Anreise nach Amman
- Meals:
- Dinner
Flug nach Amman. Am Flughafen werden wir von unserer Reiseleitung in Empfang genommen und zum Hotel gebracht, wo wir ein gemeinsames Abendessen genießen.

Der Fokus dieser Reise liegt auf den kulturellen und landschaftlichen Highlights des Landes kombiniert mit einfachen Wanderungen. Die berühmte Felsenstadt Petra, UNESCO-Weltkulturerbe, ist genauso Bestandteil dieser Reise wie die Wüstenschlösser im Nordosten des Landes sowie das Feuchtgebiet Azraq, welches einen Kontrast zur ansonsten felsigen und sandigen Landschaft bietet. Wadi Rum im Süden und das Tote Meer dürfen ebenfalls nicht fehlen.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Flexibilität, Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Wir wandern auf erdigem, felsigem und sandigem Untergrund. Die Fahrradtour von ca. 23 km führt durch die Gegend der Wüstenschlösser im Norden, für die wir ca. 3 - 4 Stunden benötigen. Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kennzeichnen das Wüstenklima, vor allem im Wadi Rum kann die Hitze die Wanderungen erschweren und dem Kreislauf zu schaffen machen. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Wanderreise von Amman bis ans Tote MeerWir bewegen uns durch eine schmale, gewundene Schlucht, an deren Ende sich unser Auge erst an die Helligkeit gewöhnen muss. Der Blick öffnet sich und fällt auf den vor uns aufragenden Felsentempel. Die beeindruckende Größe mit Säulen und Götternischen überwältigt uns. Al Chasneh, das rosarote Schatzhaus ist der einzige direkte Zugang nach Petra. Vor mehr als 2.000 Jahren schlugen die Nabatäer weit verstreut Tempel und Königsgräber in den vielfarbigen Sandstein. Wir wandern ausgiebig durch die berühmte Felsenstadt, entdecken auf Felskuppen liegende, aussichtsreiche Kultplätze und genießen dabei den Blick über das Wüstenbergland. Im Wadi Rum schreiten wir durch weichen Wüstensand. Wir erleben Jordaniens Wüste mit dem harmonischen Übergang von roten Dünen zu natürlichen Felsbögen und aufragenden Inselbergen. Wir übernachten in unserem privaten Zeltcamp, über uns der aus unzähligen Sternen funkelnde Wüstenhimmel. Wie ein orientalisches Mosaik hat das Land noch weitaus mehr zu bieten als seine zwei bekanntesten Aushängeschilder. Im Nordosten führt unser Weg zum Wüstenschloss Amra. In der Mosaikstadt Madaba leben je zur Hälfte Muslime und Christen. Hier erleben wir das friedliche Miteinander der Kulturen und die große Herzlichkeit der Jordanier. Zum Abschluss gönnen wir uns ein Bad im Toten Meer und lassen uns im salzhaltigen Wasser seelenruhig in der Sonne treiben, während die Gedanken zu den vielen Eindrücken unserer Reise wandern!

Flug nach Amman. Am Flughafen werden wir von unserer Reiseleitung in Empfang genommen und zum Hotel gebracht, wo wir ein gemeinsames Abendessen genießen.
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Wüste. Unser Ziel sind die sogenannten Wüstenschlösser. Das Qasr Kharanah gilt als das besterhaltenste der Schlösser. Im Anschluss besuchen wir das Qasr Amra, das rote Schlößchen, welches mittlerweile als Weltkulturerbe geschützt ist. Wir fahren weiter durch das Wüstengebiet nach Azraq. Hier schwingen wir uns auf Fahrräder und legen ca. 23 km in 4 Stunden zurück. Zum Mittagessen besuchen wir eine lokale Drusen Familie in ihrem Dorf. Mit dem Fahrrad besuchen wir das Schloss von Azraq, fahren vorbei an byzantinischen Ruinen und weiter durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete.
Am Vormittag besuchen wir das Azraq Wetland Reserve, ein Naturschutzgebiet, das sich für den Vogel- und Wildbestand einsetzt. Anschließend fahren wir Richtung Süden nach Madaba. Weltberühmt wurde die Stadt aufgrund eines Mosaiks in der griechisch-orthodoxen St. Georgskirche. Unser nächstes Ziel ist der Berg Nebo. Von hier aus hat man den besten Blick auf das Jordantal und das Tote Meer. An klaren Tagen zeichnen sich sogar Jerusalem und Jericho am Horizont ab. Es geht weiter und am frühen Abend erreichen wir Dhana.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen unserer Wanderung durch den Dhana Nationalpark. Wir starten bei grandiosem Ausblick über das Dorf und die Schlucht des Wadi Dhana. Etwa 600 Pflanzenarten gedeihen in diesem Reservat und es wurde auch darauf geachtet, dass neue Erwerbsquellen für die heute über 50 Beduinenfamilien im Dorf geschaffen werden. Sie verdienen ihren Unterhalt durch den ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben, Granatäpfeln und Heilkräutern, die Herstellung von Silberschmuck sowie die Unterbringung und Bewirtung der Besucher.
Nach dem Frühstück begeben wir uns auf eine weitere Wanderung, um die römischen Ruinen und die alten Kupferminen dieser Gegend zu erkunden. Danach erreichen wir die antike Siedlung Siq al Barid, auch "Little Petra" genannt, wo Reste von Wasserleitungen und Zisternen sowie Fresken erhalten geblieben sind. Nur wenige Kilometer weiter kommen wir zur neolithischen Ausgrabungsstätte von Baidha. Hier besuchen wir landwirtschaftliche Siedlungen, die bereits über 9.000 Jahre alt sind, wohl eine der ältesten Siedlungen der Menschheit. Wir fahren weiter nach Petra und bereiten uns auf einen ganz besonderen Abend vor: Wir treffen uns am Al Diwan, einem Ort, wo sich die Stammes-Mitglieder treffen und ihre Angelegenheiten verhandeln. Dort genießen wir unser Abendessen mit einem lokalen Scheich, der uns in die faszinierende Beduinenkultur einweiht. Bei einem typisch arabischen Kaffee fühlen wir uns wie im Märchen aus 1001 Nacht.
Der Siq, eine lange, enge, an manchen Stellen nur zwei Meter breite Felsenschlucht von faszinierender Schönheit, bildet den Zugang nach Petra. Durch diese Schlucht hindurch beginnt unsere Wanderung in die antike Hauptstadt der Nabatäer, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Es gehört sicherlich zu den Juwelen unter den Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens. Am Ende der dämmrigen, kühlen Schlucht erkennen wir in Licht getauchte, rosafarbene Tempelsäulen und stehen plötzlich auf einem offenen Platz vor der hoch aufragenden, aus Fels gehauenen Fassade, dem sogenannten "Schatzhaus der Pharaonen". Wir sind umgeben von einem Labyrinth bizarrer, in rötlichen Pastellfarben schimmernden Sandsteinfelsen, aus denen Kunsthandwerker Bauwerke herausgemeißelt haben. Wir wandern durch das riesige Areal und erkennen, dass die überwältigende Schönheit dieses Ortes mit Worten nur schwer zu beschreiben ist. E.T. Lawrence (Lawrence von Arabien) nannte Petra das achte Weltwunder – in der Tat ist es ein Gesamtkunstwerk. Wir steigen auf zum Felsentempel Ed-Deir, die im milden Licht der späten Nachmittagssonne besonders fotogen wirkt. Auf dem Rückweg bewundern wir noch andere namhafte Königsgräber, bevor wir unser Hotel erreichen.
Auf selten begangenen Wegen wandern wir über einen landschaftlich sehr reizvollen Pfad hinauf zum Großen Opferplatz: Eine von Wind und Wetter gezeichnete, rostbraun-violette Felslandschaft umgibt uns. Auf dem steinernen Opfertisch des 65 Meter langen Platzes wurden Tieropfer, aber auch Korn und Milch dargebracht. Anschließend fahren wir in das faszinierende Wadi Rum. Zweifellos erleben wir hier die eindrucksvollste Wüstenlandschaft Jordaniens, in der 1962 David Lean Teile des berühmten Historienstreifen "Lawrence von Arabien" drehte. Die Nacht verbringen wir in fest installierten Zelten in der Wüste. Bevor wir uns am Abend am Lagerfeuer wärmen und den funkelnden Sternenhimmel beobachten, erkunden wir die beeindruckende Landschaft noch bei einer kurzen Wanderung.
Im Licht des frühen Morgens machen wir uns zu einer Wüstenwanderung im Wadi Rum auf. Wir entdecken diese besondere Landschaft zu Fuß und bewundern dabei die faszinierenden Felsformationen. Im Anschluss wartet auch schon das nächste Highlight auf uns: das Tote Meer. Mit 400 Metern unter dem Meeresspiegel bildet das Tote Meer den tiefsten Punkt der Erde, wo sich uns eine Bademöglichkeit der besonderen Art bietet. Wir lassen uns auf dem extrem salzigen Wasser treiben und können uns von der heutigen Wanderung entspannen. Am Abend treffen wir uns dann schon zum letzten gemeinsamen Abendessen.
Je nach Abflugzeit werden wir zum Flughafen von Amman gebracht und treten die Heimreise an.
Bei dieser Reise übernachten wir in Hotels der Mittelklasse, alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Eine Nacht verbringen wir in einer Lodge mit Gemeinschaftsbad. Im Wadi Rum übernachten wir eine Nacht in fest installierten Zelten in einem Wüstencamp (mit Gemeinschaftsbad). Die Zelte verfügen über Betten, weshalb kein Schlafsack nötig ist. Am Toten Meer ist die Unterkunftsauswahl eher begrenzt, weshalb wir hier auf eine größere, aber sehr ansprechende Hotelanlage zurückgreifen.
5,0
Guest Rating
Monika, novembre 2023
Andrea, novembre 2022
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