Das Erlebnis entfaltet sich in den bewaldeten Hügeln von Sintra, wo kühlere Luft und dichte Vegetation die anfängliche Atmosphäre prägen. Die Radwege führen durch den Naturpark Sintra-Cascais, eine Landschaft, die von Granitfelsen, uralten Bäumen und einer langen Tradition der Einkehr und Besinnung geformt wurde. Unterwegs passiert die Route Orte stiller Bedeutung, wie das Convento dos Capuchos, ein karges franziskanisches Kloster, das direkt in den Felsen gebaut wurde und dessen Schlichtheit einen starken Kontrast zum umliegenden Wald bildet.
Die Strecke steigt dann hinauf zur Capela de Nossa Senhora da Peninha, einem der dramatischsten Aussichtspunkte der Tour. Von diesem erhöhten Aussichtspunkt erstrecken sich weite Panoramen über das Umland bis zum Atlantik und vermitteln ein starkes Gefühl von Weite und Offenheit. Weiter führt die Landschaft zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Hier stürzen steile Klippen ins Meer, und die Unermesslichkeit des Atlantiks dominiert den Horizont – ein kraftvolles Zusammentreffen von Land, Wind und Wasser.
Von den Klippen führt die Route allmählich hinab zur Küste und geht in eine entspannte, landschaftlich reizvolle Strecke über, die der Küstenlinie Richtung Cascais folgt. Häfen, Küstenwege und das Licht des Atlantiks prägen die Szenerie und laden dazu ein, entlang des Wassers zu flanieren, das historische Zentrum zu erkunden und lokale Genüsse zu entdecken, die vom Meer und der langen Küstentradition geprägt sind.