Logo ASI Reisen

ASI Reisen Blog

Die 5 schönsten Trekkingrouten Nepals: Wandern zwischen himmelhohen Berggiganten 

Frau steht auf dem Gipfel des Gokyo Ri mit Blick auf den Mount Everest
Frau steht auf dem Gipfel des Gokyo Ri mit Blick auf den Mount Everest

Majestätisch erhebt sich der höchste Gipfel der Welt in die Höhe, in dichtem Dschungel-Grün verstecken sich Elefanten sowie Panzernashörner und blau schimmernd breitet sich das ewige Eis aus: Nepal ist ein Land voller Kontraste – Kontraste, die jedem Wanderfreudigen gar keine andere Wahl lassen, als die Wanderschuhe zu schnüren. Und selbst, wer sich sonst selten aktiv auf Reisen begibt, wird unweigerlich dazu inspiriert, Schritt für Schritt das Land im Himalaya zu erkunden. Wie könnte es beim Anblick von den höchsten Bergen der Erde, tiefen Tälern und Reisterrassen auch anders sein?

Beim Wandern in Nepal bist du umgeben von Rhododendronhainen, du machst eine Pause in einem traditionellen Sherpa-Dorf und du lauschst dem morgendlichen Gesang der Vögel, während dein Blick wie magisch von dem überwältigenden Bergpanorama um dich herum angezogen wird. Wenn sich schließlich die Gipfel im Licht der untergehenden Sonne in glasklaren Seen spiegeln, bekommen erfahrene Höhenliebhaber nicht weniger Gänsehaut als Wanderneulinge. Wir stellen dir die fünf schönsten Wander- und Trekkingrouten Nepals vor, zeigen dir, wo du im Angesicht von Everest und Annapurna wanderst, wo dich spirituelle Momente erwarten und an welchen Orten du dich an tiefblauen Seen wieder findest – von den berühmten Klassikern bis hin zu den ursprünglichen Geheimtipps.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zum Wandern in Nepal

  • Auf den Wander- und Trekkingrouten Nepals werden die unterschiedlichsten Landschaften zwischen Bergen und Tälern durchquert. Man kommt den höchsten Gipfeln der Welt ganz nah, passiert Seen und Wasserfälle, kann Tempel und Klöster besichtigen und erlebt in den Dörfern die Traditionen und Kulturen der Einheimischen hautnah mit.
  • Es gibt sowohl anspruchsvolle Trekkingtouren in hohen Lagen, die Höhenverträglichkeit voraussetzen als auch einfache Wandertouren, die einen guten Einstieg zum Wandern in Nepal bieten.
  • Auf den berühmtesten Wanderwegen wie dem Annapurna Circuit, dem Annapurna Base Camp Trek und dem Everest Base Camp Trek sind häufig viele Wandernde anzutreffen. Daneben gibt es unbekanntere und weniger begangene Wege, wie den Manaslu Circuit oder den Mohare-Danda-Trek, die (oftmals nicht weit entfernt von den legendären Treks) ebenfalls einzigartige Erlebnisse versprechen.
  • Für die meisten Treks in Nepal müssen zuvor kostenpflichtige Genehmigungen eingeholt werden. 

Wandern und Trekking in Nepal: Im Angesicht majestätischer Bergriesen

Mount Ama Dablan
Atemberaubende Bergspitzen warten hinter jeder Ecke

Acht von weltweit vierzehn Achttausendern geben sich in Nepal die Ehre, dazu gesellen sich mehr als tausend nicht minder beeindruckende Berge über 6.000 m: Warum Nepal als Paradies zum Trekking gilt, braucht kaum mehr Worte. Dabei ist das längst nicht alles, was das geheimnisvolle Land zum perfekten Ziel für eine Wanderreise macht.
Ob in den abgeschiedenen Bergregionen des Himalayas, in den ausgedehnten Tälern des Kathmandutals oder entlang von gewaltigen Flüssen: Die Kulisse könnte nicht abwechslungsreicher sein. Du kannst dich für deine favorisierte Landschaftsform entscheiden oder direkt mehrere Vegetations- und Klimazonen durchwandern. Wie nebenbei, doch überaus intensiv, gehst du dabei in ursprünglichen Dörfern und vor Tempeln oder Palästen immer wieder mit der beflügelnden nepalesischen Kultur und ihren tibetischen Wurzeln auf Tuchfühlung.

Tipp: Von der Wüste, durch den Dschungel bis auf unbezwingbar scheinende Gipfel: Hier kommst du zu den schönsten Trekking Regionen Nepals..

Darum lohnt sich das Wandern und Trekking in Nepal:

  1. Spektakuläre Kulisse: Wandern (mit Blick) auf die höchsten Gipfel der Welt 
  2. Fantastische Aussichtspunkte: Unvergessliche Sonnenauf- und -untergänge in der stillen Bergwelt
  3. Spirituelle Atmosphäre: Klöster, Tempel und Gebetsfahnen am Weg 
  4. Kulturelle Vielfalt: Kontakt mit traditionellen Völkern 
  5. Unterschiedliche Trekkingmöglichkeiten: Anfängergeeignete Wege und anspruchsvolle Höhenpassagen 

Überrascht dich der letzte Punkt? Die wenigsten wissen, wie abwechslungsreich die Wandermöglichkeiten in Nepal tatsächlich sind. Schließlich sind es vor allem die immens hohen Berge des Himalayas, die Aufsehen erregen. Aber kann man deswegen als Anfänger nicht durch Nepal wandern? Weit gefehlt! Zwischen den Berggiganten mit ihren herausfordernden Höhenwegen verlaufen zahlreiche grandiose weniger anspruchsvolle Wander- und Trekkingwege ohne große Höhenunterschiede. Du musst es also nicht Tenzing Norgay und Sir Edmund Hillary, den Erstbesteigern des Mount Everests, gleichtun, um in den Genuss mitreißender Ausblicke zu kommen.

Die schönsten Wander- und Trekkingrouten Nepals: Berühmte Klassiker und stille Pfade

Sie sind weltbekannt und erwecken Sehnsüchte zahlreicher leidenschaftlicher Wandernder: Die Trekkingtouren durch Nepals Berge und Täler. Wer sie einmal begangen hat, schwärmt noch ein Leben lang davon und kommt nicht selten (mindestens) ein weiteres Mal wieder. Doch neben diesen so verheißungsvollen und klangvollen Routen wie dem Annapurna Circuit und dem Everest Base Camp Trek gibt es Wege, die bisher kaum jemand kennt und die den Entdeckergeist (teilweise wortwörtlich) in neue Höhen katapultieren.
In unserer Liste der schönsten Wander- und Trekkingrouten von Nepal finden daher sowohl ergreifende Klassiker als auch Wege abseits bekannter Pfade Platz. Wandere mit uns auf uralten Handelspfaden durch idyllische Weiler und folge rauen Passagen auf schneebedeckte Gipfel, fordere dich auf steilen Mehrtages-Treks heraus oder tauche auf kurzen und einfachen Wanderungen in Nepals Kultur und Natur ein.

🛈 Gut zu wissen: Entlang der Wanderwege Nepals wirst du öfter auf sogenannte Chörten stoßen. Bei den an eine umgedrehte Glocke erinnernden Bauwerken handelt es sich um tibetische Sakralbauten, ähnlich einer Stupa.

Die 5 schönsten Wander- und Trekkingrouten Nepals im Überblick:

Trekkingroute Dauer Schwierigkeitsgrad Besonderheit 
Annapurna Circuit Ca. 21 Tage (abkürzbar auf 13 oder 18 Tage) Mittel – schwer Unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen bis auf einen der höchsten Bergpässe weltweit 
Manaslu Circuit Ca. 12 – 15 Tage Schwer Ursprüngliche Route mit kulturellen Begegnungen 
Mohare Hill Besteigung Ca. 5 h Mittel Wenig begangene kurze Einsteigertour mit eindrucksvollen Himalaya-Panoramen 
Everest Panorama Trek Ca. 7 Tage Mittel 360° Blicke auf Himalayariesen in geringerer Höhe 
Besteigung des Gokyo Ri Aufstieg ca. 2 – 3 h Inklusive Abstieg nach Dragnak ca. 7 – 8 h Mittel Blick auf tiefblaue Seen vor den Gipfeln des Himalayas 

Zu allen Wanderreisen in Nepal

1. Annapurna Circuit: Landschaftsvielfalt im Herz des Himalayas

Gebetsfahnen auf dem Annapurna Circuit Trek
Der Annapurna Circuit führt durch tiefe Täler und über hohe Pässe bis auf 5.416 m.

Der Annapurna Circuit ist ein wahrer Allrounder: Das liegt nicht nur daran, dass er rund um das bis zu 8.091 m hohe Annapurna-Gebirge führt, sondern auch, weil er landschaftlich nahezu alles vereint, was Nepal zu bieten hat – und das auf nicht allzu anspruchsvolle Weise, sodass du mit der Route den perfekten Einstieg ins Himalaya-Trekking findest. Geht es zunächst noch durch grüne Täler, Rhododendronwälder und vorbei an terrassierten Reisfeldern, wird es ab rund 3.000 Höhenmetern zunehmend alpiner. Schneebedeckte Berge und Gletscher glitzern in der kalten Luft und der Anblick von flatternden Gebetsfahnen und Mani-Mauern macht deutlich, dass du dich nun im buddhistisch geprägten Teil des Himalayas befindest.

Am Thorong La Pass bist du in 5.416 m Höhe den Wolken ganz nah und siehst dich Auge in Auge mit den größten Eisriesen des Annapurnas. Anschließend geht es in niedrigere Gefilde, durch kleine Dörfer, zu heißen Thermalquellen und zum legendären Sonnenaufgang auf den Poon Hill. Authentische Dorferlebnisse, alle Klimazonen Nepals und Naturschauspiele der unterschiedlichsten und spektakulärsten Art: Warum der Annapurna Circuit bei vielen als die beste Trekkingtour Nepals gilt, ist nicht verwunderlich.

🛈 Gut zu wissen: Ist dir der komplette Annapurna Circuit zu lang, kannst du ihn auch abkürzen, indem du an späterer Stelle startest oder Wegabschnitte im Jeep zurücklegst, denn in den letzten Jahren wurde die Gegend mehr und mehr durch systematischen Straßenbau erschlossen. Diese Entwicklung macht den Weg zwar auch für weniger ausdauernde Wandernde zugänglich (oder solche, die weniger Zeit haben), sie hat jedoch ebenfalls zur Folge, dass aus vielen der ursprünglichen Wege mittlerweile Schotterpisten geworden sind, auf denen man neben Jeeps und Motorrädern wandert. Ruhigere Alternativen bieten die sogenannten NATT-Trails (Natural Annapurna Trekking Trails) abseits der offiziellen Route.

  • Besonderheit: Unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen bis auf einen der höchsten Bergpässe weltweit
  • Highlights: Thorong La Pass, heiße Quellen von Tatopani, Poon Hill
  • Charakter: Gut ausgeschildeter Weg, zum größten Teil über breite Dirtroads (Schotterpisten) mit ausgebauter Infrastruktur von Unterkunft zu Unterkunft (zahlreiche Teahouses entlang der Strecke) ohne große technische Herausforderungen
Manu Mauer vor dem Aufstieg nach Gyaru
Manu Mauer vor dem Aufstieg nach Gyaru
Panoramaview auf Annapurna 2 und 3 auf dem Annapurna Circuit
Vom subtropischen Tal bis zur verschneiten Hochgebirgswelt.

Der Annapurna Circuit im Überblick:

➥ Startpunkt Besisahar 
➳ Endpunkt Nayapul 
↔ Distanz Ca. 250 km 
🕑 Dauer Ca. 21 Tage (abkürzbar auf 13 oder 18 Tage) 
⇑ Maximalhöhe Ca. 5.416 m (Thorong La Pass) 
Δ Schwierigkeitsgrad Mittel – schwer 
▶ Voraussetzungen Gute Grundkondition 
Trittsicherheit 
Schwindelfreiheit vorteilhaft 
Höhenverträglichkeit (über 5.000 m) 
Für die Wanderung auf dem Annapurna Circuit benötigst du zusätzlich ein „ACAP-Permit“ (Annapurna Conservation Area Project), denn der Großteil des Wanderwegs führt durch die Annapurna Conservation Area, das erste und größte Landschaftsschutzgebiet Nepals. Das kannst du entweder online oder im Touristenbüro in Kathmandu beantragen. 
Beste Reisezeit März bis Mai und Oktober bis Anfang Dezember (Hochsaison) 
Beachte beim Packen, dass das Wetter schnell umschlagen kann und dass du innerhalb von wenigen Tagen verschiedenste Klimazonen durchwanderst. 
Der Annapurna Circuit im Überblick

Tipp: Du kannst den Annapurna Circuit theoretisch zwar auch in entgegengesetzter Richtung laufen, aufgrund der besseren Akklimatisierung ist jedoch die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn von Besisahar empfehlenswert. Die genaue Beschreibung der einzelnen Etappen und weitere hilfreiche Infos für den Fernwanderweg ins Herz des Himalayas findest du auf unserer Übersichtsseite zum  Annapurna Circuit.

Hast du noch nicht genug vom Wandern durch Nepals Traumlandschaften, bietet sich ab Ghorepani eine Ergänzung um den Poon Hill Trek an. Dieser wird auch oft als ruhigere und leichtere Alternative zum Annapurna Circuit gehandelt. Auf der Reise „Poonhill and Mulde Peak Sonnenaufgang Trek“  wird er mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt Mulde kombiniert.

Zu allen Wanderungen in Annapurna ➤

2. Manaslu Circuit: Ursrprüngliche Runde um die Doppelspitze

Birendrasee mit Aussicht auf den Manaslu am Manaslu Circuit
Der Birendrasee schimmert türkis vor dem Manaslu-Gletscher.

So markant und unübersehbar sich die pyramidenförmige Doppelspitze des Manaslu im Mansiri Himal in den Himmel streckt, so unbekannt ist doch die Umrundung eben jenes Gipfels. Im Vergleich zum nahegelegenen Annapurna Circuit sind auf dem Manaslu Circuit deutlich weniger Wandernde unterwegs. Wer der alten Salzhandelsroute jedoch folgt, trifft auf Naturschauspiele, die andernorts kaum noch zu finden sind, erlebt ursprüngliche Einfachheit in tibetischen Dörfern und wird von einem Pioniergeist erfasst.

Doch nicht nur innerlich wird dich der Weg um den rund 8.163 m hohen Manaslu ergreifen. Die dich umgebende Kulisse gleicht einem Kunstwerk, das sich täglich, wenn nicht gar stündlich, wandelt. Du wanderst durch märchenhafte moosbewachsene Wälder, erklimmst zahlreiche Steinstufen, folgst dem Gebirgsfluss Buri Gandaki, überquerst spektakuläre Hängebrücken und passierst traditionelle Sherpa-Dörfer. Vom subtropischen Startpunkt auf rund 600 m Höhe geht es zur Eiswelt des ca. 5.135 m hohen Larkya La Passes hinauf. Der Ausblick von hier oben entschädigt für alle Strapazen des Aufstiegs. Wo sonst kannst du solch zahlreiche Gipfel in alle Himmelsrichtungen erblicken?

  • Besonderheit: Ursprüngliche Route mit kulturellen Begegnungen
  • Highlights: Larkya La Pass, Birendrasee, Schlucht des Budhi Gandaki 
  • Charakter: Teilweise gut ausgebaute, aber auch entlegene und raue, schmale sowie steile Pfade, Treppen und Hängebrücken. Übernachtet wird in einfachen Teahouses. 

Die Manaslu Umrundung im Überblick:

➥ Startpunkt Machha Khola 
➳ Endpunkt Dharapani oder Nadi Bazar 
↔ Distanz Ca. 120 – 150 km 
🕑 Dauer Ca. 12 – 15 Tage 
⇑ Maximalhöhe Ca. 5.160 m (Larkya La Pass) 
Δ Schwierigkeitsgrad Schwer 
▶ Voraussetzungen Gute Kondition 
Trittsicherheit 
Höhenverträglichkeit (über 5.000 m) 
Der Manaslu Circuit führt durch eine „restricted area“, in der es nur gestattet ist, in einer Gruppe von mindestens zwei Personen mit einem Guide zu wandern. Zusätzlich werden drei kostenpflichtige Permits (RAP, MCAP, ACAP) und zwei ausgedruckte sowie ein eingescanntes Passfoto benötigt. Die Permits werden durch die Tourenanbieter erworben. Bei den ASI-Reisen sind die Kosten dafür bereits im Reisepreis inbegriffen. 
Beste Reisezeit März bis April und September bis November 
Auf dem letzten Abschnitt zum Larkya La Pass liegt nahezu das ganze Jahr über Schnee. 
Die Manaslu Umrundung im Überblick

Tipp: Hast du am Birendrasee so viel Kraft getankt, dass dir der Sinn nach einem Abstecher steht, kannst du weiter zum Manaslu Base Camp wandern und den Abenteurern begegnen, die von dort aus die Gipfelbesteigung im Blick haben oder gerade zurückgehrt sind. Auf der Reise „Nepal – Manaslu Umrundung“ hast du optional die Gelegenheit dazu.  

Sophie war auf der Reise mit dabei und berichtet: 
“Die Manaslu-Umrundung war eine tolle Trekkingreise. Mit ASI ist man rundum versorgt. Die Strecke ist noch nicht so touristisch wie z.B. die Annapurna-Runde, daher muss man sich auf einfache Unterkünfte einstellen, dies war für mich aber kein Problem.” 

Zur Reise „Nepal – Manaslu Umrundung“ ➤

3. Mohare Hill Besteigung: Magische Himalalya-Ausblicke

 Sonnenaufgang am Mohare-Danda-Trek
Beim Sonnenaufgang am Mohare Danda färben sich Dhaulagiri und Annapurna golden.

Du möchtest allzu luftige Höhen vermeiden, dich erst einmal langsam ans Trekking im Himalaya herantasten oder es einfach mal etwas gemächlicher angehen lassen? In all diesen Fällen können wir dir den Weg zum Mohare Hill (auch Mohare Dandi genannt) empfehlen. Umrahmt von den Annapurna und Dhaulagiri Bergen führt dich diese Tagestour – die Teil des vier- bis fünftägigen Mohare-Danda-Treks von Pokhara aus ist – zu einem der wohl schönsten Spots für Sonnenauf- und -untergänge Nepals.

Doch bereits bevor es soweit ist, warten einzigartige Momente auf dich. Vom traditionellen Magar-Dorf Nangi aus wanderst du immer höher durch Rhododendronwälder sowie Bambushaine, überquerst den Him Pal Pass und marschierst vorbei an Wasserfällen. Begleitet wirst du von einer zauberhaften Vogelvielfalt, während sich dir die Berge des Himalayas nach und nach eröffnen. Gekrönt wird das Ganze auf rund 3.320 m Höhe am Mohare Hill, wenn sich um dich herum schneebedeckte Giganten wie Annapurna I, Annapurna South, Dhaulagiri I und Machhapuchhre bis über 8.000 m in den Himmel recken. Und schließlich wartet am Ende dieser so ruhigen und wenig begangenen Route ein atemberaubender Sonnenuntergang auf dich – der höchstens nach einer Nacht im abgeschiedenen Gästehaus von der hinter dem Bergpanorama emporsteigenden Sonne übertrumpft werden kann.

Tipp: Gehst du den gesamten Mohare-Danda-Trek startest du in Pokhara. Unsere Kollegin Caro verbrachte auf ihrer Reise „Nepals Highlights erleben“ dort einen ganz besonderen Tag: Das nepalesische Lichterfest Tihar, während dem jedes Jahr im Oktober oder November fünf Tage lang Menschen, Tiere und Götter geehrt werden. Caro konnte die Rituale dabei hautnah erleben:

Product Managerin Caro von ASI Reisen „Heute ist Tag 2 des nepalesischen Lichterfesfes und Tag des Hundes. Wir unternehmen eine Wanderung durch zahlreiche Bergdörfer und kommen auch bei der ein oder anderen Straßensperre von Kindern vorbei. Fast wie bei uns ist es auch hier Brauch, dass die Kinder zum Neujahrsfest von Haus zu Haus gehen und mittels kleiner Gesangs- und Tanzeinlagen Glückwünsche fürs neue Jahr übermitteln und dafür ein paar Rupien bekommen.“ 

  • Besonderheit: Wenig begangene kurze Einsteigertour mit eindrucksvollen Himalaya-Panoramen 
  • Highlights: Ausblick auf die höchsten Berge Nepals, Übernachtung in der Lodge am Mohare Hill, Sonnenauf- und -untergang 
  • Charakter: Gut zu begehende Wege ohne Einkehrmöglichkeiten, die aufgrund der Maximalhöhe von 3.300 m auch für Einsteiger und Familien geeignet sind 

Die Mohare Hill Besteigung im Überblick: 

➥ Startpunkt Nangi 
➳ Endpunkt Mohare Hill (Mohare Dandi) 
↔ Distanz Ca. 12 km 
🕑 Dauer Ca. 5 h 
⇑ Maximalhöhe Ca. 3.320 m 
Δ Schwierigkeitsgrad Mittel 
▶ Voraussetzungen Gute Kondition 
Trittsicherheit 
Beste Reisezeit März bis April und Oktober bis November 
Die Mohare Hill Besteigung im Überblick

Tipp: Vom Mohare Hill kannst du am nächsten Tag einen Abstecher zum Poon Hill unternehmen oder dem Mohare-Danda-Trek weiter ins Bergdorf Tikot folgen. So machen wir es auf der Reise „Nepal – Annapurna auf verborgenen Wegen entdecken“. 

Zur Reise „Nepal – Annapurna auf verborgenen Wegen entdecken“ ➤

Zu allen Annapurna Reisen

4. Everest Panorama Trek: Umrahmt von schneebedeckten Gipfeln 

Panoramablick auf den Mount Everest
Der Everest Panorama Trek verbindet Sherpa-Kultur, Klöster und weite Ausblicke.

Auf dem Everest Panorama Trek ist der Name Programm, denn an Panorama mangelt es auf dem Wanderweg durch die beliebte Everest-Region ganz und gar nicht – und das auf geringerer Höhe und in kürzerer Zeit als es der berühmte Everest Base Camp Trek tut. Perfekt also, wenn du leicht höhenkrank wirst oder weniger Zeit hast. Dabei muss sich die auch als Everest View Trek bekannte Route keineswegs verstecken.

360°-Blicke auf schneebedeckte Gipfel, bunte Sherpa-Dörfer und spirituelle Klöster vereinen sich zu einem faszinierend vielschichtigen Trekkingerlebnis. Im Bann des Mount Everest wanderst du auf alten Handelspfaden und wirst durch die Chörten und Mani-Mauern am Wegesrand an den tiefen Glauben der Einheimischen erinnert. Durch Pinien- und Rhododendronwälder geht es bergauf, Hängebrücken weisen dir den Weg über rauschende Flüsse und wenn du am letzten Tag der Strecke den ersten beiden Etappen in entgegengesetzter Richtung folgst, kannst du die Traumaussichten auf Ama Dablam, Kusum Kangaru und Thamserku noch einmal Revue passieren lassen.

  • Besonderheit: 360° Blicke auf Himalayariesen in geringerer Höhe
  • Highlights: Namche Bazar, Kloster Tengboche, Überquerung der Hillary Bridge
  • Charakter: Gute, teils schmale Wege mit Steinstufen und Hängebrücken, die sich als Einstieg für längere und höhere Trekkingtouren in Nepal eignen. 

Der Everest Panorama Trek im Überblick:

➥ Startpunkt Lukla 
➳ Endpunkt Lukla 
↔ Distanz Ca. 55 km 
🕑 Dauer Ca. 7 Tage 
⇑ Maximalhöhe Ca. 3.860 m 
Δ Schwierigkeitsgrad Mittel 
▶ Voraussetzungen Gute Kondition 
Etwas Trittsicherheit 
Etwas Höhenverträglichkeit 
Es werden ein Khumbu Pasang Lhamu Permit und ein Sagarmatha National Park Entry Permit benötigt. 
Beste Reisezeit März bis Mai und Dezember bis Januar 
Der Everest Panorama Trek im Überblick

Tipp: Obwohl der Everest Panorama Trek im Vergleich zu anderen Routen der Everest-Region in weniger hohe Lagen führt, empfehlen wir einen Akklimatisationstag in Namche Bazar einzulegen. Entweder nutzt du den Tag, um das Bergsteigerdorf zu erkunden oder du unternimmst eine kurze Wanderung zum Kloster Khumjung, genießt die Aussicht und wirfst einen Blick auf den dort ausgestellten angeblich 300 Jahre alte Yeti-Schädel. Auf unserer Reise „Nepal – Everest Panorama Trek“ ist der Akklimatisationstag sowie der optionale Tagesausflug bereits eingeplant.

Christian hat es gefallen:
“Eine super beeindruckende Reise mit vielen Eindrücken in die nepalesische Kultur und natürlich der Landschaft im Himalaya. Bis ins Detail klasse organisiert von ASI und der Guide Sovendra vor Ort war Gold wert. Klare Empfehlung!”

Zur Reise “Nepal – Everest Panorama Trek” ➤

5. Besteigung des Gokyo Ri: Blaue Seen, glitzernde Gletscher & majestätische Berge

Blick auf das Dorf Gokyo am Gokyo-See
Blick auf das Dorf Gokyo am türkisfarbenen See, umgeben von Eisriesen des Khumbu.

Um dich herum erheben sich die höchsten Berge der Welt, unter dir glitzern die weltweit höchstgelegenen Süßwasserseen und daneben bahnt sich der größte Gletscher Nepals seinen Weg: Am Gipfel des Gokyo Ris lässt du den zuvor erfolgten steilen Anstieg fulminant ausklingen. Die fast 5.000 m hoch liegenden sechs Gokyo-Seen übertrumpfen sich in ihrer blauen Farbe und neben den Achttausendern Cho Oyu, dem Lhotse und dem Makalu zeigt sich dir sogar der Mount Everest in seiner vollen Pracht.

Ist die Besteigung des 5.400 m hohen Gokyo Ri an sich schon eine Wanderung der Extraklasse, kannst du sie nach Lust und Laune noch spektakulärer gestalten. Folgst du dem Gokyo Valley Trek, siehst du die Gokyo Seen aus nächster Nähe, du fühlst dich den Eiswänden des Cho Oyu ganz nah und lauschst dem Knacken des Ngozumba-Gletschers, während du dir deinen Weg über sein Geröll und Eis bahnst. Stellst du dich dem Cho La Pass, kannst du sogar dem legendären Everest Base Camp Trek folgen und auf einer der wohl begehrtesten Trekkingtouren Nepals dein Bergsteigerherz Saltos schlagen lassen.

  • Besonderheit: Blick auf tiefblaue Seen vor den Gipfeln des Himalayas
  • Highlights: Ngozumba-Gletscher, sechs Gokyo Seen, Blick auf den Mount Everest
  • Charakter: Steiler und aufgrund der Höhe recht anstrengender Aufstieg, der aber meist nur bei Neuschnee technische Herausforderungen bietet

Die Besteigung des Gokyo Ri im Überblick:

➥ Startpunkt Gokyo 
➳ Endpunkt Dragnak bei Abstieg über den Ngozumba-Gletscher, alternativ zurück nach Gokyo 
🕑 Dauer Aufstieg ca. 2 – 3 h 
Inklusive Abstieg nach Dragnak ca. 7 – 8 h 
⇑ Maximalhöhe 5.400 m 
Δ Schwierigkeitsgrad Mittel 
▶ Voraussetzungen Gute Kondition 
Trittsicherheit 
Höhenverträglichkeit 
Je nach Kombination mit weiteren Wanderrouten können sich weitere Anforderungen ergeben.  
Nötige Permits: Khumbu Pasang Lhamu Rural Municipality Permit (erhältlich in Lukla oder Monjo), Sagarmatha National Park Permit (erhältlich beim Nepal Tourism Board office in Kathmandu oder am Nationalpark-Eingang in Monjo) 
+ Kombinierbar mit Gokyo Valley Trek 
Everest Base Camp Trek 
Beste Reisezeit März bis Mai und Oktober bis November 
Die Besteigung des Gokyo Ri im Überblick

Tipp: Möchtest du ein eher weniger begangenes Seitental des Khumbus entdecken, empfehlen wir dir, den Gokyo Ri im Rahmen des Gokyo Valley Treks zu besteigen. Lässt du dich von deinem Trekkingtraum nicht davon abhalten, deinen Weg mit mehreren Gleichgesinnten zu teilen, ist jetzt die beste Gelegenheit, die unvergleichliche Erfahrung des Everest Base Camp Treks zu machen. Oder du schnürst dir dein Rundum-Trekking-Wunschpaket und kombinierst eine Tour zu den Gokyo Lakes, auf den Gokyo Ri und zum Everest Base Camp. Klingt gut? Dann wirf einen Blick auf die Reisen „Everest Base Camp & Gokyo Lakes Trek“ und „Nepal – Von Gokyo über Cho La zum Kala Pattar“.

Zur Reise „Everest Base Camp & Gokyo Lakes Trek“ ➤
Zur Reise „Nepal – Von Gokyo über Cho La zum Kala Pattar“ ➤

Zu allen Mount Everest Reisen

Tipp: Was du außer Wandern in Nepal sonst noch unternehmen kannst, zeigt dir ein Blick auf unsere Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Nepals. 

Wissenswertes: Was gibt es auf den Trekking- und Wanderrouten in Nepal zu beachten?

Als „Dach der Welt“ hat sich der Himalaya einen Namen gemacht und so ist nicht verwunderlich, dass Nepal mit seinen zahlreichen hohen Gipfeln das Sehnsuchtsziel zahlreicher Wandernder und Bergliebhaber ist. In der folgenden Tabelle haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt, mit denen du die Trekking- und Wanderwege Nepals in vollen Zügen genießen kannst.

Tipp: Ausführliche Infos zur Vorbereitung aufs Trekking in Nepal kannst du in diesem Artikel nachlesen. 

Höchster Berg Mount Everest (8.848 m) 
Beste Zeit zum Wandern und Trekking Oktober bis November und Februar bis April 
Ausführliche Infos zur besten Trekking-Reisezeit in Nepal 
Beliebte Trekkingregionen Annapurna 
Everest / Khumbu 
Kathmandu & Kathmandutal 
Chitwan Nationalpark 
Mustang 
Nähere Infos zu den schönsten Trekkingregionen Nepals 
Schwierigkeitsgrad Leichte Talwanderungen bis anspruchsvolle Höhenwanderungen mit Kletterpassagen 
Wandergenehmigung Für die meisten Wanderungen ist mindestens ein Permit erforderlich. 
Offiziell ist das Trekking und Wandern aus Sicherheitsgründen in den Nationalparks und im Hochgebirge nur mit zertifizierten Bergführenden erlaubt.  
Aktuelle Infos gibt es bei den Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTP). 
Wegbeschaffenheit Unterschiedliche Gegebenheiten:  
– Breite Schotterpisten 
– Schmale Pfade 
– Steinstufen 
– Hängebrücken 
Zugang zu den Wandergebieten Viele beliebte Wanderregionen werden durch Straßenbau vermehrt erschlossen und naturbelassene Wege weichen breiteren Schotterpisten. So lassen sich Wanderungen durch Fahrten mit dem Jeep abkürzen. 
Frequentierung Die prominentesten Routen wie der Annapurna Circuit und der Everest Base Camp Trek sind gut besucht. Unbekanntere Routen wie der Gokyo Trek bieten weniger begangene Alternativen. 
Packliste Eine Übersicht zur empfohlenen Ausrüstung findest du in unserem Artikel zur Vorbereitung auf eine Trekkingreise in Nepal. 
Auf vielen Trekkingrouten gibt es Träger, die gegen eine Gebühr das Gepäck (bis zu einem Maximalgewicht) transportieren. 
Verpflegung In den Lodges und Teehäusern wird oft das Nationalgericht Dal Bhat (Reis mit Linsen und Gemüse) serviert. Zu Trinken gibt es meist Tee. 
Auf den Konsum von Fleisch sollte eher verzichtet werden, denn in den Bergen wird sehr selten oder gar nicht geschlachtet und meist gibt es keinen Tiefkühlschrank, um das Fleisch länger aufzubewahren. 
Leitungswasser sollte nicht getrunken und auch nicht zum Zähneputzen verwendet werden. 
Unterkünfte Typische Unterkünfte entlang der Trekkingrouten sind sogenannte Teahouses. Dabei handelt es sich um einfach und zweckmäßig eingerichtete Lodges. 
Je höher und abgeschiedener die Gästehäuser, desto simpler ist die Ausstattung.  
Da es in Nepal keine Heizung gibt, können die Zimmer abhängig von der Höhenlage ziemlich kühl (ca. 10 – 15 °C) werden. 
Wird eine heiße Dusche angeboten, ist dies oft kostenpflichtig. 
Ausgewählte Komfortlodges bieten einen höheren Standard und verfügen über Zimmer mit privatem Bad mit Dusche und WC sowie wärmenden Heizdecken. 
In der Hauptsaison ist eine Buchung im Voraus angebracht – sofern die Unterkünfte über Telefon verfügen. 
Bezahlung Nimm ausreichend Bargeld mit, denn in weniger besiedelten Regionen gibt es keine Geldautomaten und eine Zahlung mit Kreditkarte ist nicht möglich. 
Elektrizität & Telekommunikation In den höheren Lagen wird für Strom meist eine Gebühr fällig. 
Das Telekommunikationsnetz ist nicht flächendeckend ausgebaut. Vor allem in hohen Lagen besteht kein oder nur geringer Mobilfunk- und Internetempfang. 
Gesundheit In Kathmandu und Touristenzielen entlang bekannter Trekkingrouten ist eine gute medizinische Grundversorgung vorhanden. 
Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung inklusive Rückholversicherung mit Helikopterevakuierung ist empfehlenswert. 
Keine Pflichtimpfungen. 
Höhenkrankheit In Lagen über 3.000 m besteht aufgrund der sauerstoffarmen Luft und dem geringeren atmosphärischen Druck die Gefahr, höhenkrank zu werden. Dies kann sich in Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit äußern. Wanderungen sollten so gestaltet werden, dass ausreichend Zeit zur Akklimatisation gegeben ist. 
Wissenswertes über Trekking in Nepal im Überblick

Tipp: Wir empfehlen dir aus Umwelt- und Gesundheitsgründen, in hohen Lagen auf eine heiße Dusche zu verzichten. Zum einen wird zum Erhitzen des Wassers meist Holz genutzt, zum anderen kannst du dich durch das warme Wasser in der kalten Umgebung schnell erkälten.

Die häufigsten Fragen zu den schönsten Trekkingrouten in Nepal

In einem Land, in dem sich die höchsten Gipfel der Welt vereinen, sich die atemberaubendsten Aussichten eröffnen, ursprüngliche Dörfer bezaubern und kunstvolle Manimauern in grünen Tälern von einer spannenden Kultur zeugen, werden Wanderträume wahr. Damit du deinen Traum Wirklichkeit werden lassen kannst, beantworten wir noch die wichtigsten Fragen rund ums Trekking in Nepal.

1. Ist es in Nepal erlaubt, allein zu wandern?

Offiziell ist das Trekking in den Nationalparks und im Hochgebirge ohne lizenzierten Bergführenden in Nepal verboten. Im Jahr 2023 wurde vom Nepal Tourism Board eine Anordnung veröffentlicht, in der es in fast allen Regionen untersagt wird, allein zu wandern. Demnach wird zum Trekking eine von einer offiziellen Trekking-Agentur erworbene TIMS-Karte (Trekker Information Management System) benötigt. Das gilt nicht nur für Alleinwandernde, sondern auch für Wandergruppen. Erfahrungsberichten von Wandernden zufolge, wird diese Regel jedoch nicht kontrolliert. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich das Trekking mit Guide dennoch. Auf den individuellen ASI-Wanderreisen in Nepal ist daher immer ein Trekkingführer im Preis inbegriffen.

2. Wie sollte man sich aufs Wandern und Trekking in Nepal vorbereiten?

Da die größte Herausforderung beim Trekking in Nepal die extremen Höhenlagen darstellen, ist es vor allem wichtig, für eine solide physische und auch mentale Verfassung zu sorgen. Zur Vorbereitung sollten daher Ausdauer, Kraft und Atemkontrolle trainiert werden. Zudem ist ein Gesundheitscheck beim Hausarzt empfehlenswert. Daneben ist eine sorgfältig geplante Packliste von Vorteil. Auch das Einholen von Informationen über erforderliche Wander-Genehmigungen gehört zur Planung einer Wanderreise nach Nepal dazu, sofern sie nicht über einen Reiseveranstalter gebucht wird, der sich darum kümmert. Bei den Nepal-Wanderreisen von ASI-Reisen sind erforderliche Genehmigungen und Eintrittsgebühren für Nationalparks in der Regel im Preis inbegriffen.

3. Welche Wanderungen sollte man in Nepal unternehmen?

Nepal bietet die unterschiedlichsten Möglichkeiten zum Wandern und welche Trekkingroute man wählt, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Leichte Wanderungen durchs Tal sind ebenso möglich wie anspruchsvolle Bergtouren. Besonders beliebt sind der Annapurna Circuit und der Everest Base Camp Trek. Es gibt jedoch auch ruhigere, weniger begangene und einfachere Alternativen. 

5 schöne Wanderungen in Nepal: 

Bekannte Trekkingrouten Unbekanntere Trekkingrouten 
Annapurna Circuit um das Annapurna-Massiv Manaslu Circuit um den Manaslu 
Annapurna Base Camp Trek zum Basislager der Annapurna Mohare-Danda-Trek mit Besteigung des Mohare Hills 
Everest Base Camp Trek zum Basislager des Mount Everests Nepal-Everest Panorama Trek durch Bergdörfer der Khumbu-Region 
Poon Hill Trek auf den Poon Hill Gokyo Valley Trek mit Besteigung des Gokyo Ri 

Wandern zwischen Berggiganten auf den schönsten Trekkingrouten Nepals

Sagenumwobene Namen wie „Annapurna“ und „Mount Everest“ ziehen Gipfelstürmer wie magisch an. Jeder mit Hang für abenteuerliche Trekking- und Wandertouren träumt davon, einmal im Angesicht dieser Bergriesen zu wandern oder sie gar zu besteigen. Doch was Nepals Anziehungskraft erst richtig unwiderstehlich macht: Das Land trumpft nicht nur mit den höchsten Gipfeln der Welt auf, sondern weiß auch dazwischen mit ursprünglicher Natur und einer einzigartigen Kultur zu glänzen.
Die verschiedensten Vegetationsstufen von subtropischen Wäldern bis hin zu eisigen Gletscherlandschaften bieten mit weiten Reisterrassen, rauschenden Wasserfällen, blühenden Rhododendronhainen und stillen Seen fantastische Wanderkulissen. Auf uralten Handelspfaden wanderst du von einem traditionellen Dorf zum nächsten und hast dabei immer wieder die Gelegenheit, an den spektakulärsten Orten die mystischsten Sonnenauf- und -untergänge zu erleben. Ob du in typischen Teehäusern übernachtest und die wildesten Bergtouren unternehmen willst oder ob du es lieber etwas beschaulicher und komfortabler bevorzugst: Wir haben unsere Nepal Wanderreisen so gestaltet, dass du bestimmt deinen Weg findest, um das Land im Himalaya zu erwandern.

Rhododendronbüsche rot blühend unter schneebedecktem Berg in Nepal
Nepals Wandermöglichkeiten sind so Vielfältig wie die Landschaft selbst.

Zu allen Wanderreisen in Nepal

Noch mehr Inspiration gesucht? Schau’ auch auf unserem Instagram-Kanal @asireisen vorbei!

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von ASI Reisen (@asireisen)

März 10, 2026Angela Beil

Wanderurlaub mit Hund: Die besten Tipps und Routen für vier Pfoten

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Angela Beil

Angela genießt es, aktiv zu sein - sowohl im Alltag als auch auf Reisen. So erkundet sie ihre Umgebung am liebsten zu Fuß und verbindet dabei gerne landschaftliche Höhepunkte mit kulturellen Erfahrungen.

10.03.26 Nepal, WandernTrekkingrouten Nepal, Wandern in Nepal, Wanderreise Nepal

Neueste Blogbeiträge

  • Frau steht auf dem Gipfel des Gokyo Ri mit Blick auf den Mount Everest
    Die 5 schönsten Trekkingrouten Nepals: Wandern zwischen himmelhohen Berggiganten 
  • Wanderurlaub mit Hund: Die besten Tipps und Routen für vier Pfoten
  • Sonnenuntergang auf der Chinesische Mauer
    Wandern in China: Die 5 schönsten Regionen im Reich der Mitte
  • Suppenküche von Mama Sindi nach der Renovierung
    Update aus Südafrika: Was seit unserer Give Back Week geschehen konnte
  • Usbekistan Sehenswürdigkeiten: Die Top 7 im Herzen der Seidenstraße
  • Smarte Routen, echte Begegnungen: Unser Ansatz gegen Overtourism
  • Gerickes Point Coastal Cliffs in Sedgefield auf der Garden Route
    Wandern an der Garden Route: Die schönsten Routen zwischen Wildnis, Weite & Wäldern 

ASI Reisen

ASI Reisen ist die Plattform für geführte & individuelle Aktiv- & Erlebnisreisen weltweit: Wanderreisen, Trekkingreisen, Rad- & E-Bike-Reisen, Rundreisen sowie folgende Themen im alpinen & winterlichen Bereich: Schneeschuhwandern, Kletter-, Ski- & Hochtouren, Klettersteige, & Huskytouren.

Über ASI Reisen

Keine Art der Fortbewegung ist ursprünglicher, als einen Fuß vor den anderen zu setzen. Nicht vieles bringt uns so unmittelbar in die Gegenwart wie bewusstes Gehen. Und doch ist uns dieser natürliche Bewegungsablauf im durchgetakteten Alltag ein Stück weit abhandengekommen.

Links

  • Sitemap
  • Impressum
  • Datenschutz

ASI Blog @Blogheim.at

2026 © Blog ASI Reisen