Anreise
Flug nach Quito und Ankunft am gleichen Tag. Wir werden von unserer Reiseleitung begrüßt und zu unserem Hotel gebracht.

Der Fokus dieser Reise liegt auf einem umfassenden Einblick in die Naturregionen Ecuadors auf dem Festland. Bei vielen täglichen Wanderungen lernen wir das Andenhochland sowie Amazonasgebiet Ecuadors intensiv kennen und erhalten einen guten Einblick in die vielfältige Landschaft. Mit Besteigung des 4.631 Meter hohen Rumiñahui ist auch ein lohnendes Gipfelziel Teil der Reise. Wer es noch etwas anspruchsvoller möchte kann außerdem die Besteigung des Cotopaxi einplanen (Preis auf Anfrage, bitte bei Buchung angeben).<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören vulkanisches Geröll, Dschungelpfade und steile Felsstufen aber auch breit angelegte Wanderwege. Das Kondor-Trekking weist keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber Trittsicherheit und gute Ausdauer. Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Wir sind in Höhen zwischen 500 m und circa 4.630 m unterwegs, was eine besondere Herausforderung für den Organismus darstellt. Bei Besteigung des Rumiñahui (4.631 m) führt die letzte Passage kurz vor dem Gipfel teilweise über steile, felsige Passagen, Klettererfahrung ist jedoch nicht nötig. Es ist möglich noch vor Ort zu entscheiden, ob man an der Besteigung teilnehmen möchte.<br />
Wanderreise entlang der Avenida de los Volcanes und in das AmazonasgebietDie Straße der Vulkane, so nannte Alexander von Humboldt die andine Bergwelt Ecuadors. Dreißig teils noch aktive Vulkane reihen sich entlang der östlichen und westlichen Andenkette aneinander. Auf abgelegenen Wegen mit Blick auf den schneebedeckten, formschönen Cotopaxi wanden wir am Fuße des rauchenden Vulkans. Wenn wir nach oben in den Himmel blicken, sehen wir mit etwas Glück Kondore über unseren Köpfen kreisen. Die Wahrscheinlichkeit besteht, da wir uns im Gebiet der Könige der Anden befinden. Von der Whymper Hütte aus lassen wir unseren Blick über die Weite des Chimborazo Nationalparks schweifen und versetzten uns in eine Zeit zurück, als Alexander von Humboldt in derselben Region auf Erkundung war. Welchen Gipfel auf Humboldts Straße der Vulkane wir wohl besteigen werden? Szenenwechsel: Umgeben von üppig-grünem Urwald hören wir das Rauschen der Wasserfälle, kühlen uns im Fluss ab und wandern durch dieses komplexe Ökosystem mit einer Vielfalt an exotischen Pflanzen und Tieren. Beim Abendessen in unserer Lodge erzählen wir uns gegenseitig von den vielfältigen Eindrücken Ecuadors und lauschen den exotischen Geräuschen des Urwalds – ein Konzert für alle Sinne.

Flug nach Quito und Ankunft am gleichen Tag. Wir werden von unserer Reiseleitung begrüßt und zu unserem Hotel gebracht.
Wir entdecken heute die pulsierende Metropole Quito, Ecuadors Hauptstadt. Bei einer Stadtführung erkunden wir die Schätze der Altstadt, welche 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Während der Stadtrundfahrt zeigen sich immer wieder die schneebedeckten Vulkangipfel am Rande der Stadt. Anschließend kehren wir in unser Hotel zurück und erholen uns von dem erlebnisreichen Tag.
Nach dem Frühstück brechen wir zum Pululahua-Vulkankrater nördlich von Quito auf. Dort erkunden wir auf unserer Wanderung die landwirtschaftlich geprägte Kraterlandschaft. Im Anschluss geht es weiter zum kleinen Dorf Yunguilla, wo wir heute bei Gastfamilien übernachten werden. Einige Familien haben ihre Häuser für Besucher geöffnet und heißen Touristen herzlich willkommen. Auf diese Weise bekommen wir einen kurzen Einblick in das Leben der Familien. Abends genießen wir ein typisches Abendessen.
Nach dem Frühstück fahren wir zu unserem Ausgangsort und beginnen unsere Wanderung durch den immergrünen Nebelwald des Santa Lucia Naturschutzgebietes. Die Artenvielfalt in dieser Region ist groß und mit etwas Glück werden wir auf unserem Weg durch den Wald einige Vögel erblicken. Gegen Nachmittag erreichen wir an unsere Unterkunft, welche nur zu Fuß erreichbar ist. Mit etwas Geduld und Glück, entdecken wir vielleicht sogar einen Kolibri. Hinweis: Da die Santa Lucia Ecolodge nur zu Fuß erreichbar ist, packen wir zu Beginn des Tages unseren Tagesrucksack für die nächsten zwei Tage. Unser Hauptgepäck wird in der Zwischenzeit in unserem Fahrzeug gelagert.
Nach dem Frühstück erkunden wir den Primärwald rund um die Lodge. Im Vordergrund steht heute die Beobachtung der Fauna und Flora. Werden wir wohl einen Tucan entdecken? Mit ein wenig Glück und Geduld zeigen sich vielleicht auch Tangare, tropische Vögel, die in dieser Gegend zu Hause sind. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung zum Entspannen oder um die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.
Wir wandern auf den Spuren der lokalen Yumbo-Kultur entlang einer alten Handelsroute. Der Yumbo Trail verbindet Santa Lucia mit Maquipucuna und diente einst dem Austausch von Waren zwischen Küste und Hochland. Im Anschluss an unser Mittagessen in Maquipucuna setzen wir unsere Reise auf der Panamericana fort, bis wir den nördlichen Eingang des Cotopaxi Nationalpark erreichen. Von unserer Unterkunft können wir bei guter Sicht den Blick auf den aktiven Vulkan Cotopaxi genießen.
Eine kurze Fahrt bringt uns zu einer kleinen Vor-Inkastätte am Fuße des Cotopaxi. Von hier aus wandern wir zur Quelle Los Manantiales, wo gefiltertes Wasser von den Gletschern des Cotopaxi an die Oberfläche kommt. Unterwegs begegnen wir wilden Pferden und können Hochlandvögel wie Falken beobachten. Mit etwas Glück, sehen wir auch einen Kondor. Weiter geht’s zur Laguna Santo Domingo 4.000 m, auf der Ostseite des Cotopaxi gelegen, wo uns das Fahrzeug abholt und zurück auf die Hacienda Los Mortiños bringt.
Wir werden vom Transportfahrzeug auf den Parkplatz auf 4.600 m gefahren und steigen langsam auf die Hütte auf 4.864 m auf. Nun sind wir dem aktiven Vulkan und den Gletschern ganz nah. Wer möchte, kann noch weiter bis auf 5.000 m aufsteigen. Auf der Hütte gönnen wir uns einen warmen Tee oder heiße Schokolade und steigen wieder zum Parkplatz ab. Rückfahrt auf die Hacienda Los Mortiños.
Eine kurze Fahrt bringt uns zum Limpiopungo-See im Cotopaxi-Nationalpark. Unser Ziel ist der Hauptgipfel des erloschenen Vulkans Rumiñahui. Diese Tour ist in jeder Hinsicht ein Höhepunkt – die Vielfalt an Blumen ist riesig und der Vulkan bietet eine spektakuläre Aussicht auf den Cotopaxi. Zunächst führt der Weg am Seeufer entlang, bevor er durch Páramo-Landschaft zu einem Kamm ansteigt. Der letzte Anstieg ist deutlich steiler und teilweise felsig. Oben angekommen genießen wir den Blick von dem 4.631 Meter hohen Gipfel und haben Zeit zum Ausruhen, bevor wir auf demselben Weg absteigen. Am Nachmittag geht es über die Panamericana südwärts, wo wir am Fuße des Chimborazo auf einem komfortablen Landsitz übernachten werden.
Bei unserer heutigen Tour durch das malerische Abraspungotal am Fuße des Chimborazo treffen wir vermutlich auf einheimische Hirten mit ihren Alpacaherden. Mit ein wenig Glück sehen wir vielleicht sogar Vicuñas, die in Ecuador ausschließlich am Chimborazo, dem höchsten Vulkan und einzigen Sechstausender des Landes, vorkommen.
Nachdem wir gestern die Nordseite des Chimborazo kennen gelernt haben, fahren wir heute zur Westseite. Ein kurzer Anstieg bringt uns zur Whymper Hütte auf 5.000 m – dem höchsten Punkt unser Reise. Von dort steigen wir ab und erreichen das Totorilla Tal, wo die Vegetation wieder grüner wird. Wir befinden uns nun an der Südseite des Chimborazo und unser Fahrzeug wartet bereits auf uns. Am Nachmittag setzen wir unsere Reise fort nach Baños – dem Tor zum Urwald. Dieser Ort liegt am Fuße des noch aktiven Vulkans Tungurahua in einem tief eingeschnittenen Tal. Hier ist der Einfluss des feuchten Amazonasgebietes spürbar, denn es ist merklich wärmer und grüner als im Hochland.
Wir fahren talwärts und halten an eindrücklichen Wasserfällen entlang der Strecke. Die Anden liegen endgültig hinter uns und es wird immer flacher. Auf guten Straßen durch den Urwald gelangen wir zum Rio Napo, den größten Fluss im ecuadorianischen Urwald. Unterwegs machen wir Halt in Misahualli und erhalten einen Einblick in das von Frauen geleitete Projekt Sinchi Warmi. Nach dem Mittagessen auf dem Sinchi Warmi Projekt fahren wir noch eine halbe Stunde weiter und gelangen bei Puerto Barantilla zum Arajuno Fluss. Hier wird auf das Motorboot gewechselt und wir erreichen die Liana Lodge nach einer kurzen Fahrt auf dem Rio Arajuno. Die Lodge liegt mitten im Urwald und die verschiedenen Cabañas sind mit lokalen Baumaterialien hergestellt. Nach einem intensiven Hochlandprogramm tauchen wir nun in den ecuadorianischen Urwald ein. Es erwartet uns ein komplett anderes Ökosystem mit einer tiefgrünen Umgebung. Nach dem Abendessen unternehmen wir eine kleine Nachtexkursion in den Urwald. Man sieht viele Insekten und vielleicht auch das eine oder andere nachtaktive Tier. Zurück in der Lodge lauschen wir zu den Geräuschen des Urwalds.
Mit einme lokalen Guide unternehmen wir zu Fuss einen Ausflug vn der Lodge aus. Wir erfahren viel über die lokale Flora und Medizinalpflanzen. Anschliessend besuchen wir die Tierauffangstation "amaZOOnico". Tiere aus illegalem Handel, Gefangenschaft oder verletzte Tiere werden hierher gebracht und man versucht, sie wieder auszuwildern, was aber nicht immer möglich ist.Nachmittags gönnen wir uns ein Bad im Fluss, geniessen die Hängematte und lassen die Reise gemütlich ausklingen.
Wir genießen den Morgen in der Lodge und fahren gegen Mittag zurück in Richtung Quito. Um in die Hauptstadt zurückzukehren müssen wir über die Ostkordillere fahren und überwinden dabei mit dem Bus 3.500 Höhenmeter. Wir können während der Fahrt hervorragend die unterschiedlichen Vegetationsstufen beobachten. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Quito.
Je nach Abflugzeit haben wir den Vormittag vielleicht noch Zeit für eigene Erkundungen in Quito, bevor wir zum Flughafen gebracht werden und den Rückflug antreten.
Ankunft am Zielflughafen.
Wir übernachten in stilvollen Mittelklassehotels, landestypischen Haciendas, Lodges und in einem Homestay. Im Homestay Yunguilla stehen uns Gemeinschaftsbäder zur Verfügung. In den restlichen Unterkünften verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Badezimmer. In der Lodge Santa Lucia sind die Kapazitäten begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 12 Nächte. Wir bitten zu beachten, dass einige Unterkünfte einfach, aber zweckmäßig eingerichtet sind.
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
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