Anreise in die Sahara
- Meals:
- Dinner
Flug über Algier in die Oasenstadt Djanet, dem Hauptort des berühmten Tassili N´Ajjer-Nationalparks. Nach dem Einreiseprozedere fahren wir zu unserem heutigen Nachtlager, wo unsere Zelte bereits errichtet sind.

Diese Reise führt in die vielfältige Wüstenlandschaft der Zentralsahara im Süden Algeriens. Die Fahrzeiten wurden auf ein absolutes Minimum beschränkt. Ein abwechslungsreiches fünftägiges Trekking als Kamelkarawane im Wüstentakt führt durch die Ausläufer des Tasilli n'Ajjer Plateaus zu den Sanddünen des Erg Admer. Im Anschluss geht es mit Fahrzeugen noch tiefer hinein in die schier unendlichen Dünen des Erg Admer. Im Mittelpunkt der Reise steht das Erlebnis des entschleunigten und natürlichen Unterwegsseins – zu Fuß oder mit den Kamelen in Begleitung einer erfahrenen Hauser-Reiseleitung und der Tuareg-Begleitmannschaft.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Für die durchschnittlich 4 - 5-stündigen Etappen sind gute Kondition und öfters auch Trittsicherheit Voraussetzung. Überwiegend finden die Wanderungen auf festem, sandigen Boden, teils auf felsigen Pfaden oder auch weglos statt.<br />
Trekkingreise für Sahara-Einsteiger entlang des Tassili n'Ajjer Plateaus zu den Dünen des Erg AdmerDie Zentralsahara ist jenes Paradies, in dem Zeitlosigkeit in unseren Seelen entsteht. Wir lassen einfach los und überlassen uns dem Rhythmus der Wüste. Das Licht- und Farbenspiel am Himmel und auf bizarren Felsformationen, die im Sonnenuntergang tiefrot erstrahlen, wird jeden Tag neu komponiert. Wir erleben die Stille der Wüste und staunen über ihre Vielfalt, über die von Wind, Sand und Zeit geformten Felsbögen. Unser Weg führt entlang des Tassili n'Ajjer Plateaus durch eng eingeschnittene Canyons und weite Ebenen bis hin zu den riesigen Sanddünen des Erg Admer. In kleinen Höhlen finden wir kunstvolle Felsmalereien, die uns das einstige Leben hier näher bringen. Unsere Begleiter, die Tuareg, brauchen keinen Kompass, der Stand der Sonne und die Landschaft weisen den Weg. Die vielfältigen Wüstenlandschaften, die stolzen Nomaden, das tiefe Gefühl der Naturverbundenheit, der Klang der Stille und dieses Freiheitsgefühl, wenn unser Blick in die Weite der Wüste schweift... Die Sahara öffnet unweigerlich unsere Herzen, damit sie darin für immer einen Platz innehat.

Flug über Algier in die Oasenstadt Djanet, dem Hauptort des berühmten Tassili N´Ajjer-Nationalparks. Nach dem Einreiseprozedere fahren wir zu unserem heutigen Nachtlager, wo unsere Zelte bereits errichtet sind.
Wir wachen in der Wüste auf. Um uns herum nichts als Weite, Sand und Felsmassive. Eine kurze Fahrt bringt uns zurück nach Djanet. Wir erledigen die nötigen Formalitäten bei der Nationalparkbehörde. Anschließend haben wir die Möglichkeit auf dem Markt noch einen Chèche (ein traditionelles, langes Stofftuch, das sich sehr gut als Sonnenschutz eignet) zu besorgen, bevor es außerhalb der Oase Djanet mit den Geländefahrzeugen zum Ausgangspunkt unseres Trekkings geht. Diejenigen, die ein Reitkamel bestellt haben, bekommen nachmittags eine Einführung im Umgang mit ihrem Kamel und werden sich nach kurzer Zeit schon sicher fühlen. Wir wandern oder reiten zu unserem heutigen Nachtlager zwischen bizarren Felsformationen auf einem Hochplateau. Zum Sonnenuntergang haben wir zum ersten Mal Blick in die unendliche Weite der Wüste. Während des vom Trekkingkoch zubereiteten Abendessens, können wir beobachten, wie die Sterne über uns allmählich zu leuchten beginnen.
Nach dem Frühstück geht es zu Fuß oder auf dem Rücken eines Kamels über weite Sandflächen bis wir das Mittagslager erreichen. Nach einem reichhaltigen Essen und einer erholsamen Siesta geht es weiter durch die wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft bis zu unserem heutigen Nachtplatz zwischen Felsnadeln und kleinen Dünen.
Der Vormittag kann nur zu Fuß zurückgelegt werden, unser Weg führt durch teils schmale Felsentäler, die für die Kamele nicht zugänglich sind. Am Mittagsrastplatz treffen wir unsere Begleittiere wieder. Nachmittags stehen immer wieder Tamarisken und Akazien abseits unseres Weges bis wir unser Nachtlager erreichen und bei einer Tasse Tee zusammen sitzen.
Unsere heutige Wanderung führt uns über weite Savannenlandschaften bis zum Plateau Aoùdeguem, welches eher an eine Mondlandschaft erinnert, so karg und vegetationsarm ist es. In der Ferne sieht man die höchsten Gipfel des Tassili n’Ajjer - zum Sonnenuntergang leuchten die Sandsteinformationen in den schönsten Farbtönen.
Wir entdecken heute bizarre Felsformationen wie Türme, Fenster in Felswänden und einen filigranen, riesigen Felsbogen aus Sandstein. Felsmalereien in einer Höhle aus prähistorischer Zeit lassen uns das Leben erahnen, wie es in fruchtbaren Zeiten vor tausenden Jahren in der Sahara stattgefunden haben muss. Täler und Dünen auf unserem Weg Richtung Westen lassen die Landschaft immer sanfter werden. Sanddünen, die sich in die Felsen hinein schmiegen und weite Flächen mit Gräsern wechseln sich ab. Immer wieder stoßen wir – je nach Niederschlag in den Vormonaten - auf Pflanzen die nur hier wachsen. Einige werden von den Tuareg als Heilpflanzen genutzt und zur Blüte können wir sogar Schmetterlinge entdecken. Wir wandern in ein Tal hinein, wo wir unser heutiges Lager errichten. Abends verabschieden wir unsere Kamelmannschaft.
Nach dem Frühstück fahren wir zuerst auf der Seite des Tassili n'Ajjer durch vielfältige Wüstenlandschaft zum großen Felsbogen Tikobaouine. Am Nachmittag überqueren wir die Ebene nach Westen und tauchen in die Sandwüste namens Erg Admer mit ihren weiten Dünenketten ein.
Der heutige Tag steht voll und ganz im Zeichen der Sandwüste. Wir wandern nach dem Frühstück in den nächsten Dünenkessel, so gelangen wir in einer Runde mit den Fahrzeugen zum Mittagsplatz zurück. Nachmittags erkunden wir mit den Fahrzeugen weiter entfernte Dünengebiete. Wir sehen nicht nur unendlich viele Ketten von Sanddünen, sondern können von hohen Dünen in der Ferne das Plateau des Tassili n'Ajjer sehen. Das Grande Finale des Tages liefert der Sonnenuntergang, wenn die sanft geschwungenen Dünen ins warme Abendlicht getaucht werden. Nach dem Sonnenuntergang kehren wir zu unserem Camp zurück, wo zum Einbruch der Dunkelheit das Abendessen serviert wird. Hier ist der ideale Platz, um uns einen Schlafplatz inmitten der Dünen zu suchen und zum Einschlafen den Sternenhimmel zu beobachten.
Nach dem Frühstück haben wir noch einmal die Möglichkeit, eine kleine Wanderung durch die Dünen zu machen bis unsere Mannschaft alles zusammen gepackt hat und uns unterwegs einsammelt. Die Fahrt führt uns zurück nach Djanet. Wir haben die Möglichkeit zu duschen, auf dem Markt noch ein paar Mitbringsel zu kaufen oder wir beobachten einfach nur das Markttreiben. Nach einer kurzen Fahrt besichtigen wir mitten in der Wüste eine der berühmtesten Gravuren der Sahara, "La vache qui pleure", die "Weinende Kuh". Anschließend begeben wir uns zu einem schön gelegenen Ort für unseren letzten Abend in der Wüste. Beim letzten Abendessen der Reise verabschieden wir uns nun von unseren Begleitern und werden noch vor Mitternacht zum Flughafen gefahren.
Von Djanet fliegen wir via Tamanrasset nach Algier und von dort weiter nach Frankfurt.
Wir übernachten in Ein- bzw. Zwei-Personen-Zelten in der Wüste, fernab der Siedlungen und ohne Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Wer möchte, hat die Möglichkeit, unter freiem Himmel zu schlafen. Schaumstoffmatten (ca. 5 cm, mit Stoffüberzug) werden vor Ort gestellt. Diese sind erfahrungsgemäß ausreichend, die Mitnahme einer eigenen Therm-a-Rest Matte ist ratsam bei Rückenproblemen sowie in den kälteren Wintermonaten Dezember bis Februar. Wir bitten darum, mit der zur Verfügung gestellten Ausrüstung sorgsam umzugehen. Die Waschmöglichkeiten auf dieser Reise sind sehr eingeschränkt. Waschwasser steht in kleinen Mengen zur Verfügung, Feuchttücher sind für ein Mindestmaß an Hygiene hilfreich. In Iherir haben wir je nach Verfügbarkeit die Möglichkeit, in einfachen Hütten zu übernachten, ansonsten schlagen wir auch hier unsere Zelte auf. In Iherir stehen außerdem einfache gemeinschaftliche Waschmöglichkeiten zur Verfügung . Es gibt auch immer einen Müllsack am Lagerplatz, für den persönlichen Abfall sind kleine Papiertütchen als Müllbeutel hilfreich.
This trip is run by our local partner, who is TourCert certified. The certification independently assesses how the partner meets its requirements on the environment, social issues and sustainability management. It covers the partner or the certified offering; it is not a separate certification of this particular trip.
Learn more about TourCertYou too can actively help make your trip more sustainable. From preparing for your trip to supporting local businesses in the destination – there are many possibilities.
Learn more