Anreise
Flug nach Namibia.

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Dates for 2027Wanderreise durch die Wüsten- und Bergwelt Namibias mit Besteigung des BrandbergsWir wandern durch verwitterte Felsen aus Granit, durch zerklüftete Täler und meist ausgetrocknete Flussbetten. Alte, knorrige Köcherbäume säumen unseren Weg. Über teils abenteuerliche Wege erwandern wir die verschiedenen Landschaften Namibias. Wir sind auf Spurensuche in der Wüste, genießen atemberaubende Aussichten über weite Ebenen und erklimmen den höchsten Berg des Landes. Drei Tage widmen wir uns ganz intensiv dem Brandberg. Beim Aufstieg entdecken wir allerlei heimische Pflanzen sowie jahrtausendealte Felszeichnungen der San, die hier oben von den Massen unentdeckt sind. Wir erklimmen die letzten Meter bis zum Gipfelkreuz und lassen unseren Blick über die Weite der Namib-Wüste schweifen. Am Abend leuchtet über uns der Sternenhimmel und wir genießen die Ruhe in der unberührten Natur. Im Kontrast dazu steigen riesige, orange-rote Sanddünen aus hellen Tonpfannen in der Sossusvlei vor uns auf. Wir besteigen die höchste Sanddüne der Welt "Big Daddy" und betrachten das Dünenmeer zu unseren Füßen. Der Abstieg geht schnell, können wir doch einfach leichtfüßig durch den roten Sand hinunter springen. Bei einem Sundowner genießen wir den Anblick der sich rötlich färbenden Berge bei Sonnenuntergang und beobachten mit etwas Glück die Oryx, die in der Dämmerung umherstreifen. Wir sind uns einig: Namibia ist unser Wanderparadies!

Flug nach Namibia.
Wir landen am Flughafen in der Nähe der Hauptstadt. Unsere Reiseleitung nimmt uns in Empfang und wir lernen die größte Stadt des Landes bei einer kleinen Rundfahrt kennen. Im Anschluss machen wir uns auf den Weg zum Nationalpark Naukluft und schlagen unser Camp auf einer Farm auf. Wir genießen unser erstes Abendessen am Lagerfeuer unter dem namibischen Sternenhimmel.
Heute verbringen wir den ganzen Tag in der Köcherbaum-Schlucht. Wir wandern durch Täler, erklimmen das karge Plateau und folgen dem Pfad hinab in die grüne, wasserreiche Schlucht. Mächtige Feigenbäume spenden Schatten über die mit Regenwasser gefüllten Felsbecken und die namensgebenden Köcherbäume bedecken die Hänge.
Wir starten früh zum Naukluft Mountain Zebra Park. Mit etwas Glück begegnen wir Kudus, Pavianen oder den seltenen Bergzebras, die fast nur in Namibia vorkommen. Unsere Wanderung auf dem Olive Trail führt uns durch die zerklüftete Landschaft des Nationalparks und bietet atemberaubende Aussichten über die weite Ebene. Wir steigen in eine tiefe Schlucht und überqueren größere Felsen. Dann ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für einen kleinen Teil des Weges gefordert, an dem wir uns mit Hilfe von Ketten über das Wasser hangeln (ca. 10 Meter). Unser Picknick genießen wir inmitten der Ruhe der Natur. Nach der Wanderung fahren wir weiter in den Süden zu unserem Campingplatz am Rand der Namib-Wüste.
Der Tag startet sehr früh mit einem kurzen Transfer, bevor wir zu Fuß die Gegend erkunden. Entlang eines ausgetrockneten Flussbettes wandern wir um eine versteinerte Sanddüne herum, bis wir zu einer aktiven Düne gelangen, die ständig in "Bewegung" ist. Hier erforschen wir die Spuren, die diverse Wüstentiere im Sand hinterlassen und können in der Gruppe rätseln, um welche Art es sich handeln könnte. Zurück in unserem Camp genießen wir ein ausgiebiges spätes Frühstück und legen eine Pause ein. Am Nachmittag brechen wir erneut zu einer kleinen Wanderung auf und genießen den Sonnenuntergang vom Musical Mountain.
Heute machen wir uns wieder auf den Weg gen Norden ins Herz der Naukluft-Region. Unterwegs besuchen wir das NaDEET-Zentrum (Namib Desert Environmental Education Trust). NaDEET ist eine gemeinnützige namibische, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel besonders Kindern und jungen Erwachsenen, einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die Umwelt zu schützen. Zum Beispiel wird der achtsame Umgang beim täglichen Wasserverbrauch vermittelt oder wie man mit Solarenergie kochen kann. Nachdem wir unser Camp für die nächsten Tage aufgebaut haben wandern wir auf die Düne 45 hinauf und besuchen den Sesriem Canyon.
Die roten Sanddünen der Sossusvlei sind das Tor zur Namib-Wüste. Wir brechen früh auf und fahren mit dem Bus und dem Allradfahrzeug zur Düne Big Daddy. Den Vormittag verbringen wir damit, hinaufzusteigen und von oben die Gegend zu bewundern. Unser spätes Picknick genießen wir im Deadvlei unter den schattenspendenden Kameldorn-Bäumen, bevor wir weiter die Sossusvlei erkunden.
Unsere Route führt uns an die Küste Namibias nach Swakopmund. Unterwegs halten wir in Solitaire für eine Kaffeepause. In Walvisbay (Walfischbucht) statten wir Sandwich Harbour einen Besuch ab und halten nach den heimischen Flamingos und Pelikanen Ausschau. In Swakopmund angekommen haben wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Wir können ganz gemütlich durch die Stadt schlendern, an der Promenade einen Kaffee trinken und uns einen Eindruck von der Atlantikmetropole machen.
Wir starten gemütlich in den Tag, bevor wir uns auf den Weg zur Spitzkoppe machen. Zuerst fahren wir noch ein Stück die Küste entlang und haben Gelegenheit die Zeila, ein direkt vor der Küste gestrandetes Schiffswrack, zu bestaunen. Nach der Fahrt ins Landesinnere wandern wir zum berühmten Bushmans Paradise. Der historische Ort ist für seine jahrtausendealten Felsmalereien der San bekannt. Der Aufstieg erfolgt über einen kurzen aber sehr steilen, mit Ketten gesicherten Pfad. Wir erkunden die Gegend, bevor wir den Sonnenuntergang über den Felsen bewundern.
Mit einem lokalen Guide wandern wir heute den Pontokke Trail. Es geht stetig bergauf, bis wir einen Aussichtspunkt auf 1.500 m erreichen, der einen grandiosen Blick auf die Spitzkoppe ermöglicht. Uns bietet sich ein umwerfendes 360-Grad Panorama auf die sich weit erstreckende Landschaft unter uns, gelegentlich unterbrochen von einigen kleineren Hügeln. Zurück im Camp packen wir unseren Rucksack für die nächsten drei Tage im Brandberg-Massiv.
Heute beginnt unser dreitägiges Abenteuer in den Bergen. Wir fahren bereits früh am Morgen zum Fuße des Massivs und treffen unsere Begleitmannschaft für die nächsten Tage. Gemeinsam starten wir unser Trekking zum Plateau hinauf und errichten am späten Nachmittag unser einfaches Camp in der Wildnis. Jeder trägt zusätzlich zu den persönlichen Habseligkeiten einen Schlafsack, eine Schlafunterlage sowie mindestens fünf Liter Wasser. Das Abendessen wird von unserem Koch in der Campingküche zubereitet.
Wir verlassen unser Camp mit leichtem Tagesgepäck und machen uns an den Aufstieg zum höchsten Gipfel Namibias (2.573 m). Wir dringen weiter vor in das unüberschaubare Bergmassiv. Zerklüfteter Fels und mit wenigen Bäumen und Sträuchern bewachsene Täler prägen die Landschaft. Unterwegs können wir erneut Felszeichnungen der San entdecken, die den Brandberg vor tausenden Jahren als Rückzugsort genutzt haben. Auf einem Plateau auf 2.300 m entdecken wir erstmalig den Gipfel in nicht allzu weiter Ferne und machen uns an die letzten Meter Aufstieg. Oben angekommen lassen wir den Blick über die weiten Ebenen der Namib-Wüste schweifen und genießen die Einsamkeit auf dem selten bestiegenen Königstein. Nach dem Abstieg schmeckt unser Abendessen unter dem Sternenhimmel gleich noch besser und wir feiern in gemütlicher Runde den gelungenen Gipfeltag.
Nach der gelungenen Gipfelbesteigung vom Vortag treten wir den Rückweg an. Wir wandern zurück zum Fuße des Massivs, wo am Fahrzeug ein Picknick auf uns wartet, bevor wir zu unserer nächsten Unterkunft fahren. Nach einer erfrischenden Dusche haben wir Zeit, uns von den vergangenen Tagen zu erholen und den Nachmittag entspannt am Pool zu verbringen.
Am Morgen haben wir freie Zeit, um die Annehmlichkeiten der Lodge zu genießen. Nach dem Check-out machen wir uns auf den Weg nach Windhoek. In Okahandja schlendern über den lokalen Handwerkermarkt und finden zahlreiche holzgeschnitzte Figuren, Schalen aus Holz sowie Schmuck und Korbwaren. Wer möchte kann ein Souvenir erstehen oder einfach die Handwerkskunst der Einheimischen bewundern.
Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gebracht und treten die Heimreise an.
Wir landen in der Heimat.
Wir übernachten dreimal in Lodges mit eigenem Bad und ansonsten in großen Canvaszelten (1,80m Stehhöhe mit Moskitofenstern) mit Feldbetten und Isomatten mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. Während der Brandbergbesteigung übernachten wir im Wildniscamp in der freien Natur ohne sanitäre Anlagen. Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte und Zeltplätze vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Sollte eine Unterkunft in Ausnahmefällen nicht verfügbar sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative.
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