
Die landschaftlich schönste Route in sieben TagenDurch dichten Regenwald starten wir in das Abenteuer Kilimanjaro. Moos hängt von den Bäumen, am Wegrand leuchtet das Kilimanjaro-Springkraut und über unseren Köpfen springen Mantelaffen in den dichten Baumwipfeln umher. Nebel zieht hinauf in die mystische Moorlandschaft, wo die endemischen und baumhohen Riesensenecien auf bis zu 4.500 m wachsen. Nach der technisch einfachen Kraxelei an der Great Barranco Wall werden wir mit einem einmaligen Ausblick auf den Gipfelaufbau des Kibo und die südlichen Gletscher belohnt. In Richtung Südwesten ragt der Mount Meru aus den Wolken heraus. Am Southern Circuit gewöhnen wir uns im stetigen Auf und Ab an die Höhe. Um unsere Akklimatisierung zu verbessern, legen wir eine zusätzliche Nacht auf 4.000 m im Karanga Camp ein und können so gestärkt in die Gipfeletappe starten. Der letzte Aufstieg ist lang und mühsam – umso mehr sind wir mit Stolz und purem Glück erfüllt, wenn wir schließlich ganz oben stehen und die aufgehende Sonne uns neue Kraft spendet. Die - auch als "Whiskey-Route" bekannte – Variante ist eine konditionell fordernde Tour, die über abwechslungsreiche Pfade durch die landschaftlich schönsten Ecken des Kilimanjaro-Massivs zum weißen Dach Afrikas führt. Nicht ohne Grund hat sich die Machame-Route in den vergangenen Jahren zur beliebtesten Route am Kilimanjaro etabliert: Dank ihres optimalen Höhenprofils sind die Erfolgschancen, den Uhuru Peak zu erreichen, besonders hoch.

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