Los geht’s!
Bereit für ein afrikanisches Abenteuer? Na dann los. Heute startet dein Flieger in Richtung Namibia.

Wärst du ein San und vor 20.000 Jahren gekommen, hättest du alles so vorgefunden wie heute. Wo die Natur den Rhythmus bestimmt, zählt die Zeit nichts. Aber alles, was in den Tagen deiner Reise zählt, ist Natur. Das Ur-Gebirge Erongo, der Etosha-Nationalpark, Bwabwata- und Chobe-Nationalpark, die Victoriafälle, die todessüchtige Makgadikgadi-Salzpfanne, die Big Five im Moremi-Wildreservat, das Wasserreich des Okavango-Deltas, bevor es in der roten Kalahari versickert. Schlurp, weg und Ende.

Bereit für ein afrikanisches Abenteuer? Na dann los. Heute startet dein Flieger in Richtung Namibia.
Deine Reiseleitung erwartet dich am Flughafen Windhoek und führt dir gleich Namibias Hauptstadt samt Christuskirche, Tintenpalast und historischem Bahnhof vor. In der Township Katutura besuchst du die Fraueninitiative Penduka, wo du im Gespräch erfährst, was die Frauen hier bewegt. Schau’ zu, wie Tischdecken und Bettüberwürfe entstehen. Danach geht es in deine Unterkunft, ein friedvolles und stilles Fleckchen Erde. Am Nachmittag kannst du auf einem Spaziergang mit deiner Reiseleitung das beeindruckende Naturpanorama in Augenschein nehmen.
Im besten Tageslicht erkundest du auf einer dreistündigen Rundfahrt im offenem Geländewagen die prähistorischen Felszeichnungen auf dem Farmgelände von Omandumba. Unterwegs zaubern dir die Granitfelsen des Erongo immer wieder neue Szenerien. Vom Leopardenhügel eröffnet sich ein 300-Grad-Blick auf das weite Omandumba-Tal. Du erfährst etwas über die kunstvollen und gut erhaltenen Malereien, von denen einige weltweit einmalig sind. Ein weiteres Highlight: du triffst auf die älteste Bevölkerungsgruppe in Namibia, die seit etwa 20.000 Jahren im südlichen Afrika lebt: Die Ju/’Hoansi-San. Das von ihnen betriebene »lebende Museum« ist wie zu Zeiten des freien Nomadentums aufgebaut. Von hier startet ein etwa eineinhalbstündiger Rundgang. Die San zeigen dir, wie man Feuer macht, Fallen stellt und wie sie auf traditionelle Weise mit Pfeil und Bogen jagen. Die Chamäleon Stiftung unterstützt die San seit mehreren Jahren durch Besuche im »lebenden Museum«. Zudem haben wir geholfen, Unterkünfte für die San zu errichten und mit dem Bau eines Brunnens eine regelmäßige Wasserversorgung zu ermöglichen.
Die Reise führt dich heute in das Damaraland, das zusammen mit dem Kaokoveld die Kunene-Region bildet, und dann weiter nach »Opuwo«. Dieses Herero-Wort bedeutet »bis hierher und nicht weiter«. In deiner Unterkunft kannst du danach die Seele baumeln lassen. Der Blick ins Tal mit der imposanten Kulisse des Erongo-Gebirges im Hintergrund ist beeindruckend. Am Abend kannst du dir berechtigte Hoffnungen auf einen atemberaubenden Sonnenuntergang machen.
Das karge und weitläufige Kaokoveld ist die Heimat der Himba, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Herero-Gemeinschaften ihre ursprüngliche Lebensform weitestgehend bewahren konnten. Das liegt unter anderem an der Abgeschiedenheit des Kaokoveld. In Begleitung eines lokalen Guides besuchst du eine nahe gelegene Siedlung der Himba und erfährst einiges über ihre Kultur, Lebensweise und Traditionen, die sich in ihrer Kleidung, dem Schmuck und der Haartracht ausdrücken.
Durch das Galton Gate gelangst du in den legendären Etosha-Nationalpark. Etosha ist Namibias berühmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Du erkundest den noch wenig besuchten westlichen Teil des Nationalparks und hast die Möglichkeit bis kurz vor Sonnenuntergang, Hartmann-Bergzebras sowie die seltenen Pferdeantilopen zu beobachten.
Aus Rücksicht auf die Umwelt schalten wir während der Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark die Klimaanlage im Reiseminibus aus.
Elefant, Gnu, Oryxantilope, Löwe, Zebra, Giraffe, Strauß und Spitzmaulnashorn – sie alle leben im Etosha-Nationalpark, und alle wollen sie entdecken. Zur Beobachtung steigst du in den Reiseminibus und suchst Wasserstellen mit geheimnisvoll klingenden Namen wie Gemsbokvlakte und Olifantsbad auf, denn diese sind bei Antilopen und Elefanten beliebt und bieten daher ideale Fotomotive. Bis kurz vor Sonnenuntergang bist du in Namibias berühmtestem Naturschutzgebiet unterwegs.
Ein neuer Tag im Etosha. So oft es geht, steuerst du Wasserlöcher an und beobachtest Springböcke, Zebras, Oryxantilopen und Elefanten beim Baden und Trinken. Du fährst direkt an der riesigen Salzpfanne entlang, die sich kilometerweit nach Norden erstreckt und schon aus der Ferne salzig weiß schimmert. Du siehst Tierherden am Rand entlangwandern. Einige wagen sich in die Salzpfanne. Wir nähern uns der Wasserstelle Klein-Namutoni. Dort ist oft das kleine Damara-Dikdik gut getarnt am Wegesrand stehend zu sehen. Das ist der letzte Stopp, bevor du dich vom Etosha-Park verabschiedest. Dann wartet deine Unterkunft auf dich.
Auf dem Weg in den berühmten Caprivi-Zipfel passierst du kurz hinter Grootfontein die »Rote Linie«, einen Veterinärzaun, der quer durch Namibia verläuft. Hier ändert sich das Landschaftsbild schlagartig von der für Namibia typischen unbewohnten Weite zu einem dichter besiedelten Gebiet mit vielen kleinen Dörfern sowie hohen Bäumen und Palmen. Bevor du deine Unterkunft für die folgenden zwei Nächte erreichst, kommst du an Rundu vorbei. Die zweitgrößte Stadt Namibias liegt am großen Okavango, der natürlichen Grenze zwischen Namibia und Angola.
Nach einem gemütlichen Frühstück steigst du in den Tourbus und gehst auf Pirsch im westlichen Bwabwata-Nationalpark. In diesem tierreichen Park leben unter anderem Flusspferde, Elefanten, Antilopen und zahlreiche Vogelarten. Am Mittag, wenn sich die Tiere vor der sengenden Sonne verstecken, hast auch du dir eine Pause verdient. Zum Sonnenuntergang begibst du dich auf eine zweistündige Bootsfahrt auf dem Okavango, vorbei an den beeindruckenden Stromschnellen der Popa-Fälle.
Im Mafwe Living Museum erhälst du Einblicke in das traditionelle und das heutige Leben dieser Gemeinschaft im Caprivi, der vom Fischen und Jagen, von Viehhaltung und Ackerbau lebt. Es macht Spaß, ihnen nicht nur zuzuschauen, sondern mit ihnen gemeinsam zu tanzen oder zu singen. Nach dieser herzlichen Begegnung geht es anschließend durch Katima Mulilo, der Hauptstadt der Sambesi-Region, nach Botswana und weiter durch den Chobe-Nationalpark bis Kasane, direkt am Nationalpark, der für seine großen Büffel- und Elefantenherden bekannt ist.
Wir finden, es ist wieder Zeit für eine Pirsch. Der Chobe-Nationalpark wurde kurz nach Botswanas Unabhängigkeit als erster Nationalpark des Landes gegründet und beherbergt die ganze Palette der afrikanischen Tierwelt. Auf einer geführten Safari im offenen Geländewagen kommst du den Tieren besonders nahe, die nicht so häufig direkt an den Chobe-Fluss kommen. Gerade vormittags grasen die meisten Tiere, sodass die Möglichkeiten für Tierbeobachtungen an Land optimal sind. Löwen und andere Raubkatzen, die sich gern im Schatten der Büsche aufhalten, sind ebenfalls besser zu sehen. Mittags liegen die Tiere faul im Schatten. Du machst es ihnen in deiner Unterkunft nach, bevor du dich aufs Neue für eine Safari bereitmachst. Diesmal aus einer anderen Perspektive, nämlich per Boot. Dank der offenen Flusslandschaft entdeckst du in den folgenden drei Stunden mit großer Wahrscheinlichkeit Elefanten, Flusspferde und Krokodile. Auch viele Antilopen finden sich am Ufer ein, um zu trinken. Ein besonderes Schauspiel: badende Elefanten.
An den Safaris im Chobe-Nationalpark nehmen außer dir evtl. auch andere internationale Gäste teil.
Für das Naturschauspiel der gigantischen Victoriafälle brichst du auf nach Victoria Falls in Simbabwe. Dieses Erlebnis ist ein absolutes Highlight, und es wird dir mit Sicherheit eine Gänsehaut bereiten, wenn der Sambesi sich vor dir mit tosendem Lärm über 100 Meter in die Tiefe stürzt. Der Wasser-Sprühnebel steigt dabei bis zu 200 Meter in die Höhe, weshalb die Wasserfälle von den Einheimischen auch »Mosi-oa-Tunya« genannt werden, was so viel wie »donnernder Rauch« bedeutet. Das UNESCO-Weltnaturerbe ist umgeben von einem tropischen Regenwald, einem wahren Naturparadies, das von der Feuchtigkeit der ständigen Gischt lebt. Auf einem Rundwanderweg eröffnen sich dir immer wieder neue Perspektiven und Fotomotive.
Visum Simbabwe: Wir empfehlen dir das Visa on Arrival, das bei der Einreise an der Grenze erteilt wird. Dieses Verfahren ist unkompliziert und geht schnell. Die Gebühren betragen 30 USD für ein einfaches (single entry visa, für die Reise Sambesi) und 45 USD für ein zweifaches Visum (double entry visa), falls ein individuelles Vor- bzw. Anschlussprogramm eine erneute Einreise erfordert). Die Einreisegebühr ist in bar (passend) in USD zu zahlen.
Vom 15.07.-31.07.2024 ist der Hauptpool der Ilala Lodge wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Es ist lediglich mit optischen Beeinträchtigungen zu rechnen, da es sich um einen Neuanstrich handelt. Wir bitten um dein Verständnis.
Zurück in Botswana geht es nach Nata, einer Oase in der Nähe der Makgadikgadi-Salzpfannen. Die hohen Bäume sind Lebensraum vieler Arten, die sich gern im Vogelbad erfrischen. Hobbyornithologen kommen hier auf ihre Kosten und können aus nächster Nähe eine große Vielfalt entdecken. Nachmittags erkundest du im offenen Allradfahrzeug etwa drei Stunden lang die berühmte Salzpfanne.
Die Reise führt dich nach Maun, dem Tor zum Okavango-Delta. In dieser typisch afrikanischen Stadt stehen moderne Einkaufszentren direkt neben Lehmbuden und Hütten; Rinder und Ziegen liegen auf den Verkehrsinseln oder laufen sogar auf der Straße herum. Kontrastreiche Bilder, die du in einer Stadt vielleicht nicht erwartet hättest. Unwegsames Gelände führt dich zum Rand des Moremi-Wildreservats, das als eines der schönsten Naturschutzgebiete der Welt gilt. Dort befindet sich die Gomoti River Lodge, die du am Nachmittag erreichst. Der krönende Abschluss des Tages ist der Sonnenuntergang im Delta, doppelt eindrucksvoll durch die Spiegelung auf der Wasseroberfläche der Lagune.
Tierisch schön wird es auch heute wieder im Moremi-Wildreservat, dessen vielfältige Flora und Fauna du im Geländewagen erkundest. Der Nationalpark ist seit 2014 UNESCO-Weltnaturerbe und bekannt für den Artenreichtum seiner Wildbestände. Neben großen Elefanten- und Büffelherden und sämtlichen Raubtierarten des südlichen Afrikas tummeln sich hier auch die Little Five oder die sogenannten Ugly Five. Dein Guide erzählt es dir genau. Genieße die Szenerie und lausche nach dem Abendessen den nächtlichen Klängen dieses wildreichen Gebietes.
Heute erlebst du die typische Kalahari-Landschaft mit offenen Gras-Savannen und Akazien. Verhältnismäßig viel Niederschlag führt zu ausreichender Vegetation, andererseits gibt es über viele Tausend Quadratkilometer kein Oberflächenwasser. Dennoch leben hier zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Sie sind wahre Überlebenskünstler in einer lebensfeindlichen Region. Die faszinierende Reise durch Botswana nähert sich ihrem Ende.
Nach einem morgendlichen Spaziergang mit deiner Reiseleitung verlässt du die Kalahari-Landschaft und fährst zur nächsten Unterkunft. Die reizvolle Landschaft, die gastfreundliche Atmosphäre und die gute Küche bilden den idealen Rahmen, um deine Reise perfekt ausklingen zu lassen. Nachmittags geht es für zwei Stunden auf Pirsch durch den Wildpark. Im offenen Geländewagen machst du dich auf die Suche nach Oryxantilopen, Springböcken und Straußen. Abends dann landestypischer Sonnenuntergang. Beschließe den Tag mit einem Besuch der Sternwarte und beobachte unter dem kristallklaren Himmel mit einem der weltbesten Teleskope Doppelsterne, Sternhaufen und Gasnebel.
Nach der Ankunft auf Onjala verabschiedet sich deine Reiseleitung. Die restlichen Tage umsorgen dich Zelda und Heiner Soltau und ihr Team.
Es kommt selten vor, aber selbst bei bewölktem Himmel oder an Vollmondabenden besuchst du die Sternwarte und wir geben dir eine Einführung in die Astronomie mit einem kleinen Vortrag, selbst wenn der Blick durchs Teleskop nicht viel zu bieten hat.
Träume dich schon jetzt in den grandiosen namibischen Sternenhimmel oder rufe nach deiner Reise die Erinnerungen an die Sternstunde auf Onjala wieder wach und besuche www.chamaeleon-observatory-onjala.de/guest/
Schon vor dem Frühstück geht es direkt vor deiner Haustür auf Fußsafari. Der Tag erwacht und mit ihm die kleinen und großen Bewohner der afrikanischen Dornbuschsavanne. Vielleicht erspähst du Giraffen, Bergzebras und Kudus. Es bleibt dir anschließend genug Zeit, um von der Buschsavanne Abschied zu nehmen.
Spaziere noch einmal über das Gelände der Unterkunft, sag Tschüss zu Warzenschwein oder dem majestätischen Sekretär: Noch einmal den weiten Blick genießen. Gegen Mittag geht es zum Flughafen von Windhoek und zurück nach Hause. Bis zum nächsten Mal im wunderbaren Namibia!
Mit einem Koffer voller Eindrücke bist du zurück und reist weiter in deinen Wohnort.
5,0
Guest Rating
Monika Elfriede, aprile 2026
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