
Sie zählt wohl zu den berühmtesten und meist befahrensten Straßen Südafrikas, wenn nicht gar der ganzen Welt: Die Garden Route! Entlang des Indischen Ozeans schlängelt sie sich durch die schönsten Landschaften, an malerischen Küstenabschnitten vorbei und durch reizvolle Orte. Doch wenn du die spektakulären Aussichten lediglich durch das Autofenster bewunderst, entgeht dir eine ganze Menge. Denn die wahre Magie eröffnet sich dir erst, wenn du aussteigst und zu Fuß durch riesige Schluchten läufst, kleine Wasserfälle entdeckst, auf steilen Klippen stehst, die Meeresluft einatmest und dir deinen Weg durch dichten Dschungel bahnst.
Wir zeigen dir daher unsere fünf liebsten Wanderwege an der Garden Route, bei denen du mal vom Grün dichter Wälder umgeben bist, mal Robben beim Sonnen zusiehst, mal rauschende Flüsse überquerst und zum Abschluss deiner Tour mitten in der Natur badest. Komm‘ mit uns an den vielleicht schönsten Küstenstreifen Südafrikas!
Das Wichtigste zur Garden Route in Südafrika
- Die Garden Route zählt zu den beliebtesten Panoramarouten Südafrikas und wurde von der UNESO als Biosphärenreservat ausgezeichnet.
- Es ist nicht offiziell festgelegt, wo sie startet und endet, meist ist damit jedoch der Küstenabschnitt zwischen Mosselbay und Gqeberha gemeint. Zuweilen wird der Begriff auch weiter gefasst und Kapstadt sowie Gqeberha als Anfangs- beziehungsweise Endpunkt bezeichnet.
- Die Garden Route weist die unterschiedlichsten Landschaften von dschungelartigen Wäldern, über gigantische Schluchten bis hin zu fantastischen Stränden sowie eine reiche Biodiversität auf. Daher ist sie ideal für entspannende und abenteuerreiche Aktivitäten in der Natur, wie Wandern, Tierbeobachtungen, Kajakfahren und Baden.
- Zu den schönsten Wandergebieten entlang der Garden Route zählen der Wilderness Nationalpark, die Knysna National Lake Area, der Tsitsikamma-Nationalpark, das Robberg Nature Reserve und der Addo Elephant Park.
- Die Garden Route kann das ganze Jahr über bereist werden, als beste Zeit zum Wandern gelten der Frühling, der Herbst und der Winter. Im südafrikanischen Sommer kann es mancherorts heiß werden und die berühmten Orte sind sehr gut besucht.
Die Garden Route: Küstenstraße durch den Garten Eden Südafrikas
Auf der einen Seite schroffe Felsen, auf der anderen die tosenden Wellen des Indischen Ozeans: Die Garden Route ist in eine Kulisse eingebettet, die sich die kreativsten Landschaftsbauer nicht hätten ausdenken können. Wildromantische Strände, undurchdringlicher Dschungel, bunte Vögel, salzige Luft und immer wieder Anblicke, die entweder mit ihrer unfassbaren Weite oder mit ihren kleinen detailreichen Schätzen den Schritt verlangsamen lassen.
Dass niemand so richtig sagen kann, wo die Garden Route denn nun eigentlich beginnt und endet, zeigt noch einmal mehr: Dieser „Garten Eden“, der die ersten Europäer, die sich hier niederließen, mit seiner Fruchtbarkeit überraschte, lässt sich in kein Schema pressen – hier zeigt sich die Natur so, wie es ihr beliebt.
Das macht die Garden Route so besonders:
- Erreichbarkeit: Trotz ihrer Nähe zur Natur ist die Garden Route einfach zu erreichen und die Infrastruktur bestens ausgebaut.
- UNESCO-Biosphärenreservat: Im Jahr 2017 wurde die Garden Route aufgrund ihrer immensen Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur als UNESCO Biosphärenreservat ausgezeichnet.
- Gigantische Vielfalt: Die Region umfasst die unterschiedlichsten Landschaften, bietet den verschiedensten Tieren eine Heimat und ist eine traumhafte Kulisse für abenteuerliche und entspannende Aktivitäten.
- Wanderparadies: Zahlreiche Wanderwege in unterschiedlichen Schwierigkeits- und Abenteuergraden bieten Zugang zu einer traumhaften Szenerie.
- Ganzjahresziel: Je nach Region und persönlichen Vorlieben hat die Garden Route das ganze Jahr über viel zu bieten.



Die Garden Route im Überblick:
| Lage | Am Indischen Ozean in Südafrika Es gibt keinen offiziellen Start- und Endpunkt, meist wird sie jedoch auf den Küstenabschnitt zwischen Mossel Bay und Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) begrenzt. Manchmal wird die Strecke bereits mit Kapstadt als Anfangspunkt beschrieben und die Region um Oudtshoorn mit einbezogen. |
| Länge | Zwischen Mossel Bay und Gqeberha: ca. 370 km Ab Kapstadt: ca. 750 km |
| Landschaft | Die Natur ist von Kontrasten geprägt. Zu den Landschaftsformen zählen: Strände Lagunen Wälder Felder Steilküsten Flüsse Wasserfälle Dünen Savannen |
| Pflanzen (u.a.) | Yellowwood-Bäume Fynbos Erikas Gladiolen Callas Strelitzien Proteas Farne |
| Tiere (u.a.) | Robben Wale Delfine Eisvögel schwarzer Austernfischer Kormorane Fischadler Elefanten Antilopen Affen |
| Aktivitäten | Wandern Surfen Baden Tauchen & Schnorcheln Kanufahren Weinverköstigungen Tierbeobachtungen Safaris Kulturerlebnisse |
Tipp: Als würde sich an der Garden Route nicht schon ein Highlight an das nächste reihen, ist sie auch noch der ideale Ausgangspunkt, um weitere Regionen Südafrikas zu erkunden. Du kannst zum Beispiel weiter in den Nordern zum Krüger Nationalpark oder nach Johannesburg reisen, im Landesinneren die Karoo Halbwüste oder auch die Weinberge des Landes erkunden. Auf unseren Südafrika Reisen kombinieren wir meist verschiedene Gegenden, um dir einen möglichst umfassenden Einblick in die Besonderheiten Südafrikas zu geben – selbstverständlich dennoch mit ausreichend Zeit, um jeden Ort mit Muße zu genießen.
Die schönsten Wandergebiete an der Garden Route: Zu Fuß zu den schönsten Ecken Südafrikas

An der Garden Route kannst du nahezu überall anhalten, aussteigen und durch die tollsten Landschaften wandern. Und fast jedes Mal siehst du dich von einer anderen Szenerie umgeben. Mancherorts läufst du zwischen uralten Bäumen, dann wieder wirst du an verlassenen Küsten von der Meeresbrise umweht. Dramatische Berge lassen sich ebenso erkunden wie weite Täler und während quirlige Küstenorte dich lebensfroh begrüßen, erzählen jahrhundertealte Felsen Geschichten längst vergangener Zeiten.
Ein Klassiker zum Wandern ist der Garden Route Nationalpark. Im Jahr 2009 aus dem Zusammenschluss des Wilderness Nationalparks, des Tsitsikamma Nationalparks, der Knysna National Lake Area und mehreren kleineren Naturreservaten rundum entstanden, ist er mit seinen längeren und kürzen Routen ein Paradies für alle, die die Natur in all ihren Facetten erleben möchten.
Tipp: Besonders malerisch werden deine Wanderungen im Garden Route Nationalpark zwischen August und Oktober, denn im südafrikanischen Frühling blühen die Wiesen in satten Farben.
Knysna National Lake Area: Lagunenidylle & Dschungelabenteuer
Das Highlight dieses Naturschutzgebietes aus Wäldern mit hunderte Jahre alten Outeniqua Yellowwoods Bäumen und Feuchtgebieten ist die wunderschöne Lagune, die zahlreichen Wasservögeln ein Zuhause gibt. Eingerahmt von zwei Landzungen, auf denen sich die „Knysna Heads“ – zwei riesige Sandsteinfelsen – erheben, fühlen sich im Wasser und an den Sandbänken solch seltene Tiere wie der „Black African Oyster Catcher“ (Schwarzer Austernfischer) und „Knysna Sea Horses“ wohl. In den Urwäldern sollen sogar Knysna-Elefanten leben.
- Wandermöglichkeiten: Viele Tages-Wanderrouten zwischen 6,5 km und 20 km. Außerdem endet im Harkerville Forest der mehrtägige Outeniqua Trail, eine der berühmtesten Trekkingrouten Südafrikas.
- Nächst gelegener Ort: Knysna
- Aktivitäten: Wandern, Wassersport, Tierbeobachtungen
- Beste Reisezeit: Juli – Dezember (Walbeobachtungssaison Juli – Oktober)
Auf diesen Reisen sind wir rund um Knysna unterwegs:
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Unsere Kollegin Martina hat von ihrer Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“ eine besondere Erinnerung aus Knysna mitgebracht und für uns springt dadurch eine Restaurant-Empfehlung heraus:
„Wir fahren zu den Heads, der Ort wo die Lagune ins Meer übergeht, und essen dort in einem Kaffee mit wundervollem Blick aufs Wasser zu Mittag. Die leicht salzige Luft, die Schreie der Möwen und die an die schroffe Küste klatschenden Wellen kreieren das perfekte Setting für unseren light Lunch im East Head Café.“



Der Wilderness Nationalpark: Wandern zwischen Bergen, Stränden und Wäldern
Rund 15 km östlich von George vereinen sich zwischen der Mündung des Touws Flusses und dem Goukamma Nature Reserve bei Buffels Bay Flüsse, Seen, Sümpfe, Strände und Wasserfälle vor der Kulisse der majestätischen Outeniqua Berge zu einer erstklassigen Anlaufstelle für Wanderungen. Da es hier sowohl Salz-, Brack– als auch Süßwasserquellen gibt, zählt das Gebiet zu den artenreichsten Wasservogel-Regionen Südafrikas.
- Wandermöglichkeiten: Fünf Tageswanderwege zwischen ca. 3,5 km und 10 km Länge entlang von Flüssen, um Seen oder durch Dünen
- Nächst gelegener Ort: Wilderness
- Aktivitäten: Wandern, Kanufahren, Canopy Touren, Vogelbeobachtungen
- Beste Reisezeit: Oktober – April, zwischen Mai und September ist es ruhiger, es kann allerdings häufiger regnen
Tipp: Am Aussichtspunkt „Map of Africa“ hast du einen fantastischen Blick auf den Wilderness Nationalpark. Schaust du etwas genauer hin, kannst du erkennen, wie der Kaaimans River ein Waldstück so umrahmt, dass es aussieht wie der afrikanische Kontinent auf einer Landkarte.



Tsitsikamma-Nationalpark: Naturbelassene Küsten & mächtige Wälder
An der Mündung des Storm Rivers befindet sich der aus einem felsigen Küstenabschnitt und einer Bergregion bestehende Nationalpark. Geprägt von tiefen Schluchten, Flüssen und Wäldern, kannst du umgeben von tosenden Wellen oder uralten Bäumen mit etwas Glück Antilopen, Affen, Vögel, Delfine und Wale zu Gesicht bekommen. Größter Anziehungspunkt ist die 77m lange Suspension Bridge, auf der du umgeben von steilen Felswänden rund 7 m hoch über dem Storms River schwebst.
Tipp: Du suchst den Nervenkitzel? Kurz vor dem Park befindet sich die Bloukrans Bridge, von der du zum höchsten Bungee-Sprung Afrikas starten kannst.
- Wandermöglichkeiten: Fünf kurze und drei mehrtägige Wanderungen, die durch das Landesinnere oder ans Meer führen.
- Nächst gelegener Ort: Storms Rivier (mehr Infrastruktur in Plettenberg Bay)
- Aktivitäten: Wandern, Zipline, Kajaktouren, Bungeejumping, River Rafting
- Beste Reisezeit: Ganzjährig, vor allem zwischen November und April, wenn die Temperaturen angenehm warm sind und die Natur erblüht.
Auf diesen Reisen sind wir im Tsitsikamma-Nationalpark unterwegs:
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Robberg Nature Reserve: Wilde Natur, prähistorische Höhlen & hunderte Robben
Blühender Fynbos, traumhafte Strände, hohe Dünen, in der Luft verschiedenste Vögel, im Meer majestätische Wale sowie Delfine und an den Felsen hunderte Robben: Das auf einer Halbinsel gelegene Natur- und Meeresschutzgebiet vereint die unterschiedlichsten Wunder der Natur. Geschichtsinteressierte kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn in der Nelson Bay Cave wurden Funde gemacht, die auf eine Besiedlung in der Steinzeit hinweisen und dem Naturreservat den Titel als UNESCO Weltkulturerbe einbrachten.
- Wandermöglichkeiten: Drei ineinander übergehende ausgeschilderte Wanderungen von unterschiedlicher Länge und unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Der längste Trail beinhaltet Kletterpassagen.
- Nächstgelegener Ort: Plettenberg Bay
- Aktivitäten: Wandern, Tiersichtungen, Baden, Erkunden von prähistorischen Felsen
- Beste Reisezeit: Oktober bis Mai (Walsichtungen vor allem zwischen Juni und November, Blüte der Kandelaber zwischen Februar und April)
❢ Achtung: Insbesondere, wenn du den längsten Wanderweg, den „The Point“ in Angriff nimmst, solltest du die Gezeiten im Blick behalten, da du dabei so nah am Wasser läufst, dass es bei Flut gefährlich wird. Bist du mit ASI Reisen unterwegs, führt dich dein Guide selbstverständlich sicher über die Halbinsel.
Auf diesen Reisen sind wir im Robberg Nature Reserve unterwegs:
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Addo Elephant Park: Safari und Wandern
Der Addo Elephant Park ist zwar hauptsächlich als Ziel für fantastische Safaris bekannt, doch auch auf ausgeschilderten Wanderwegen lässt sich der Nationalpark erkunden. So kannst du zu Fuß durch Wald-, Dünen- und Küstenlandschaften wandern sowie sanfte Hügel und offene Ebenen durchstreifen – je nach Wetterlage in saftig grünem oder trockenem Zustand. Bei einer Safari hast du mit reichlich Glück sogar die Chance, die Big 7 zu erspähen.
❢ Achtung: Im Park darfst du nicht einfach an einer beliebigen Stelle loswandern, denn außerhalb der speziell ausgeschilderten Orte ist es nicht erlaubt, aus dem Fahrzeug auszusteigen.
Unsere Kollegin Martina kommt nach ihrem Besuch im Addo Elephant Park auf der Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“ aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus:
„Und dann der Addo Elephant Park. Ich habe vorher schon Bilder gesehen – aber das dort live zu erleben? Weite Savanne, dichter Busch, und mittendrin plötzlich eine Elefantenherde. Ich habe mein Fernglas fast nicht mehr aus der Hand gelegt, weil ständig irgendwo etwas raschelte oder galoppierte. Und wenn es mal ruhig war, war genau das das Beeindruckendste: diese tiefe, staubige Stille der afrikanischen Landschaft.“
- Wandermöglichkeiten: Mehrere Wanderwege zwischen 2 km (ca. 1 h) und 36 km (2 bis 3 Nächte) durch Wälder und entlang von Küsten mit der Möglichkeit, Dünen zu besteigen
- Nächst gelegener Ort: Gqeberha
- Aktivitäten: Wandern, Safari, Sandboarden
- Beste Reisezeit: Ganzjährig. Im Sommer (November bis März) kann es sehr heiß werden, im Winter (Mai bis August) ist es milder, dafür wird es nachts kalt. Mit Regen ist ganzjährig zu rechnen, im Winter jedoch weniger.
Tipp: Wilde Tiere und Abenteuer in der Natur sind genau dein Ding? Wir haben dir die wichtigsten Punkt rund um eine Safari in Südafrika zusammengefasst.
Auf diesen Reisen sind wir im Addo Elephant Park unterwegs:
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Die 5 schönsten Wanderwege an der Garden Route: Meerblick, Tiersichtungen & Waldidylle
Ob im dichten Urwald, in luftigen Höhen oder entlang von Meeres umtosten Küsten: Die Garden Route Region ist von spektakulären Wanderwegen durchzogen. Die Hauptrolle spielt dabei eindeutig die Natur, die mit fantastischen Stränden, frechen und scheuen Tieren, skurrilen Felsen, gigantischen Bäumen, blühenden Blumen, rauschenden Wasserfällen und leise dahin plätschernden Bächen aufwartet.
Dabei kannst du es entspannt angehen lassen oder dich herrlich herausfordern, denn die Routen reichen von leicht bis anspruchsvoll und von wenigen Kilometern bis hin zu mehreren Tagen. Sie führen dich sowohl über bestens präparierte Wege als auch über Sand und Steine und sogar über schwindelerregende Hängebrücken. Solltest du eine Pause brauchen, ruhst du dich in Naturpools aus, wartest geduldig auf die Big Five oder steigst aufs Kanu um.
Die 5 schönsten Wanderwege an der Garden Route im Überblick:
| Wanderweg | Länge | Dauer | Schwierigkeitsgrad | Besonderheit |
| Giant Kingfisher’s Trail | ca. 7 km | ca. 3,5 h | Mittel | Schattiger Waldwanderweg mit Ponton-Überfahrt zu einem Wasserfall mit natürlichen Pools |
| Dolphin Trail | ca. 17 km | ca. 2 Tage | Mittel – anspruchsvoll | Küstenwanderweg mit reicher Flora und Fauna |
| St. Blaize Trail | ca. 13,5 km | ca. 6 h | Mittel | Küstenwanderung mit freiem Blick auf den Ozean |
| Witsand Circuit | ca. 5,5 km | ca. 2 h | Mittel | Rundwanderweg zu Robben und Dünenlandschaften |
| Jubilee Creek Waterfall Walk | ca. 3,6 km | ca. 1,5 h | Einfach | Waldwanderung entlang alter Goldminen zu einem natürlichen Felsenpool |
Tipp: Die Garden Route ist nicht die einzige Region Südafrikas, die dazu einlädt, die Wanderschuhe zu schnüren. Diese Wanderungen in Südafrika können wir dir zusätzlich empfehlen.
Zu allen Wanderreisen in Südafrika ➤
1. Giant Kingfisher’s Trail, Wilderness Nationalpark: Bunte Vogelwelt mit rauschendem Finale

Dichter Wald mit gigantischem Blätterdach, eine Ponton-Überfahrt, ein rauschender Wasserfall und natürliche Pools: Der Giant Kingfisher’s Trail nahe des Örtchens Wilderness verspricht eine Wanderung mit abenteuerlicher Note. Entlang des Touw Rivers marschierst du im Schatten alter Bäume zunächst am Westufer des Flusses entlang, bis es schließlich gilt, auf die andere Seite zu gelangen. Entweder hüpfst du dazu von Stein zu Stein (falls sie nicht vom Wasser bedeckt sind) oder du nimmst das bereit stehende Ponton zu Hilfe und ziehst dich am Seil hinüber.
Am Ostufer angekommen, wird es zunächst etwas steiler, bevor du bald auf den Felsen vor dem ersehnten Ziel stehst: Der Wasserfall rauscht und einem Bad in den Pools daneben wirst du wohl nicht widerstehen können, bevor du dich auf dem gleichen Weg zurück zum Startpunkt begibst. Übrigens: Der Wasserfall ist zwar das offensichtlichste Highlight des Weges, doch auch der restliche Teil der Wanderung ist keineswegs öde. Zwischen dem dichten Grün des Waldes hast du immer wieder Chancen, die bunte Vogelwelt bei ihrer Jagd nach Beute zu beobachten – allen voran den namensgebenden Eisvogel (auf Englisch „Kingfisher“). Doch auch nach den roten Federn des Knysna Louris solltest du Ausschau halten.
Tipp: Vor allem am Wochenende und an sonnigen Tagen üben der Wasserfall und die Pools eine große Anziehungskraft aus. Möchtest du das Ambiente in Ruhe genießen, solltest du möglichst früh starten.
- Besonderheit: Schattiger Waldwanderweg mit Ponton-Überfahrt zu einem Wasserfall mit natürlichen Pools
- Highlights: Ponton-Überfahrt, Vogelwelt, Wasserfall
- Charakter: Gut ausgeschildeter Waldweg, der zunächst etwas verwurzelt ist und später in Holzstege übergeht, zeitweise steil. Mehrere Picknickplätze und Bänke am Ufer laden zu Pausen ein.
Der Giant Kingfisher’s Trail im Überblick:
| ➥ Startpunkt | Gegenüber vom Tor zum Ebb&Flow Camp am westlichen Ufer des Touw Rivers im Wilderness Nationalpark |
| ➳ Endpunkt | Gegenüber vom Tor zum Ebb&Flow Camp am westlichen Ufer des Touw Rivers im Wilderness Nationalpark |
| ↔ Distanz | Ca. 7 km |
| Dauer | Ca. 3,5 h |
| Δ Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Voraussetzungen | Gute Grundkondition Etwas Armkraft Bereitschaft, einen Fluss auf einem Ponton zu überqueren |
Tipp: Die Ponton-Überfahrt ist dir nicht genug Wasser-Abenteuer? Den ersten Teil des Wegs kannst du auch mit dem Kanu zurücklegen und erst loswandern, wenn der Fluss zu schmal wird. Da das Wasser so ruhig ist, brauchst du dafür keine besonderen Kenntnisse und ein Kanu-Verleih befindet sich vor Ort.
2. Dolphin Trail, Tsitsikamma-Nationalpark: Wilde Romantik am Indischen Ozean

Dass der Dolphin Trail oftmals im Schatten des berühmten Otter Trails, dessen Zugang stark beschränkt ist, steht, wird dem Wanderweg im Tsitsikamma-Nationalpark keinesfalls gerecht. Denn 180-Grad Ausblicke auf den Indischen Ozean, rosa Flamingos, flatternde Schmetterlinge und die für Südafrika so typische Fynbos-Vegetation beweisen, dass die zweitägige Route definitiv zu den schönsten Küstenwanderungen Südafrikas zählt.
Direkt zu Beginn erwartet dich mit der berühmten Suspension Bridge über dem Storms River ein absolutes Highlight. Was für ein Gefühl, auf der leicht schwankenden Hängebrücke zu stehen, während nur etwa sieben Meter unter dir das Wasser rauscht und sich vor dir mächtige Felsen erheben! Anschließend lässt du die Tageswandernden hinter dir, streifst durch geheimnisvolle Wälder, entlang von murmelnden Bächen und wenn die Aufstiege mal steil erscheinen, kannst du dich wahrscheinlich bald schon in einem natürlichen Pool zurücklehnen.
❢ Achtung: Zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar ist der Dolphin Trail gesperrt.
- Besonderheit: Küstenwanderweg mit reicher Flora und Fauna
- Highlights: Hängebrücken, Steilkop, Walsichtungen möglich (saisonal)
- Charakter: Mittelschwerer Weg mit einigen steilen Anstiegen und nassen Felsen
Der Dolphin Trail im Überblick:
| ➥ Startpunkt | Storm’s River Mouth |
| ➳ Endpunkt | Fernery |
| ↔ Distanz | Ca. 17 km |
| Längste Tagesetappe | Ca. 9,5 km (Tag 2) |
| Dauer | Ca. 2 Tage |
| Δ Schwierigkeitsgrad | Mittel – anspruchsvoll |
| Voraussetzungen | Gutes Fitnesslevel Mindestalter: 12 Jahre Gepäcktransport möglich |
Tipp: Auf unserer Reise Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken, bist du an Tag 5 auf dem Dolphin Trail unterwegs. Unsere Guide Koordinatorin Martina war mit dabei und hat den Dolphin Trail direkt ins Herz geschlossen:
„Schroffe Felsen, der Indische Ozean, der tosend gegen die Klippen kracht, und dazwischen kleine Pfade, Bäche, Hängebrücken. Ich habe generell ein Faible für Küsten und Küstenwege und der Dolphin Trail mit seiner wilden Romantik hat sich ein schönes Plätzchen in meinem Herzen erschlichen. Die Kormorane, denen ich den ganzen Tag zuschauen könnte und die Robben, die man hier sehen kann, tun natürlich das ihrige zum Erlebnis.“
3. St. Blaize Trail, Mosselbay: Dem Ozean ganz nah

Die Brandung im Ohr, die Wellen vor Augen und den Salzgeruch in der Nase: Auf dem St. Blaize Trail ist der Ozean dein treuer Begleiter. Auf den Klippen rund um Mosselbay kannst du den Blick frei in die Ferne schweifen lassen, aber auch direkt vor dir immer wieder große und kleine Wunder der Natur erspähen. Du teilst dir die Pfade mit niedlichen Klippschliefern und zuweilen mit der Gemeinen Puffotter, während sich die südafrikanische Pflanzenwelt ebenfalls von ihrer besten Seite zeigt.
Am renommierten Golfplatz Pinnacle Point wirst du den ein oder anderen Abschlag mit verfolgen können (Achtung vor verirrten Golfbällen!) und solltest dir nicht die Gelegenheit entgehen lassen, zur unterhalb liegenden, wunderschönen Bucht hinab zu spazieren und vielleicht sogar Walen und Delfinen beim Spielen zuzusehen. Mach‘ auch unbedingt einen Abstecher in den Tunnel, der zum Golfclubhaus führt: Die spektakulären Mosaikkunstwerke im Inneren geben dir einen künstlerischen Einblick in die Geschichte der Region. Erspähst du schließlich den Leuchtturm am Cape St. Blaize, geht die zwar meist ebene, aber aufgrund des unterschiedlichen Terrains nicht ganz unanstrengende Wanderung schließlich ihrem Ende zu.
Tipp: Am Ende des Weges Richtung Cape St. Blaize wirst du die Mossel Bay Zipline über dir erkennen. Vielleicht hast du im Anschluss an deine Wanderung ja noch Lust, die als längste über den Ozean führende geltende Zipline der Welt auszuprobieren?
- Besonderheit: Küstenwanderung mit freiem Blick auf den Ozean
- Highlights: Bucht unterhalb vom Pinnacle Point Clubhouse, The Iconic Mosaic Tunnel Project, Klippschliefer- und Walsichtungen (je nach Saison)
- Charakter: In beide Richtungen begehbarer, gut markierter, meist ebener Wanderweg mit teils sandigem oder steinigem Untergrund, der bei Nässe rutschig sein kann. Mobilfunknetz ist gegebenenfalls nicht auf der gesamten Strecke verfügbar.
Der St. Blaize Trail im Überblick:
| ➥ Start-/Endpunkt | Dana Bay |
| ➳ End-/Startpunkt | St. Blaize-Höhle unterhalb des Cape St. Blaize Leuchtturms |
| ↔ Distanz | Ca. 13,5 km |
| Dauer | Ca. 6 h |
| Δ Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Voraussetzungen | Gute Grundkondition Trittsicherheit |
Tipp: Der Fischerort Mossel Bay erfreut sich immer größerer Beliebtheit und zählt für uns zu den schönsten Städten Südafrikas. Ob Entspannen am Strand, Wellenreiten oder Tauchen: Zwischen deinen Wanderungen kannst du am „westlichen Tor der Garden Route“ so einiges unternehmen.
4. Witsand Circuit, Robberg Nature Reserve: Weite Dünen & tausende Robben

Du wolltest schon immer mal eine Robbe mit eigenen Augen sehen? Im Robberg Nature Reserve kannst du dir diesen Traum erfüllen, denn auf der romantischen Halbinsel nahe Plettenberg Bay tummeln sich rund 8.000 der niedlichen Tiere. Und nicht nur die: Vor der Küste fühlen sich Wale, Delfine und weiße Haie wohl – ja sogar die seltene Duiker, die kleinste Antilopenart des Westkaps, zeigt sich in dem Naturreservat ab und an. Der Witsand Circuit führt dich durch ursprüngliche Fynbos-Vegetation am nördlichen Kamm entlang, während dich vom ersten Schritt an fantastische Ausblicke auf das blaue Meer, die tosende Brandung und die schroffen Felsen begleiten.
Hast du den „The Gap“ und eine Felsspalte, die auf die Abspaltung des Superkontinents Gondwana vor Millionen von Jahren zurückzuführen ist, passiert, ist es nicht mehr zu überhören und auch der „Duft“ lässt keinen Zweifel: Du näherst dich der Robbenkolonie. Entlang der Küste sonnen sie sich auf den Felsen und baden im Meer. Kannst du dich von ihrem Anblick losreißen, geht es weiter zur riesigen „Witsand“-Düne, einer von lediglich sieben „climbing-falling“ Dünen an der Südküste. Für den teils etwas mühsamen Weg durch den weichen Sand entschädigt dich der dahinter liegende Traumstrand schnell – der perfekte Ort zum Entspannen und für eine Abkühlung im Meer, bevor du weiter zurück zum Ausgangspunkt marschierst.
Tipp: Nimm‘ am besten ein Fernglas mit, wenn du die Robben genau beobachten willst. Damit stehen zudem die Chancen, Wale und Delfine zu beobachten, besser. Denke außerdem unbedingt an Sonnenschutz, denn Schatten gibt es auf der gesamten Halbinsel so gut wie gar nicht.
- Besonderheit: Rundwanderweg zu Robben und Dünenlandschaften
- Highlights: Witsand Düne, Robbenkolonie, The Island Strand
- Charakter: Gut ausgeschildeter und ausgebauter Rundweg über Holzstege, Sand und Treppen. Das sandige Stück durch die Dünen kann etwas ermüdend werden.
Der Witsand Circuit im Überblick:
| ➥ Startpunkt | Parkplatz am Informationszentrum im Robberg Nature Reserve |
| ➳ Endpunkt | Parkplatz am Informationszentrum im Robberg Nature Reserve |
| ↔ Distanz | Ca. 5,5 km |
| Dauer | Ca. 2h |
| Δ Schwierigkeitsgrad | Mittel |
| Voraussetzungen | Gute Grundkondition |
Tipp: Auf Robberg Island gibt es insgesamt drei verschiedene Trails, die so angelegt sind, dass sich auch noch spontan entscheiden lässt, wie lange man unterwegs sein möchte. Die Routen gehen ineinander über, sodass du nach etwa 2,1 km hinter „The Gap“ und nach rund 5,5 km hinter der „Witsand“-Düne auswählen kannst, ob du auf einem Rundweg zurückwanderst oder weiter gehen möchtest. Für die anstrengendste, ca. 9,2 km lange Wanderung bis zum „The Point“, dem östlichsten Punkt der Halbinsel, solltest du bereit sein, zu klettern und musst außerdem auf die Gezeiten achten.
Unsere Reisetipps für Robberg Island:
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Kleiner Einblick gefällig, was dich auf der Reise Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken erwartet? Ernst war bereits mit dabei und berichtet:
„Beeindruckende Küstenabschnitte, faszinierende Berge und Weiten, wilde Tiere im Nationalpark, sehr gute Unterkünfte und schmackhaftes Essen. Dank an unseren Guide Frank Gaude, der das besonderen Erlebnis dieser Reise hervorragend abgerundet hat.“
5. Jubilee Creek Waterfall Walk, Knysna Forest: Auf den Spuren der Goldgräber

Du wolltest schon immer mal Waldbaden? Wenn du im Goudveld Forest bei Knysna unterwegs bist, magst du fast glauben, dieser Trend, bei dem es darum geht, zwischen Bäumen zur inneren Ruhe zu finden, wäre dort erfunden worden. Und am Ende des Jubilee Creek Waterfall Walks kannst du obendrein sogar wirklich noch baden. Du wanderst am Ufer des Jubilee Creeks durch dichtes Grün unter riesigen Bäumen, vorbei an zierlichen Farnen, hörst das Gurgeln des Wassers und das Zwitschern der Vögel, während sich die frische Luft mit dem erdigen Duft des Waldbodens vermischt und sich Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Äste bahnen.
Dazwischen regen versteckte alte Goldminen aus dem 19. Jahrhundert deine Fantasie an und du balancierst mehrere Male über den Fluss. Wenn du glaubst, dass die Idylle nicht mehr zu überbieten ist, wirst du am Ende eines Besseren belehrt, denn der kleine Wasserfall und der natürliche Pool könnten einem Märchen entsprungen sein. Jetzt musst du dich nur noch entscheiden, ob du dich zum Baden in das kalte Wasser wagst oder lediglich deinen Füßen eine Erfrischung gönnst und wie lange du dein Picknick ausdehnen möchtest, bevor es auf dem gleichen Weg wieder zurück geht.
- Besonderheit: Waldwanderung entlang alter Goldminen zu einem natürlichen Felsenpool
- Highlights: Felsenpool mit Wasserfall, alte Goldminen, Chance auf die Sichtung des Federhelmturako (Knysna loerie)
- Charakter: Meist flach verlaufender Waldweg entlang eines Bachs, der mehrmals überquert wird. Bei höherem Wasserstand muss dafür über Steine oder Baumstämme balanciert oder hindurch gewatet werden.
Der Jubilee Creek Waterfall Walk im Überblick:
| ➥ Startpunkt | Jubilee Creek Picknickplatz |
| ➳ Endpunkt | Jubilee Creek Picknickplatz |
| ↔ Distanz | Ca. 3,6 km |
| Dauer | Ca. 1,5 h |
| Δ Schwierigkeitsgrad | Einfach |
| Voraussetzungen | Grundkondition Je nach Wasserstand Trittsicherheit beim Überqueren des Flusses |
Tipp: Vor oder nach deiner Wanderung solltest du unbedingt Knysna einen Besuch abstatten. Flankiert von den Knysna Heads und am Rande einer malerischen Lagune gelegen, zählt die Stadt zu den beliebtesten Orten entlang der Garden Route. Auf der Reise „Südafrika komfortabel erwandern“ besichtigst du die Knysna Heads und bummelst gemeinsam mit deinen Mitreisenden an der Waterfront entlang.
Sabine war auf dieser Reise mit ASI unterwegs und fasst sie folgendermaßen zusammen:
„Traumhafte Landschaften, wunderschöne Trails, sehr gute Hotels und leckeres Essen machen diese Reise zu einer außergewöhnlichen Erfahrung. Eine herrliche Mischung aus Abenteuer & Komfort. Unser Guide Marie Claire war die beste Botschafterin ihres Landes.“
Tipp: Du möchtest Südafrika nicht so schnell verlassen? Dann statte doch auch diesen Sehenswürdigkeiten Südafrikas einen Besuch ab.
Tipps zum Wandern an der Garden Route in Südafrika

Die Garden Route hat sich als Südafrikas Garten Eden einen Namen gemacht. Dabei ist die berühmte Straße nicht nur ideal für einen Roadtrip voller fantastischer Aussichten, sondern führt ebenfalls durch die schönsten Wandergebiete des Landes. In der folgenden Tabelle haben wir dir die wichtigsten Informationen zusammengestellt, mit denen du aus deinen Wanderungen das meiste herausholst. Zur Vorbereitung auf deine Reise können wir dir außerdem unseren Artikel zur Kultur in Südafrika empfehlen.
| Beste Reisezeit zum Wandern | Frühling (September – November), Herbst (März – Mai) & Winter (Juni – August) Mit Regen muss das ganze Jahr über gerechnet werden Mehr zur besten Reisezeit für Südafrika |
| Ausbau der Wanderwege | Viele gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege durch unterschiedliche Landschaften und vorbei an natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Es sind sowohl kurze Wanderungen als auch mehrtägige Touren möglich. |
| Gesundheit | Die Region rund um die Garden Route ist malariafrei. Insektenschutz ist vor allem im Sommer hilfreich. |
| Sicherheit | Die Garden Route gilt als eine der sichersten Gegenden Südafrikas, da die Menschen entlang der Straße ihren Lebensunterhalt größtenteils vom Tourismus beziehen. Aktuelle Sicherheitshinweise findest du auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Es gibt einige gefährliche Tiere in Südafrika, die jedoch scheu sind und sich selten zeigen. Achte auf Warnhinweise und informiere dich bei Wanderungen nahe der Küste über die Gezeiten. Notfallnummern: Polizei: 10 111 Rettungsdienste: 10 177 (Festnetz) oder 112 (mobil) |
| Infrastruktur | Bestens ausgebaute Straßen Es herrscht Linksverkehr Gepflegte Strände Unterschiedliche Unterkünfte von B&Bs über Hotels bis zu Wildnis-Camps (In der Hochsaison empfiehlt sich frühzeitiges Buchen, da die Unterkünfte schnell ausgebucht sein können.) Tipp: Auf der Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“ runden die teils außergewöhnlichen, naturnahen und dennoch komfortablen Unterkünfte das Motto der Reise perfekt ab. Einige Wanderwege führen durch naturbelassene Landschaften, wo es keine Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten gibt. Packe daher ausreichend Proviant ein. |
| Packliste für den Wanderrucksack | Ausweisdokumente Kreditkarte (Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet). Bargeld Sonnenschutz Regenschutz Insektenschutz Badesachen Fernglas Proviant Wanderkarten Handy mit lokaler SIM-Karte Ggf. Kamera, falls dir deine Handykamera nicht ausreicht Trinkflasche Hier findest du unsere vollständige Packliste zum Wandern. |
Tipp: Planst du eine Wanderung in einem der Nationalparks entlang der Garden Route solltest du dich zuvor über die Öffnungszeiten und eventuelle Zutrittsbeschränkungen informieren. Teilweise benötigst du spezielle Dokumente oder musst bestimmte Formulare vorlegen, um in den geschützten Gebieten wandern zu können.
Häufig gestellte Fragen rund ums Wandern an der Garden Route in Südafrika
Wenn eine Region schon die Bezeichnung „Garten“ im Namen trägt, kann man doch fast gar nicht anders, als direkt loszulaufen, oder? Wer streift schließlich nicht gerne über Wiesen und Felder? Dass die Garden Route sogar noch mehr zu bieten hat, macht sie erst recht zum absoluten Wander-Sehnsuchtsziel. Bevor es für dich losgeht, beantworten wir noch drei der häufigsten Fragen rund um Wanderungen an der berühmten Panoramastraße.
1. Wie lang ist die Garden Route in Südafrika?
Da die Garden Route keinen offiziellen Anfang und kein offizielles Ende hat, lässt sich nicht genau sagen, wie lang sie tatsächlich ist. Oftmals wird der rund 370 km lange Abschnitt zwischen Mossel Bay und Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) als Garden Route bezeichnet, manche beziehen hingegen den gesamten, etwa 750 km langen Abschnitt zwischen Kapstadt und Gqeberha mit ein.
2. Was sollte man an der Garden Route gesehen haben?
Eingerahmt von Bergen und dem Indischen Ozean steckt die Garden Route an der Küste Südafrikas voller Highlights. Unbedingt gesehen haben sollte man folgende Orte:
- Wilderness Nationalpark mit Fluss- und Sumpflandschaften, Stränden und zahlreichen Wasservögeln
- Knysna National Lake Area mit Feuchtgebieten, den „Knysna Heads“ und Urwäldern
- Tsitsikamma-Nationalpark mit uralten Bäumen, Stränden, Schluchten und Felsklippen
- Robberg Nature Reserve mit Dünen, Stränden und historischen Höhlen
- Addo Elephant Park mit Wald-, Dünen- und Küstenlandschaften und den Big 7
3. Warum ist die Garden Route so beliebt?
Die Garden Route zählt zu den beliebtesten Straßen Südafrikas und zu den berühmtesten Panoramastraßen der Welt, denn sie bietet sowohl Möglichkeiten zum Entspannen als auch zahlreiche abenteuerliche Aktivitäten. Außerdem kombiniert sie naturbelassene Landschaften mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, weshalb es sich in die Natur eintauchen lässt, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Die Garden Route in Südafrika: Ein Paradies zum Wandern
Wo auch immer die Garden Route nun genau beginnt und endet, ist Nebensache, denn entlang der legendären Küstenstraße erlebst du all das, was Südafrika so besonders macht: In üppigen Wäldern bist du von dichtem Grün und dem Zwitschern der Vögel umgeben, auf schroffen Klippen gleitet dein Blick über den Indischen Ozean und in tiefen Schluchten bahnen sich rauschende Wasserfälle ihren Weg. Entschleunigen tust du hier ganz automatisch. Denn wer verlangsamt nicht automatisch den Schritt, wenn sich bunte Vögel zwischen jahrtausendealten Bäumen zeigen, sich exotische Kletterpflanzen emporranken und sich am Horizont eine majestätische Walflosse zeigt?
Ob du dir auf einem Roadtrip für ein paar Stunden die Beine vertreten möchtest oder für längere Zeit oder gar mehrere Tage lang in die traumhaften Landschaften eintauchen möchtest: Die unterschiedlichsten Wanderwege führen dich durch wilde Natur zu den faszinierendsten Orten. Du möchtest dir deine Reiseroute nicht selbst zusammenstellen? Für unsere Wanderreisen an der Garden Route haben unsere Produktmanager die schönsten Pfade ausgekundschaftet und zu abwechslungsreichen Routen zusammengestellt – dabei gelangst du immer wieder auch zu den unbekannten Stellen der vielleicht berühmtesten Gegend Südafrikas.
„Wir fahren zu den Heads, der Ort wo die Lagune ins Meer übergeht, und essen dort in einem Kaffee mit wundervollem Blick aufs Wasser zu Mittag. Die leicht salzige Luft, die Schreie der Möwen und die an die schroffe Küste klatschenden Wellen kreieren das perfekte Setting für unseren light Lunch im East Head Café.“ 






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