kurzer Spaziergang bietet unvergessliche Panoramablicke auf den Llanquihue-See und die Bergkette der Anden. Wieder im Tal angelangt, besuchen wir die berühmten Stromschnellen des Petrohué-Flusses. Laut rauschend stürzt er sich hier durch sein unebenes Bett, umgeben von einer atemberaubenden Landschaft. Danach geht es weiter zum nahegelegenen Todos Los Santos-See, dem "Allerheiligen-See", der am Fuße des Vulkans Osorno liegt. Mit seiner smaragdgrünen Wasseroberfläche halten viele Besucher ihn für den schönsten See Chiles. Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Lavastrandes kehren wir nach Puerto Varas zurück.
Nach kurzer Anfahrt steht auf dem heutigen Programm eine Wanderung*, die uns durch den Nationalpark Queulat führt. Wir gelangen zu einem Aussichtspunkt, vom dem aus wir den Ausblick auf den beeindruckenden hängenden Gletscher „Ventisquero Colgante“ und dessen Wasserfall genießen können. Anschließend geht die Fahrt entlang der üppig wilden Vegetation der Carretera Austral in Richtung Süden weiter. Riesige Nalca-Pflanzen und gigantische Farne schmücken den Wegesrand, dichte Wälder, stille Fjorde und schneebedeckte Gipfel bilden eine sagenhafte Urlandschaft. Die Straße schraubt sich in engen Serpentinen den Gipfeln entgegen zu einem der höchsten Pässe der Carretera Austral und fällt abrupt wieder ab, bis wir den reißenden Rio Cisnes (den Schwanenfluss) erreichen. Hier lichten sich die undurchdringlichen, immergrünen Regenwälder und machen der rauen südpatagonischen Berglandschaft Platz. Durch das wildromantische Tal des Río Simpson erreichen wir die Hauptstadt der Region Aisén, Coyhaique.
Wichtiger Hinweis: bis Dezember 2025, womöglich aber auch länger werden die zwei wichtigsten Wanderwege im Nationalpark Queulat restauriert. Bis zur Fertigstellung kann nur auf kürzeren Wegen gelaufen werden, ohne Ausblicke bzw. nur eingeschränkte Ausblicke auf den hängenden Gletscher.
Je nach Wetterlage erkunden wir diesen Morgen oder schon am Vorabend per Boot die spektakulären Marmorhöhlen, nahe am Ufer des General Carrera See. Außerdem erwartet uns heute ein weiteres Highlight: Der spektakuläre Gletscher Exploradores. Es geht hinein in das Exploradores-Tal mit mehreren Fotostopps, bevor wir schließlich den Zugang zum Aussichtspunkt erreichen. Auf einer rund vierstündigen Wanderung im Nationalpark San Rafael erleben wir eine beeindruckende Vegetation und artenreiche Flora. Von zwei Aussichtspunkten bietet sich ein beeindruckender Blick auf das Eisfeld und den höchsten Berg Patagoniens, den Cerro San Valentín (4.058 m). Die Gletscher formen Teil des nördlichen patagonischen Eisfelds, welches einst Teil der größten Eismasse außerhalb der Pole bildete.
Heute führt die Fahrt am smaragdgrünen Lago Viedma vorbei durch die unendlichen Weiten der argentinischen Pampa nach El Calafate am Lago Argentino. Gleich nach der Ankunft geht es weiter zum Gletscher Perito Moreno. Am Eingang des Nationalparks Los Glaciares verwandelt sich die bisher baumlose Pampa fast übergangslos in dichte Südbuchenwälder. Der südliche Arm des Lago Argentino scheint türkisfarben gegen die milchig grauen Wolkenwände der südlichen Eisfelder. Vereinzelt schwimmende Eisberge zeugen von der Nähe eines der gewaltigsten Naturereignisse der Welt. Der Gletscher Perito Moreno drückt mit unvorstellbarer Kraft riesige Eismassen von den kontinentalen Eisfeldern herunter ins Tal, die dann donnernd krachend in den See fallen. Der eisige Fluss bewegt sich bis zu 2 Meter am Tag und ist damit einer der wenigen wachsenden Gletscher der Welt. Sie können dieses grandiose Schauspiel von einer Plattform aus nächster Nähe beobachten.
Den heutigen Tag widmen wir der Erkundung des Nationalparks Torres del Paine, eines der eindrucksvollsten Naturspektakel auf dem amerikanischen Kontinent. Aus der weiten Steppe ragen mit fast unwirklicher Schroffheit die steilen Spitzen der Zwei- und Dreitausender heraus, riesige Gletscher, tiefblaue Seen und windzerzauste, knorrige Südbuchen bestimmen das Bild. Tosende Flüsse stürzen als Wasserfälle ins Tal und einsame, dunkle Wälder wiegen ihre schwarzen Wipfel im schneidenden Südwind.
An verschiedenen Stellen des Parks führen wir kürzere Wanderungen durch. Schliesslich erreichen wir auf einem kurzen Wanderpfad den Aussichtspunkt am Lago Grey, wo wir einen wunderbaren Blick auf den Gletscher Grey haben.
Als anspruchsvolle Alternative kann (separat von der Gruppe) der Aufstieg zur Base Las Torres organisiert werden – nicht im Preis inklusive.
Beispielunterkünfte während der Tour: Hotel Casa Bellavista, Hotel Weisserhaus, Hotel Yelcho, Hotel Espacio y Tiempo, Hotel Belisario Jara, Hotel Terra Luna Lodge in Puerto Guadal, Hotel Americano, Hotel Poincenot , Hotel Sierra Nevada, Morrena Lodge/Lago Grey, Hotel Isla Rey Jorge oder ähnlich.
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